Ökumenisches Heiligenlexikon

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26. August

1. † Gedenktag des heiligen Melchisedech, מלכי־צדק, Gerechter König, von Salem, שׁלום, Frieden, und Priester des Allerhöchsten Gottes, der den Patriarchen Abraham (9. Oktober/3) segnete und von diesem den Zehnten annahm, als dieser, unterwegs, siegreich zurückkehrend, ihn kurz besuchte, der Gott Brot und Wein als heiliges Opfer und makellose Opfergabe darbrachte; er wird als Vorbild Christi gesehen, König des Friedens und der Gerechtigkeit, der ohne Generationsfolge Priester in Ewigkeit ist. (.1. Mos. 14, 48; Ps 110 (109), 5; Hebr. 5, 5 + 10; 6, 10; 7, 1 - 23)

2. † an einem 26. August wurde in Rom zum Märtyrer, der heilige Maximilian, der auf dem Cömeterium der Basilla an der Alten Salzstraße, Via Salaria Antiqua, beigesetzt ist.

3. † an einem 26. August wurde in Salona, in Dalmatien, Kroatien, zum Märtyrer, der heilige Anastasius, Αναστασιος, Stoffwalker von Beruf. Sein Name bedeutet: Der auferstehen wird.

4. † an einem Samstag um 300, also 294 oder 305, wurde in Caesarea in Mauretanien, Cherchel in Algerien, Märtyrer, der heilige Victor, Sieger, der, nach der Überlieferung, zum Tode verurteilt, gekreuzigt worden ist.

5. † an einem 26. August um 300, wurde in Bergamo, zum Märtyrer der heilige Alexander, Αλεξανδρος Schutz-Mann. In Bergamo ist ihm seit dem 5. Jahrhundert eine Kirche geweiht und er gilt dort als Märtyrer. Einzig überliefert ist sonst, er sei ein Centurio der thebäischen Legion gewesen, der aber allein unterwegs war, evtl. Entlassener.

6. † an einem 26. August im 6. Jahrhundert, entschlief in Auxerre, der heilige Bischof Eleutherius, Ελευθεριος, Freier.

7. † am Dienstag, dem 26. August 1794, erlag seinen Entbehrungen auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées, vor Rochefort, der selige Priester und Märtyrer Jaques Retouret, 51 J., Karmeliter der Alten Observanz des klosters Limoges.
Siehe auch 27. August, 16/43

8. † am Sonntag, dem 26. August 1838, entschlief in La Puye bei Poitiers, die heilige Jungfrau Jeanne-Élisabeth Bichier des Ages, 65 J., die in der Französischen Revolution Mitarbeiterin des im Untergrund tätigen heiligen Priesters André-Hubert Fournet (13. Mai 1834 in La Puye/7) war und mit diesem 1798 in Béthines die Genossenschaft der Filles de la Croix de Saint André, Kreuztöchter vom heiligen Andreas, Andreasschwestern, gegründet hat, für das Unterrichten und für die Armen- und Krankenpflege.

9. † am Montag, dem 26. August 1878, entschlief in Bethlehem, im Heiligen Land, die selige Marie de Jésus Crucifié, Miriam Baouardy, 32 J., geboren in Abilin in Galiläa. 3-jährig wurde sie Waise. Aufgewachsen ist sie in Alexandria in Ägypten. 12-jährig sollte sie von ihrem Onkel verheiratet werden; da flüchtete sie sich zu einer mohamedanischen Familie in der Nachbarschaft, die sie aber zwingen wollte zum Islam überzutreten; als sie sich weigerte, wurde ihr ein Schnitt in den Hals beigebracht, an dem sie fast gestorben wäre. Es gelang ihr zu entkommen und eine christliche Familie zu finden, denen sie als Dienerin folgte in den Libanon und nach Frankreich. Dort trat sie in den Karmel in Pau ein. Sie erlebte mystische Gnaden und trug die Wundmale des Herrn. Sie gründete mit den ersten Karmel in Mangalore in Indien und dann den Karmel in Bethlehem. Dort starb sie an den Folgen eines Unfalls auf der Straße. Sie wurde 1983 von Papst-Johannes Paul II. seliggesprochen.

10. † am 26. August 1897 entschlief in Barbastro, Léria, in Spanien, die heilige Jungfrau Teresa de Jesús Jornet y Ibars, aus einer Gärtnerfamilie, die Lehrerin wurde und dann die Gründerin der Schwesterngenossenschaft Hermanitas de los Ancianos Desamperados, Kleine Schwestern der Verlassenen Senioren.

11. † am Mittwoch, dem 26. August 1936, wurde in Valencia für Christus den König ermordet, der selige Priester und Märtyrer Ambrosio de Benaguacil, Luis Valls Matamales, 66 J., aus dem Kapuzinerorden aus dem Kloster Masamagrell.
Siehe auch 29. Dezember, 11/85

12. † am selben Tag, dem 26. August 1936 wurde in Dénia bei Lucena, bei Alicante, umgebracht, der selige Priester und Märtyrer Pedro de Benisa, Alejandro Max Ginestar, 60 J., ebenfalls aus dem Orden der Minderbrüder Kapuziner, ebenfalls aus dem Kloster Masamagrell.
Siehe auch 29. Dezember, 11/86

13. † ebenfalls am selben Tag, 26. August 1936, wurde in Espluegas bei Barcelona erschossen, der selige Priester und Märtyrer Felix Vivet Trabal, 25 J., aus dem Orden der Salesianer, der in Rom studierte und in seinen Ferien zu Hause von der Revolution überrascht wurde und für Christus sein Leben opferte.
Siehe auch 29. Dezember, 11/87

14. † am Dienstag, dem 26. August 1952, starb an Tuberkulose im Lager Kharsk in Sibirien, bei Tomiscum, in Sibirien, die selige Jungfrau und Märtyrin, Schwester Laurentia, Levcadia Harasymiv, 42 J., gebürtig aus der Gegend um Lemberg, Angehörige der Kongregation der Schwestern vom heiligen Josef, die 1950 in Olimpia Bidá verhaftet wurde und im Lager, beharrlich im Glauben und rein in der Lebensführung, schließlich durch ihre Lebenshingabe den Gipfel der Herrlichkeit errungen hat.
Siehe auch 2. April, 15/20

15. † am Mittwoch, dem 25. August 1965, entschlief in Rom, die selige Maria Beltrame Quattrocchi, geborene Corsini, 81 J. Sie war seit dem 9. November 1951 Witwe des seligen Luigi Beltrame Quattrocchi, der mit ihr zusammen am 21. Oktober 2001 seliggesprochen worden ist. In der Neuausgabe des Martyrologium 2004 steht sie unter dem heutigen Datum und ihr Mann unter dem 9. November/14. Daher sei ihrer beider hier am 9. November gedacht.

Trier: Gregor von Pfalzel, siehe 25. August/8


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 11.08.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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