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Ökumenisches Heiligenlexikon

Seraphim und Gefährten

Beinamen: die großen Kämpfer

Gedenktag orthodox: 16. August

Name bedeutet: der Entflammte (hebr.)

Soldaten, Märtyrer
* ? in Serres in Griechenland
um 362 (?) in Megara bei Athen in Griechenland


griechische Ikone: Seraphim und Gefährten mit Adrianos und Gefährten
griechische Ikone: Seraphim und Gefährten mit Adrianos und Gefährten

Seraphim, Dorotheos, Jakob, Demetrios, Basilios und Sarantis starben als Märtyrer.

1798 erschienen der damals neun Jahre alten Panousi in Megara drei Männer als Soldaten auf Pferden in einer Vision und baten, dass man ihre Gebeine erheben solle. Das Mädchen erzählte das seinem Großvater Sideris, der das aber nicht ernst nahm. Ein Jahr später, als der Großvater gestorben war, erschinenen die drei wieder vor Panousi mit derselben Bitte, die sie nun ihrem Vater Johannes erzählte. Nun begannen Männer - in der Nacht, um die die Stadt beherrschenden Türken nicht zu erzürnen - mit dem Graben und fanden am 16. August an der angegebenen Stelle in einer Tiefe von vier Metern die Reliquien, die ein duftendes Aroma verströmten. Nach Fasten und Beten der Menschen offenbarten die drei auch ihre Namen: Seraphim, Dorotheos und Jakob. Alsbald ereigneten sich viele Wunder an Menschen, bei Rindern und in den Weinbergen.

Ein Jahr später fand man wenige Meter vom ersten Grab entfernt auch das Grab von Demetrios und Basilios.

1818 fand der junge Mann Panousis in einem Bach nördlich der Stadt Gebeine. Er zeigte die Stelle dem Priester Johannes Moustakas. Wegen zweier riesiger Schlangen war es unmöglich, zu graben, aber nach einem Gebet verschwanden diese und heller Glanz leuchtete auf. Nun wurden die Gebeine erhoben und zu denen der anderen fünf Märtyrer in die Stadt gebracht. Paisius erbaute an dieser Stelle eine kleine Kirche, er wurde 1828 zum Priester geweiht. Nach seinem Tod 1848 wurde diese wieder zerstört, aber 1889 wurde an dieser Stelle der Grundstein für die neue, heutige Kirche der sechs Märtyrer gelegt.

Die sechs Heiligen wirkten viele Wunder, so erretteten sie 1828 in der Zeit der Befreiungskriege der Griechen die Stadt vor einem Angriff der Türken. Da der Name Sarantis erst nach 320 für Christen gebräuchlich wurde, kann man das Martyrium in die Zeit der Verfolgungen unter dem 360 bis 363 regierenden Kaiser Julian Apostata datieren. In Megara werden die sechs Märtyrer verehrt zusammen mit den vier Märtyrern Adrianos und Gefährten, deren Kirche rund 250 Meter südöstlich der Kirche der sechs Märtyrer steht.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 14.06.2019

Quellen:
• http://www.megara.gr/portal/index.php/mainmenu-dimotikes-enotites/mainmenu-istoria-paradosi/54-subcategory-ii-istoria-megaron/subcategory-ii-megara-thriskeytiki-paradosi/49-article-oi-agioi-eji-martitres-oi-en-megarois

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.