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Ökumenisches Heiligenlexikon

Vitalis


Vitalis war nach der Legende der Sklave des Agricola, wurde von seinem Herrn zum Christentum bekehrt und frei gelassen und starb zusammen mit ihm den Martertod am Kreuz in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian.

Bischof Ambrosius ließ 393 die Gebeine von Agricola und Vitalis erheben und verfasste ihre Legende. Ambrosius barg selbst Kreuz und Nägel und brachte diese nach Florenz zur Weihe der neuen Basilika. Schon Paulinus von Nola und Victricius von Rouen berichteten von den beiden.

Kirche San Vitale in Rom, weit unter dem heutigen Straßenniveau
Kirche San Vitale in Rom, weit unter dem heutigen Straßenniveau

Die Verehrung breitete sich rasch über Italien hinaus aus, im 5. Jahrhundert wurde in Bologna die heutige Kirche Ss. Vitale e Agricola erbaut, sie ist heute eine Teilkirche von S. Stefano. In Rom wurde Vitalis Anfang des 5. Jahrhunderts die Basilika des Titulus Vestinæ, der römischen Matrone Vestina, geweiht - die heutige Kirche San Vitale.

Die Tradition in Ravenna wurde erstmals in der um 525 am 28. April von Bischof Ecclesius verfassten Weiheinschrift in der Kirche S. Vitale dokumentiert: sie erzählt nun ihre eigene Geschichte.

Catholic Encyclopedia

Die Kirche San Vitale in Rom ist täglich von 7.45 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.05.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXI, Nordhausen 2003

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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