Ökumenisches Heiligenlexikon

Simeon der Greis

hebräischer Name: שִׁמְעוֹן
auch: der Prophet, orthodox: der Gott-Empfänger

1 Gedenktag katholisch: 3. Februar
8. Oktober

1 Gedenktag orthodox: 3. Februar
Übertragung der Gebeine im Jahre 351: 1. Dezember

1 Gedenktag armenisch: 3. Februar, 15. Februar, 29. Oktober

1 Gedenktag koptisch: 2. Februar

1 Gedenktag äthiopisch-orthodox: 2. Februar

1 Gedenktag syrisch-orthodox: 2. Februar (Fest), 3. Februar

Name bedeutet: Er (Gott) erhört (hebr.)

frommer Israelit
* um 55 v. Chr. (?) in Jerusalem in Israel
† nach 5 v. Chr. in Israel


Melchior Broederlam: Darstellung Christi im Tempel, 1393 - 99, Musée des Beaux-Arts in Dijon
Melchior Broederlam: Darstellung Christi im Tempel, 1393 - 99, Musée des Beaux-Arts in Dijon

Simeon war ein frommer Israelit, er wartete auf den Trost Israels; offenbar war er schon alt, denn er hatte vom heiligen Geist die Zusage empfangen, dass er den Tod nicht sehen werde, bevor er den Gesalbten des Herrn gesehen hätte. Bei der Darstellung Jesu im Tempel erkannte er in diesem den verheißenen Messias, nahm ihn auf den Arm und pries ihn mit dem im Lukasevangelium (2, 25 - 35) überlieferten Lobgesang des Simeon.

Francesco Antonio da Mediolano: Simeons Schrein, 1377 - 1380, in der Simeon geweihten Kirche in Zadar
Francesco Antonio da Mediolano: Simeons Schrein, 1377 - 1380, in der Simeon geweihten Kirche in Zadar

In neutestamentlichen Apokryphen wurde Simeon als Priester und Nachfolger von Zacharias oder als Hoherpriester dargestellt. Simeons Reliquien gelangten im 6. Jahrhundert nach Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - und 1243 nach Zara - dem heutigen Zadar in Kroatien -, wo für seine Gebeine und die seiner Söhne ein kostbarer Schrein gefertigt wurde; weitere Reliquien werden in Liesborn in einem Schrein verwahrt.

Patron von Zadar; zur Erlangung von Nachkommenschaft

Catholic Encyclopedia

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Rembrandt Harmensz van Rijn: Simeon im Tempel, 1631, Mauritshuis in Den Haag
Rembrandt Harmensz van Rijn: Simeon im Tempel, 1631, Mauritshuis in Den Haag




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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.10.2023

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 9. Herder, Freiburg im Breisgau 2000
• http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreiswarendorf/wadersloh/Simeon-Schrein-wird-wieder-ausgestellt-e5922084-27d7-4fe3-9ae8-b097345fd2fd-ds

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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