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Ökumenisches Heiligenlexikon

Samuel Hebich

Gedenktag evangelisch: 20. Mai

Name bedeutet: von Gott erhört (hebr.)

Missionar in Indien
* 29. April 1803 in Nellingen bei Ulm in Baden-Württemberg
† 21. Mai 1868 in Stuttgart in Baden-Württemberg


Evang. Andreaskirche in Nellingen bei Ulm
Evang. Andreaskirche in Nellingen bei Ulm

Samuel Hebich war Sohn des Pfarrers von Nellingen, zog nach Lübeck und wurde Kaufmann. Reisen führten ihn nach Schweden, Finnland und Russland. Eine gut dotierte Stellung in Moskau im Dienst einer Lübecker Handelsfirma gab er 1831 auf, um sich in Basel zum Missionar ausbilden zu lassen. Obwohl er zunächst die Sprachen der Einheimischen nicht zu lernen vermochte und die Basler Mission ihn deshalb beinahe entlassen hätte, ging er 1834 nach Indien und predigte dort zunächst an Garnisonsorten in Mangalore - dem heutigen Mangaluru - und Dharwar/Dharwad, wo auch die einheimische Bevölkerung Englisch verstand. Seine einfache Sprache und Gleichnisse aus dem Alltagsleben machten seine Verkündigung den Menschen verständlich, inzwischen hatte er auch die Landessprachen gelernt, er verfasste Katechismen und Lehrbücher in den Sprachen der Einheimischen. Seine spartanische Lebensweise, mit der er so sein wollte wie Jesus Christus, und seine stundenlangen nächtlichen Gebete wirkten eindrücklich. Er gründete Spinnereien und Ziegelbrennereien zur Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen und gründete Schulen. 1840 kam er nach Cannanore - dem heutigen Kannur -; 1847 kam es dort zu einer Erweckung unter den Einheimischen.

Grab von Samuel Hebich auf dem Alten Friedhof in Korntal
Grab von Samuel Hebich auf dem Alten Friedhof in Korntal

1859 kehrte Hebich zurück nach Europa, fand eine in der Orthodoxie lau gewordene Christenheit vor und predigte mit schlagfertigen Worten und einem oft grimmigen Humor in der Schweiz und in Deutschland.

  Fünfzehn Vorträge, gehalten in der St. Leonhardskirche zu Stuttgart von Samuel Hebich gibt es im Internet bei der Bayerischen Staatsbibliothek.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.01.2017

Quellen:
• Joachim Januschek - http://www.glaubenszeugen.de/kalender/h/kalh015.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.