Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

27. August

1. † am Freitag, dem 27. August 387, entschlief in Ostia Tibertina die heilige Monika, die Mutter des heiligen Augustinus (28. August 430/1). Geboren in einer christlicher Familie, wurde sie sehr jung mit einem nichtchristlichen Mann in Thagaste, Patricius, verheiratet, dem sie drei Kinder schenkte. 371 wurde sie Witwe. Ihre ganze Liebe, Gebete und Tränen, setzte sie ein, um die Taufe ihres Lieblingssohnes Augustinus zu erreichen. Sie reiste ihm nach Rom und Mailand nach, wo sie die Freude seiner Bekehrung undTaufe miterlebte. Über Rom auf dem gemeinsamen Rückweg nach Nordafrika, beendete Monika ihre irdische Pilgerschaft, voller Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, in der Hafenstadt Ostia. Die ihr zugedachten Grabgedichtchen werden dem Konsul Anicius Auchenius Bassus im Jahr 408 zugeschrieben, als Augustinus schon Bischof war; ob für das Familiengrab in Tagaste, oder für Hippo, oder für das wirkliche Grab in Ostia geschrieben, bleibt unbekannt.

Hic posuit cineres genetrix castissima prolis Augustine, tuis altera lux meritis, qui servans pacis caelestia iura sacerdos commissos populos moribus instituis; gloria vos maior gestorum laude coronat virtutum, mater felicior subolis.
Hier ruht die Asche der keuschesten Gebärerin eines Sprosses,
Augustinus, das andere Licht deiner Verdienste,
du Priester, der du den himmlischen Rechten des Friedens dienst,
den anvertrauten Völkern gute Sitten lehrend,
euch krönt eine Herrlichkeit, die größer ist als Lob für Taten,
nämlich der Tugenden, so ist die Mutter noch glücklicher als ihre Kinder.

2. † an einem 27. August um 300, entschlief in Capua, in der Campagna, der heilige Märtyrer Rufus.

3. † an einem 27. August im 4. Jahrhundert, opferten ihr Leben, in einer Christenverfolgung, in Tomis in Skythien, heute Constanta am Schwarzen Meer in Rumänien,
• der heilige Tribun und Märtyrer Marcellinus,
• die heilige Märtyrin Mannea, seine Ehefrau,
• die heiligen Märtyrer Johannes und
Babylas, ihre Söhne,
• der heilige KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. und Märtyrer Serapion,
• der heilige Soldat und Märtyrer Petrus.

4. † an einem 27. August im 4. Jahrhundert entschlief in Bergamo in Ligurien, der heilige Narnus, der als der erste Bischof dieser Stadt gilt.

5. † am Montag, dem 27. August 451, entschlief in der thebäischen Wüste in Ägypten, der heilige Abt Poemen, Poimen, Pimen, Ποιμην, Hirt, von dem, als einem der angesehensten Anachoreten, aus seiner Weisheit geflossene Lebensweisheiten in Spruchform überliefert sind. Ein Beispiel: Wasser ist weich, Stein ist hart; tropft unaufhörlich Wasser auf einen Stein, durchlöchert es ihn. So ist es auch mit dem Wort Gottes: es ist zart - des Menschen Herz hart, aber das Wort Gottes kann das Herz durchdringen.

6. † an einem 27. August um 540, entschlief in Couserans in der Aquitaine, der heilige Bischof Licerius, ein gebürtiger Spanier, der ein Schüler des heiligen Bischofs Faustus von Riez in der Provence (28. September 495/9) gewesen und der durch seine Gebete die Stadt vor dem Umsturz durch die Visigothen bewahrt hat.

