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Ökumenisches Heiligenlexikon

Veronika Negroni von Binasco

Gedenktag katholisch: 13. Januar

Name bedeutet: die Sieg Bringende (griech.)

Nonne, Mystikerin
* 1445 in Binasco bei Mailand in Italien
† 13. Januar 1497 in Mailand in Italien


Luigi Pellegrini, genannt „Scaramuccia” oder „il Perugino” (1616 – 1680): Altarbild, in der Pfarrkirche in Binasco
Luigi Pellegrini, genannt Scaramuccia oder il Perugino (1616 – 1680): Altarbild, in der Pfarrkirche in Binasco

Veronica Negroni war die Tochter armer, frommer Eltern; Gehorsam war ihr so sehr anerzogen, dass manche sagten, sie habe keinen eigenen Willen gehabt. Am liebsten war sie bei der Arbeit auf dem Feld alleine, um dabei ungestört beten zu können. So wuchs in ihr der Wunsch, sich den Augustinerinnen anzuschließen, aber sie konnte weder lesen noch schreiben. Mit großer Mühe versuchte sie zu lernen, dabei von Visionen der Maria ermutigt; schließlich wurde sie 1467 Jahren im Kloster Santa Marta in Mailand aufgenommen und war dort in der Hauswirtschaft und als Almosensammlerin tätig; die Arbeit nahm sie sehr ernst und achtete nicht auf Mahnungen, sich um ihrer angegriffenen Gesundheit willen zu schonen. Zunehmend versenkte sie sich in Betrachtungen des Lebens, Leidens und Sterbens Jesu Christi, der Gottesmutter und anderer Heiliger und erhielt von diesen Visionen ihrer Lebensumstände; dazu kamen Verzückungen, in denen sie das Leben Jesu und andere Geheimnisse schaute. Eine solche Vision ließ sie eine Reise nach Rom zu Papst Alexander VI. unternehmen. Anderen gegenüber bewahrte sie meist Stillschweigen, ihr Reden und Hören galt Gott, oft unter Tränen. Nach sechs Monaten Krankheit starb sie zur von ihr vorhergesagten Stunde.

Veronikas Lebensgeschichte verfasste um 1523 der Dominikaner Isidor von Isolano. Ihre Gebeine lagen bis zu dessen Aufhebung in ihrem Kloster in Mailand und wurden dann in ihren Geburtsort übertragen.

Kanonisation: Papst Leo X. bewilligte 1517 die Verehrung von Veronika Negroni als Selige.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Acta Sanctorum





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.09.2015

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/37500

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.