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Ökumenisches Heiligenlexikon

Susanna

georgisch: Schuschanik

Gedenktag orthodox: 28. August, 17. Oktober

Gedenktag armenisch: 25. Dezember
liturgische Feier am 2. Dienstag nach dem Kreuzerhöhungssonntag

Name bedeutet: die (kleine) Lilie (hebr.)

Märtyrerin
† 25. Dezember 458


Schuschanik, Tochter von == Verdan und Nachfahrin des Katholikos Isaak, wurde von ihren Eltern Vardeni, Rose, genannt und in der Folge Šušanik, kleine Lilie, hatte von ihren Eltern eine tiefe Frömmigkeit geerbt. Ihr Ehemann Vasken, Statthalter des armenischen Teils von Georgien, verleugnete den christlichen Glauben, als er zum persischen König reiste, und nahm dort als zweite Ehefrau die Mutter der persischen Königin; außerdem verpflichtete er sich, seine bisherige Ehefrau und seine Kinder zur persischen Religion zu bekehren.

Schuschanik erfuhr, dass ihr Mann den Glauben verleugnet hatte, noch während er sich auf der Rückreise in die Heimat befand; da nahm sie ihre Kinder, ging in die Kirche, um sich und die Kinder dem Herrn zu empfehlen, und bezog eine Wohnung nahe der Kirche. Als Vasken heimkam, rief er den Bischof und einen Priester, damit sie seine Frau zur Rückkehr bewegten; der Bischof überzeugte Schuschanik mit dem Argument, andernfalls werde sich der Zorn des Fürsten gegen die Christen richten. Sie kehrte nach Hause zurück, nahm aber nicht an dem für die Rückkehr Vaskens vorbereiteten Festmahl teil. Da geriet der Fürst in Zorn, zerrte sie gewaltsam in den Saal und schlug sie heftig, bis er sie tot glaubte. Als er am nächsten Tag erfuhr, dass sie noch am Leben war, befahl er, sie einzukerkern und zu fesseln; in diesem Zustand blieb Schuschanik sechs Jahre lang.

Unterdessen erfuhr Schuschanik, dass ihre drei Kinder in einem Hinterhalt erschlagen worden waren. Nach sechs Jahren Kerker, die sie in Abtötung und Gebet verbracht hatte, starb auch sie in Anwesenheit von Samuel, dem Katholikos von Georgien, Johann, dem Bischof der Stadt, seinen Priestern und Diakonen, dazu vielen Großen und Damen von Georgien.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.11.2014

Quellen:
• Bibliotheca Sanctorum, Vol XII, Istituto Giovanni XXIII nella Pontificia Università Lateranense, Roma 1969

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.