7. † am Donnerstag, dem 27. August 542, entschlief in Arles, in der Provence, der heilige Bischof Caesarius, 71 J., geboren in Burgund, der, 18-jährig KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. geworden, 20-jährig auf der Insel Lérins als Mönch gelebt hat. Auf Wunsch des ihm verwandten Bischofs von Arles, des heiligen Aeónius (18. August 502/6) kehrte er nach Arles zurück und ließ sich von diesem zum Diakon und dann zum Priester weihen. Danach übernahm er, ebenfalls auf Wunsch des Bischofs, das Amt des Abtes im Kloster auf der Rhôneinsel der Stadt; für dies schrieb er eine Regel. 503 wurde er ungewollt für das Bischofsamt bestimmt. Besonders vertraut war er mit den Schriften des hl.Augustinus (28. August 430/1) und ahmte dessen Stil nach. Daher sind über 200 seiner Schriften lange irrtümlich dem hl.Augustinus zugeschrieben worden. Wie sein großes Vorbild war er als Bischof ein eifriger und guter Seelsorger. Er gründete in Galloen das erste Frauenkloster, am alten Muttergottesheiligtum in de Ratis, dem heute berühmten Wallfahrtsort der Zigeuner Saintes-Maries-de-la-Mer, an der Mittelmeerküste der Provence. Die Wallfahrt gilt den drei biblischen Marien: Maria Magdalena (22. Juli/1), Maria Cleophae (24. April/2) und Maria von Bethanien (29. Juli/2), sowie deren Schwester Martha (29. Juli/1-2) und Bruder Lazarus (29. Juli/2) (Joh 11), die, nach der Legende dort angelandet, die ersten Missionare der Provence waren. Aus Lérins zur Erholung nach Arles geschickt, wurde er dort vom heiligen Bischof Aeonius/Eonius zum Diakon, dann zum Priester geweiht und zum Vorsteher eines Klosters auf der Rhône-Insel bestimmt. Vor seinem Tod im Jahr 502 empfahl Eonius den Caesarius als seinen Nachfolger. Im Jahr 503 wurde er so Bischof von Arles. Im Jahr 506 leitete er die SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Agde. Vom Papst Symmachus wurde er zum Apostolischen Vikar für ganz Gallien ernannt. Im hohen Alter zog er sich zurück und schrieb für das von seiner Schwester Caesaria (12. Januar, um 529/3) der Älteren gegründete Kloster die Klosterregel Regulae ad Virgines. Gegen Vienne setzte er in Rom vom heiligen Papst Symmachus (19. Juli 514/5) am 6. November 513 durch, dass Arles Metropolitansitz und er somit Erzbischof wurde; es war die Bestätigung der Entscheidung desselben Papstes zugunsten seines Vorgängers Aeonius vom 29. September 500. Er hielt Reformsynoden ab, 524 in Arles, 529 in Carpentras und 533 in Marseille. Er gab den Priestern Anleitungen, zu den Festtagen ihre Predigten auf die Glaubensunterweisung des Volkes hin auszurichten; diese HomilieEine Homilie (von griech.„ὁμιλεῖν”, „vertraut miteinander reden”) ist eine Art von Predigt. Während eine Predigt die Großtaten Gottes preist (lat. „praedicare”, „preisen”) und Menschen für den Glauben begeistern will, hat die Homilie lehrhaften Charakter. nsammlungen waren im Mittelalter weit verbreitet. Auch schrieb er Regeln nieder, für Männer, wie in jungen Jahren als Abt für sein Inselkloster, wie auch für Jungfrauen, nämlich seine Regula ad Virgines für das von ihm in Arles 513 gegründete erste Frauenkloster, in dem seine Schwester, die heilige Caesaria (12. Januar um 529/3) die erste Äbtissin war. Er lehrte eine maßvolle monastische Lebensführung. 250 seiner Predigten sind erhalten.

8. † an einem 27. August um 825, entschlief in Pavia in der Lombardei, der heilige Bischof Johannes, der seine Diözese zwölf Jahre gut geführt hat.

9. † am Freitag, dem 27. August 995, entschlief in Konstanz, der heilige Bischof Gebhard II., 46 J., der 979 durch Kaiser Otto II. Bischof von Konstanz geworden war. 983 gründete er auf der gegenüberliegenden rechten Rheinseite das Benediktinerkloster Petershausen; in ihm wurde er beigesetzt, in ihm fand auch am 27. August 1134 die feierliche Erhebung seiner Reliquien statt.

10. † am Sonntag, dem 27. August 1150, entschlief in der Abtei Aulps in Savoyen, der heilige Bischof Guarinus, Saint Guerin, Warin, von Sitten, Sion, der Sion als Kloster gegründet hatte, nachdem er als Mönch mit dem heiligen Robert von Molesmes (17. April 1111/10) in Molesmes als Mönch gelebt hatte; er leitete als Abtbischof seine Gründung Sitten, Sion, und führte in ihm die Zisterzienserregel ein.

