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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

23. Mai

1. † am Montag, dem 23. Mai 259, wurden in Karthago hingerichtet, die heiligen Märtyrer Lucius, Montanus, Julianus, Victoricus, Victor und Donatianus, die unter Kaiser Valerian, für die Religion und den Glauben, den sie vom heiligen Cyprian (14. September 258/3) als Glaubenslehrer gelernt hatten, ihr Martyrium vollendet haben.

2. † am Sonntag, dem 23. Mai 303, Gedenktag der in Kappadokien zugrunde gerichteten heiligen Märtyrer, denen, zur Zeit des Kaiser Maximian, alle Knochen gebrochen wurden.

3. † ebenfalls am Sonntag, dem 23. Mai 303, Gedenktag der in Mesopotamien umgebrachten heiligen Märtyrer, die, unter römischer Oberherrschaft, an den Füßen aufgehängt und mit dem Kopf nach unten, über langsam brennenden und qualmendem Feuer, erstickt worden sind.

4. † an einem 23. Mai, im 4. Jahrhundert, entschlief in Neapel, der heilige Bischof Ephebus, der dem Volk Gottes ein großer Heiliger und getreuer Diener gewesen ist.

5. † am Donnerstag, dem 23. Mai 407, erlitt den gewaltsamen Tod unweit von Lyon, der heilige Bischof und Märtyrer Desiderius, der Ersehnte, Saint Didier, der seit 346 Bischof von Langres war, der, so wird berichtet, als er sah, wie sein Volk durch die Vandalen gequält wurde, sich persönlich zu deren König begab um zu vermitteln, aber sofort, auf dessen Befehl hin, erdrosselt worden ist, der sich so freiwillig als guter Hirt für die ihm anvertrauten Schafe geopfert hat. Sein Leichnam wurde am folgenden 11. Februar nach Vienne überführt, von dort dann nach Langres, wo seine Grabeskirche dann seinen Namen erhielt.

6. † am Samstag, dem 23. Mai, entschlief in der Gegend von Norcia in Umbrien, der heilige Abt Eutychius, Sant’Eutizio, der zuerst als Einsiedler in der Gegend lebte, dann zum Abt der Abtei im Val Castoriana, an den Abhängen der Sibillinischen Berge, gewählt wurde, die er zwar nicht gegründet hatte, die aber seinen Namen übernahm; sie war im Mittelalter eine der bedeutendsten Benediktinerklöster; als Eremit war er Nachbar des heiligen Florentius, San Fiorenzo, und ging mit ihm in die Abtei; nach dessen Tod zog er sich zurück in die Gegend um Foligno und entschlief dort um 487 / 540; seiner wird in Norcia noch gedacht am 27. Juni. Papst Gregor der Große (12. März 604/6) berichtet über beide Heilige in seinen Dialogen.

7. † am Dienstag, dem 23. Mai 517, entschlief in Norcia, der heilige Abt Spes, der 40 Jahre lang seine Blindheit mit wunderbarer Geduld ertragen hat.

8. † an einem 23. Mai, Ende 6. Jahrhundert, entschlief in Subiaco, der heilige Abt Honoratus, der dem Felsenkloster als Abt vorstand, in dem der heilige Benedikt (21. März 547/5) zuvor gelebt hat.

9. † am Mittwoch, dem 23. Mai 787, entschlief in Nizza, der heilige Bischof Syagrius, der über dem Grab des heiligen Pontius ein Kloster errichtet hat.

10. † am Mittwoch, dem 23. Mai 826, entschlief in der Verbannung, der heilige Bischof Michael, Bischof von Synnada in Phrygien, heute Afjun, der als friedliebender Mann Frieden und Eintracht zwischen Griechen und Lateinern pflegte, der 806 vom Kaiser nach Bagdad zum Kalifen Harun al-Rashid gesandt um über Toleranz zu verhandeln, 811 zu Karl dem Großen gesandt, mit dem er 814 den Friedensvertrag von Aachen unterschrieb, der auch den Papst Leo III. einbezog, der aber noch im selben Jahr 814, wegen des neu aufflammenden Bilderstreits gegen den Kult der heiligen Ikonen, den Kaiser persönlich ins Unrecht setzte und deswegen in die Verbannung geschickt wurde, wo er 12 Jahre später, weit von seinem Bischofssitz, gestorben ist.

11. † am Freitag, dem 23. Mai 962, wurde bei Gembloux, unweit Lüttich, Liège, Luik und Namur, Namen, in dem später nach ihm benannten Kloster Mont Saint-Guibert, beigesetzt der heilige Mönch Guitbert, der den Gürtel des Soldaten gegen den der monastischen Disziplin tauschte und auf seinem Erbbesitz das Kloster gegründet hat, für das er von Kaiser Otto I. das Münzrecht und Marktrecht erhielt, das er dann verließ und ein heiligmäßiges Klosterleben in Gorze, bei Metz, führte, aber mit seinem Kloster in enger Verbindung blieb, so dass auch dort die Gorzer Reform eingeführt wurde; mit Gorze wurde vereinbart, dass er, nach seinem Tod in Gorze, nach Mont Saint-Guibert überführt und dort beigesetzt werde, was dann auch geschehen ist; im Mittelalter war er Ziel vieler Pilger.

12. † am Mittwoch, dem 23. Mai 1764, entschlief in Rom, der heilige Priester Giovanni Battista de Rossi, der, aus Genua stammend, Hilfsbedürftige und sogar die am meisten Verachteten aufnahm und mit der heiligen Lehre genährt hat.

13. † am Donnerstag, dem 23. Mai 1940, Witowo, in Kujawsko-Pomorskie, ermordet,
• der selige Priester und Märtyrer Jozef Kurzawa, 30 J., Priester des Bistums Wloclawek, und
• der selige Priester und Märtyrer Wincenty Matuszewski, 71 J., ebenfalls aus dem Bistum Wloclawek, die, als ihr Heimatland von fremder Gewalt besetzt war, von den Kirchenverfolgern umgebracht worden sind.
Siehe auch 28. Mai, 14/11 - 12

Metz: Guibert: 11, Trudo (23. November, um 690/11) und Jean de Vandières († 976) Äbte, und alle heiligen Mönche des Bistums Metz


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 28.04.2016
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.