Ökumenisches Heiligenlexikon

Werenfrid

auch: Werenfried

Gedenktag katholisch: 27. August

Name bedeutet: der Friedliche vom Stamm der Warnen (althochdt.)

Mönch, Priester, Glaubensbote in Friesland
* in England
14. August 760 (?) in Westervoort bei Arnheim in den Niederlanden


Werenfrid war Mönch im damaligen Kloster Rathmelsigi - dem heutigen Mellifont - in der Grafschaft Louth in Irland. Er kam um 690 - der Überlieferung aus dem 14. Jahrhundert zufolge als einer der zwölf Gefährten von Willibrord - als Glaubensbote nach Friesland und ließ sich zunächst in Wervershoof - dem heutigen Ortsteil von Medemblik - nieder, wirkte als Glaubensbote und kam dann bis ins Gelderland - die Gegend um Elst, wo ihm - an der Stelle eines früheren römischen Tempels - der Bau der später ihm geweihten Kirche zugeschrieben wird.

Werenfrid starb der Überlieferung zufolge in Westervoort, aber um den Ort seiner Bestattung gab es dann Streit zwischen Westervoort und Elst; deshalb wurde sein Leichnam auf ein Boot - oder auf einen Ochsenkarren - gelegt und so wurde durch Vorsehung Elst als Begräbnisort entschieden. Bischof Balderik von Utrecht ließ um 925 Werenfrids Gebeine in Elst erheben und errichtete dort das Kanonikerstift an der dann Werenfrid geweihten Kirche - der heutigen Sint Maartenskerk. Bezeugt ist Werenfrid in einer Reliquienliste von um 1200 im Kloster in Egmond. Nach Emmerich kamen 1664 Reliquien ins damalige Jesuitenkolleg. Die Gebeine in Elst wurden 1588 von Calvinisten verbrannt.

Patron von Elst; der Gemüsegärtner; gegen Gicht, Rheumatismus und Gelenkkrankheiten





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.12.2022

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 10. Herder, Freiburg im Breisgau 2001
• https://nl.wikipedia.org/wiki/Westervoort - abgerufen am 12.12.2022
• https://nl.wikipedia.org/wiki/Elst_(Gelderland) - abgerufen am 12.12.2022
• https://nl.wikipedia.org/wiki/Werenfried_van_Elst - abgerufen am 12.12.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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