11. † am Mittwoch, dem 27. August 1159, entschlief in Lausanne, der heilige Bischof Amadeus, Saint Amedée, 49 J., der als junger Mann mit seinem Vater ins Zisterzienserkloster Bonnevaux eingetreten war. Von dort ging er 1121 nach Cluny, von dort kam er zur Ausbildung an den Hof Kaiser Heinrich V., des letzten Saliers. 1125 wurde er Mönch in Clairvaux, 1139 vom heiligen Bernhard (20. August 1153/1) zum Abt von Hautecombe in Savoyen ernannt. 1144 wurde er von Papst Lucius II. zum Bischof von Lausanne ernannt. Er ruht in der dortigen Kathedrale. Von ihm sind acht MarienHomilienEine Homilie (von griech.„ὁμιλεῖν”, „vertraut miteinander reden”) ist eine Art von Predigt. Während eine Predigt die Großtaten Gottes preist (lat. „praedicare”, „preisen”) und Menschen für den Glauben begeistern will, hat die Homilie lehrhaften Charakter. erhalten.

12. † am Sonntag, dem 27. August 1312, entschlief in Foligno, der selige Priester Angelo Conti aus dem Orden der Augustiner-Eremiten, der sich ausgezeichnet hat durch Bußgesinnung, Demut und außergewöhnliche Geduld im Ertragen von Ungerechtigkeiten.

13. † am Freitag, dem 27. August 1610, wurde in Leominster, Herefordshire, gehenkt, ausgewaidet und gevierteilt, der selige Priester und Märtyrer Roger Cadwallador, 42 J., der, in Valladolid zum Priester geweiht, sechszehn Jahre insgeheim in seinem Vaterland seine priesterlichen Dienste ausgeübt hat, bevor er schließlich, unter König James I., am Ostertag aufgegriffen, veruteilt und grausam gefoltert, am heutigen Tag hatte er am schwersten zu leiden, weil sein Henker zu unerfahren war, er infolgedessen lange lebendig und bei Bewußtsein am Galgen hing, schließlich lebendig herabgeschlagen und ausgewaidet worden ist; so schwer hat er die Märtyrerkrone errungen.
Siehe auch 12. Februar, 7/73

14. † am Freitag, dem 27. August 1627, wurden in Nagasaki zu Blutzeugen, die seligen Märtyrer Franciscus a Sancta Maria und vierzehn Gefährten, die, auf Befehl des Stadt-Präfekten Kawachi Dono, aus Hass gegen Christus, verurteilt und lebendig verbrannt oder enthauptet worden sind.
• 1. (154) der selige Priester und Märtyrer Francisco a Santa Maria, ein Spanier aus dem Minderbrüderorden, wurde lebendig verbrannt
• 2. (155) der selige Märtyrer Bartolomeus Laurel, mexikanischer Laienbruder im Minderbrüderorden, wurde lebendig verbrannt
• 3. (156) der selige Märtyrer Antonius a San Francisco, japanischer Laienbruder aus dem Minderbrüderorden, wurde lebendig verbrannt
• 4. (157) der selige Märtyrer Kaspar Vaz, Japaner, Ehemann, wurde lebendig verbrannt
• 5. (158) die selige Märtyrrin Maria Vaz, seine Ehefrau, wurde gleicherzeitig enthauptet
• 6. (152) die selige Märtyrin Magdalena Kiyota, japanische Prinzessin, Witwe, wurde lebendig verbrannt
• 7. (151) der selige Märtyrer Caius Jiyemon, Sheymon, Japaner, wurde lebendig verbrannt
• 8. (153) die selige Märtyrin Francisca Bizzocca, Japanerin, Ehefrau des seligen Leo Bizzocca (?), hatte Missionare in ihrem Haus aufgenommen, sie wurde lebendig verbrannt
• 9. (150) der selige Märtyrer Franciscus Kurobioye, Japaner, mit vielen der Gefährten Mitglied im Dritten Orden des heiligen Franziskus, wurde lebendig langsam verbrannt
• 10. (160) die selige Märtyrin Francisca Kuhioye, Kufioye, Japanerin, im Gefängnis getauft, wurde enthauptet
• 11. (163) der selige Märtyrer Ludovicus Matsuo Soyemon, Nachbar des Ehepaares Vaz, enthauptet
• 12. (164) der selige Märtyrer Martinus Gómez de Facato, Japaner portugiesischer Abstammung, bot Franziskanern Unterschlupf, wurde enthauptet
• 13. (159) der selige Märtyrer Tomas Wo Jinyemon, war Diener bei den Jesuiten, wurde enthauptet
• 14. (161) der selige Märtyrer Lukas Kiyemon, Helfer verfolgter Missionare, wurde enthauptet
• 15. (162) der selige Märtyrer Michael Kizayemon, Kirayemon, Helfer verfolgter Missionare, enthauptet.
Siehe auch 10. September, 11/150 - 164

15. † am Sonntag, dem 27. August 1679, wurde in Usk in Wales, gehenkt, ausgewaidet und gevierteilt, der heilige Priester und Märtyrer David Lewis, 63 J., protestantisch erzogen, 16-jährig in Paris vom Jesuitenpater Talbot getauft, zurück zu Hause bis zum Tod seiner Eltern. 22-jährig ging er nach Rom zum Theologiestudium, wurde 1642 Priester, 1644 Jesuit. 1648 kehrte er endgültig nach England zurück und konnte 28 Jahre im Verborgenen als Priester wirken. Sein Decknamen war Charles Baker; unter diesem Namen wurde 1886 seine Seligsprechung eingeleitet.
Siehe auch 4. Mai, 6/40

Fortsetzung nach dem Einschub


Die 64 heilige Märtyrer von Rochefort
16. † Im Salzwasser auf See an der Küste vor Rochefort, in der Flussmündung der Charente, zwischen den Inselchen d’Aix und Citoyenne-Madame, im Schmutz des einen der beiden vor Anker liegenden ehemaligen Sklavenschiffe, Deux-Associées (seit 25. März 1794, für 40 Sklaven vorgesehen) und Washington (seit Mitte Juni), wurden anfangs über 400 gefangene Priester und Ordensleute in der Französischen Revolution als Sträflinge festgesetzt, solange diese nicht, ihrer Verurteilung entsprechend, nach Guyana in die Verbannung ausgefahren werden konnten, auch weil England die Häfen Frankreichs damals blockierte; 1792 waren 829 refractaires, Eidverweigerer, Priester und Ordensleute, in den Hafen von Rochefort gebracht worden, dort mehr oder weniger gequält; gelegentlich hätte der eine oder andere entfliehen können, aber niemand hat diese Möglichkeit genutzt. Nach einer Weile wurden sie in die Hafengegend verlegt, dann ab 25. März, auf das dort vor einer Insel, Île d’Aix, vor Anker liegende ehemaligen Negersklaven-Schiff Deux-Associées, das in sehr schlechtem Zustand war. Zu Schmutz und Hunger kamen Epidemien, besonders Typhus, außerdem das strenge Verbot zu beten und lateinisch zu sprechen. Die ersten Toten wurden über Bord geworfen, ihre Leichen aber tauchten wieder auf, wurden herausgefischt und im Schlamm der beiden Inseln notdürftig im Schlamm begraben, ohne jegliche kirchliche Beteiligung. 226 Schlachtopfer wurden so auf der Insel d’Aix im Schlamm begraben. Auf Beschwerden der Inselbewohner hin wurden die inzwischen zwei Schiffe etwas flussaufwärts vor die spärlicher bewohnte Insel Citoyenne-Madame geschleppt, dort sogar ein Krankenzelt aufgeschlagen; 254 Opfer wurden auf dieser Insel begraben. Am 5. Februar 1795 wurden die 285 noch Überlebenden nach Saintes in die ehemalige Abtei l’Abbeye des Dames gebracht, wo die Bevölkerung ihnen, kaum behindert, auf mancherlei Weise helfen konnte. Von den 547 insgesamt vor Rochefort umgekommenen Märtyrern wurden, stellvertretend für alle, die seligen Märtyrer Jean-Baptiste de Souzy, ein Priester, und Uldalric, Jean-Baptiste, Guillaume, ein Schulbruder, (siehe unten 44. und 45.) die am 27. Aug. 1794 ihren Entbehrungen erlegen sind, mit 62 ihrer Gefährten, die alle zwischen dem 19. Mai 1794 und dem 23. Februar 1795, von Glaubensfeinden für Christus zugrundegerichtet worden waren, am 1. Oktober 1995 von Papst Johannes-Paul II. seliggesprochen. Seit 1910 wird alljährlich eine Wallfahrt zur Insel Madame gefeiert; 1794 hieß sie noch Île Citoyenne, am 15. August 1794, dem Hochfest Maria Himmelfahrt, als die ersten Gefangenen diese Insel betraten, gaben sie ihr den Namen Île de Sainte Marie, später wurde sie offiziell umbenannt in Île de Madame, die heutigen Pilger nennen sie auch, inoffiziell, Île des Prêtres, Priesterinsel.

† am Montag, dem 19. Mai 1794/14, auf dem Schiff Deux-Associées
• 1. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptiste-Xavier Loir, Jacques-Louis de Besançon, Mitglied des Ordens der Minderbrüder Kapuziner, 74 J.

† am Mittwoch, dem 21. Mai 1794/10, auf dem Sklavenschiff Deux-Associées
• 2. der selige Bruder und Märtyrer Jean Mopinot, Bruder Léon von den Schulbrüdern von La Salle (1680; 7. April 1719/1), 70 J., geboren in Reims, war Schüler bei den Brüdern in Thillois, trat 19-jährig in deren Noviziat ein und legte 1749 seine Ewigen Gelübde ab. Seine sterblichen Überreste wurden von Mithäftlingen auf der Insel Aix begraben.

† am Sonntag, dem 1. Juni/17, auf dem Sträflingsschiff Deux-Associées
• 3. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptiste-Ignace- Pierre Vernoy de Montjournal, Priester der Diözese und Kanoniker von Moulins, 58 J.

† am Dienstag, dem 3. Juni/16, auf dem Schiff Deux-Associées
• 4. der selige Priester und Märtyrer Charles-René Collas du Bignon, Priester der Gesellschaft Saint-Sulpice, Rektor des Kleinen Seminars in Bourges in Berry, 51 J.

† am Montag, dem 9. Juni/10, auf dem Sträflingsschiff Deux-Associées
• 5. der selige Priester und Märtyrer Joseph Imbert, Mitglied des (von Papst Clemens XIV. 1773 aufgehobenen) Jesuitenordens, von Papst Pius VI. zum Apostolischen Vikar von Moulins ernannt, 74 J.

† am Montag, dem 16. Juni/11, auf dem Gefängnisschiff Deux-Associées
• 6. der selige Priester und Märtyrer Antoine Constant Auriel, Priester der Diözese und Vikar in der Stadt Cahors, 30 J.

† am Dienstag, dem 17. Juni/12, auf dem Sklavenschiff Deux-Associées
• 7. der selige Priester und Märtyrer Philippe Papon, Priester der Diözese Autun oder Moulins, ein Pfarrer, 50 J.

† am Samstag, dem 21. Juni/8, auf dem Schiff Deux-Associées
• 8. der selige Priester und Märtyrer Jacques-Morelle Dupas, Priester der Diözese Poitiers, ein Landpfarrer, 40 J.

† am Donnerstag, dem 26. Juni/10, auf dem Schiff Deux-Associées
• 9. der selige Priester und Märtyrer Raymond Petiniaud de Jourgnac, Priester der Diözese Limoges, Archidiakon und Generalvikar von Limoges, 47 J.

† am Dienstag, dem 1. Juli/11, auf dem Sträflingsschiff Deux-Associées
• 10. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptist Duverneuil, Léonard, vom Orden der Unbeschuhten Karmeliter, 57 J. und
• 11. der selige Priester und Märtyrer Pierre-Yrieix Labrouche de Laborderie, Priester der Diözese Limoges, Kanoniker von Clermond-Ferrand, 38 J.

† am Sonntag, dem 6. Juli/11, auf dem ausgemusterten Sklavenschiff Deux-Associées
• 12. der selige Märtyrer Augustin-Joseph Desgardin, Élie, Mönch des Trappistenordens aus der Abtei Sept-Fonts, 44 J.

† am Montag, dem 7. Juli/10, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 13. der selige Priester und Märtyrer Joseph Juge de Saint-Martin, Mitglied der Gesellschaft der Sulpizianer, Kanoniker in seiner Geburtsstadt Limoges, 55 J.

† am Sonntag, dem 13. Juli/11, auf dem ausgemusterten Schiff Deux-Associées
• 14. der selige Priester und Märtyrer Barthélemy Jarrige de la Morélie de Biars, Priester der Diözese Limoges, 42 J. und
• 15. der selige Priester und Märtyrer Louis-Armand-Joseph Adam, Ordensmann der Franziskaner-Conventualen, 53 J.

† am Dienstag, dem 15. Juli/19 auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 16. der selige Priester und Märtyrer Michel-Bernard Marchand, Priester der Diözese Rouen, 45 J.

† am Mittwoch, dem 16. Juli/13 auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 17. der selige Priester und Märtyrer Nicolas Savouret, Mitglied des Ordens der Minderbrüder-Conventualen, 27 J. und
• 18. der selige Priester und Märtyrer Claude Beguignot, Kartäusermönch, 58 J.

† am Freitag, dem 18. Juli/11, an Bord der Deux-Associées
• 19. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptist de Bruxelles, Priester der Diözese Limoges, Kanoniker, 60 J.

† am Montag, dem 21. Juli 1794/6, auf dem Schiff Deux-Associées
• 20. der selige Priester und Märtyrer Gabriel Pergaud, Augustinerchorherr, 42 J.

† am Dienstag, dem 22. Juli/13, auf dem Schiff Deux-Associées
• 21. der selige Priester und Märtyrer Jacques Lombardie, Priester der Diözese Limoges, Pfarrer, 57 J.

† am Freitag, dem 25. Juli/14, auf dem Gefängnisschiff Deux-Associées
• 22. der selige Priester und Märtyrer Michel-Louis Brulard, Ordensmann der Unbeschuhten Karmeliter, 36 J.

† am Samstag, dem 26. Juli/13, an Bord des Sklavenschiffs Deux-Associées
• 23. der selige Priester und Märtyrer Marcel-Gaucher Labiche de Reignefort, Priester der Diözese Limoges, Mitglied der Societas Missionariorum, 43 J. und
• 24. der selige Priester und Märtyrer Pierre-Joseph Le Groing de la Romagère, Priester der Diözese Bourges, 42 J.

† am Dienstag, dem 29. Juli/12, auf dem Gefängnisschiff Deux-Associées
• 25. der selige Priester und Märtyrer Charles-Antoine-Nicolas Ancel, Mitglied der Kongregation von Jesus und Maria, Eudisten, 31 J.

† am Donnerstag, dem 31. Juli/11, auf dem Schiff Deux-Associées
• 26. der selige Priester und Märtyrer Jean-François Jarrige de la Morelie de Breuil, Priester der Diözese Limoges, Kanoniker, 42 J.

† am Dienstag, dem 5. August/12, auf dem Sklavenschiff Deux-Associées
• 27. der selige Priester und Märtyrer Pierre-Michel Noël, Priester der Diözese Rouen, 40 J.

† am Samstag, dem 9. August/10, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 28. der selige Priester und Märtyrer Claude Richard, Benediktinermönch, 53 J.

† am Sonntag, dem 10. August/6, auf dem Schiff Deux-Associées
• 29. der selige Priester und Märtyrer Claude-Joseph Jouffret de Bonnefont, Mitglied der Gesellschaft der Sulpizianer, 42 J. und
• 30. der selige Priester und Märtyrer François François, Sébastien de Nancy, Franziskaner-Kapuziner, 45 J.

† am selben Sonntag, dem 10. August/6, auf dem Gefängnisschiff Washington
• 31. der selige Priester und Märtyrer Lazare Tiersot, Kartäusermönch, 55 J.

† am Montag, dem 11. August/13, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 32. der selige Priester und Märtyrer Jean-Georges Rehm, Jacques Thomas, ein Elsässer gebürtig aus Katzenthal, Mitglied des Predigerordens, 42 J.

† am Dienstag, dem 12. August/10, auf Deux-Associées
• 33. der selige Priester und Märtyrer Pierre Jarrige de la Morelie de Puyredon, Priester der Diözese Limoges, Kanoniker, 57 J.

† am Mittwoch, dem 13. August/11, an Bord des Sklavenschiffs Deux-Associées
• 34. der selige Priester und Märtyrer Pierre Gabilhaud, Priester der Diözese Limoges,Pfarrer, 47 J.

† am Samstag, dem 16. August 1794/13, an Bord des Gefangenenschiffes Washington
• 35. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptiste Menestrel, Priester der Diözese Saint-Dié, 46 J.

† am Sonntag, dem 17. August/12, auf dem Gefangeneschiff Deux-Associées
• 36. der selige Priester und Märtyrer Noël-Hilaire Le Conte, Priester der Diözese Bourges, gebürtig aus Chartres, der an der Kathedrale für die Kirchenmusik zuständig gewesen, 39 J.

† am Montag, dem 18. August/12, auf der Deux-Associées
• 37. der selige Priester und Märtyrer Antoine Bannassat, Priester der Diözese Limoges, ein Pfarrer, 65 J.

† am Mittwoch, dem 20. August/7, auf dem Sklavenschiff Deux-Associées
• 38. der selige Priester und Märtyrer Louis-François Lebrun, Mönch des Benediktinerordens, aus der Kongregation der Mauriner, 50 J. und
• 39. der selige Priester und Märtyrer Gervais-Protais Brunel, Mönch aus dem Trappistenorden und Prior in seiner Abtei, 50 J.

† am Freitag, dem 22. August/12, auf der Deux-Asssociées
• 40. der selige Priester un Märtyrer Élie Leymarie de Laroche, Priester der Diözese Verdun, 36 J.

† am Samstag, dem 23. August/10, auf dem ehemaligen Sklavenschiff DeuxAssociés
• 41. der selige Priester und Märtyrer Jean Bourdon, Protais de Séez aus dem Orden der Minderbrüder-Kapuziner

† am Montag, dem 25. August/11, auf der Deux-Associées
• 42. der selige Priester und Märtyrer Paul-Jean Charles, Paul aus dem Trappistenorden, Prior der Abtei Sept-Fonts, 51 J.

† am Dienstag, dem 26. August/7, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 43. der selige Priester und Märtyrer Jacques Retouret, Karmeliter der Alten Observanz im Kloster in Limoges, 51 J.

† am Mittwoch, dem 27. August 1794/16, vom Strafgefangenenschiff Deux-Associées aus auf der Insel Madame
• 44. der selige Priester und Märtyrer Jean-Baptiste Souzy, Generalvikar der Diözese La Rochelle, 62 J. * 24. März 1732 in La Rochelle, und
• 45. der selige Bruder und Märtyrer Jean-Baptiste Guillaume, Bruder Uldaric von der Kongregation der Christlichen Schulbrüder von La-Salle (1680; 7. April 1719/1), 39 J., geboren in Fraisans, der 30-jährig bei den Schulbrüdern in Maréville sein Noviziat begann.

† am Donnerstag, dem 28. August/14, an Bord des Gefangenenschiffes Washington
• 46. der selige Priester und Märtyrer Charles-Arnoud Hanus, Priester der Diözese Verdun, Kanoniker, 71 J.

† am Freitag, dem 29. August/11, auf der Deux-Associées
• 47. der selige Priester und Märtyrer Louis-Wulphy Huppy, Priester der Diözese Limoges, 27 J.

† am Donnerstag, dem 4. September/10, auf der Washington
• 48. der selige Priester und Märtyrer Scipion-Jérôme Brigeat Lambert, Priester der Diözese Avranches, Kanoniker, 61 J., Dekan der Stiftsherren

† am Freitag, dem 5. September/8, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 49. der selige Priester und Märtyrer Florent Dumontet de Cardaillac, Priester und Generalvikar der Diözese Cahors, 45 J.

† am Sonntag, dem 7. September/18, auf der Deux-Associées
• 50. der selige Priester und Märtyrer Claude-Barnabé Laurent de Mascloux, Priester der Diözese Limoges, Kanoniker, 59 J. und
• 51. der selige Priester und Märtyrer François D’Oudinot de la Boissière, ebenfalls Priester der Diözese Limoges, Kanoniker, 48 J.

† am Mittwoch, dem 10. September 1794/12, auf dem Gefangenenschiff Deux-Associées
• 52. der selige Priester und Märtyrer Jacques Gagnot, Hubert de Saint-Claude, Priester des Ordens der Unbeschuhten Karmeliter, 41 J.

† am Donnerstag, dem 11. September/12, auf dem ehemaligen Sklavenschiff Deux-Associées
• 53. der selige Priester und Märtyrer François Mayaudon, Priester der Diözese Soissons, 55 J.

† am Freitag, dem 12. September/7, auf der Deux-Associées
• 54. der selige Bruder und Märtyrer Pierre-Sulpice-Christophe Faverge, Bruder Roger, von der Genossenschaft der Schulbrüder von La Salle (1680; 7. April 1719/1), 49 J., geboren in Orléans; er ging zur Schule bei den Schulbrüdern und trat 22-jährig bei ihnen ein; er wurde ein begnadeter Lehrer und Erzieher. Bei Ausbruch der Revolution war er Direktor der Schule in Moulins. Er wurde noch schwerkrank eingeliefert in das Häftlingshospital auf der Insel Madame.

† am Samstag, dem 13. September/12, auf dem Gefangenenschiff Washington
• 55. der selige Priester und Märtyrer Claude Dumonet, Priester der Diözese Autun, Magister Artium, 47 J.

† am Sonntag, dem 14. September/9, auf der Deux-Associées
• 56. der selige Priester und Märtyrer Claude Laplace, Priester der Diözese Moulins, 69 J.

† am Montag, dem 22. September/11, auf dem Sträflingsschiff Deux-Associées
• 57. der selige Priester und Märtyrer André-Joseph Marchandon, Priester der Diözese Limoges, Pfarrer, 49 J.

† am Samstag, dem 27. September/9, auf der Deux-Associées
• 58. der selige Diakon und Märtyrer Jean-Baptiste Laborier Du Vivier, Diakon der Diözese Maçon, 60 J.

† am Dienstag, dem 30. September/12, auf der Washington
• 59. der selige Priester und Märtyrer Jean-Nicolas Cordier, Priester des (1773 aufgehobenen) Jesuitenordens, der seitdem in der Diözese Verdun seinen priesterlichen Dienst ausübte, 84 J.

† am Donnerstag, dem 2. Oktober/9, auf dem Gefangenenschiff Washington
• 60. der selige Priester und Märtyrer Georges-Edme René, Priester der Erzdiözese Sens, Kanoniker in Vézélay, 46 J.

† am Montag, dem 6. Oktober/13, auf der Washington
• 61. der selige Priester und Märtyrer François Hunot, Priester der Erzdiözese Sens, * 12. Feb. 1753 in Brienon-l’Archevêque, Kanoniker, 41 J.

† am Dienstag, dem 7. Oktober/9, auf der Washington
• 62. der selige Priester und Märtyrer Jean Hunot, Priester der Erzdiözese Sens, * 21. Sept. 1742 in Brienon l’Archevêque, Kanoniker, 52 J.

† am Montag, dem 17. November/17, auf der Washington
• 63. der selige Priester und Märtyrer Sébastien-Loup Hunot, Priester der Erzdiözese Sens, * 7. Aug. 1745 in Brienon-l’Archevêque, Kanoniker, 59 J.

† am Montag, dem 23. Februar 1795/7, auf der Washington
• 64. der selige Priester und Märtyrer Nicolas Tabouillot, Priester der Diözese Verdun, ein Pfarrer, 49 J.


17. † am Montag, dem 27. August 1849, entschlief in Reading bei London
der selige Domenico a Matre Dei Barberi, 57 J., geboren in Viterbo; 22-jährig verließ er die Landarbeit und trat bei den Passionisten ein; 1818 wurde er zum Priester geweiht; er verfasste theologische und homiletische Schriften und wurde Provinzialoberer für Italien. 1840 gründete er das erste Kloster der Passionisten in Belgien, in Ere bei Tournay, Doornik; ein Jahr später gründete er in England das erste Passionistenkloster, in Aston Hall, Staffordshire. Dort war sein berühmtester Konvertit der spätere Kardinal John Henry Newman; er war die reifste Frucht seiner vielen ökumenischen Arbeit.

18. † am Donnerstag, dem 27. August 1936, wurde in Picasent, Valencia, ermordet der selige Priester und Märtyrer Fernando González Añón, 50 J., Pfarrer von Turís.
Siehe auch 29. Dezember, 11/88

19. † am selben Tag wurde unterwegs zwischen Godella und Bétera, Valencia, zum Blutzeugen für Christus, der selige Priester und Märtyrer Ramon Martí Soriano, 34 J., der sich besonders für die sozialen Rechte der Arbeiter einsetzte, sogar eine Gewerkschaft für Arbeiterinnen gegründet hat.
Siehe auch 29. Dezember, 11/89

20. † am Montag, dem 27. August 1945, entschlief in San Sebastian, die selige Maria Pilar Izquierdo Albero, 39 J., geboren in Zaragozza. Ihr Leben war geprägt vom Leiden. 12-jährig überfiel sie eine rätselhafte Krankheit, die kein Arzt jemals erklären konnte, wegen der sie vier Jahre in Alfamen Heilung suchte. Zurück zu Hause begann sie als Arbeiterin in einer Schuhfabrik. 20-jährig erlitt sie einen Straßenbahnunfall, an den Folgen wurde sie im Jahr darauf gelähmt und blind. Nach mehr als 10 Jahren wurde sie plötzlich am 8. Dezember 1939, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, wunderbar geheilt. Sofort stellte sie sich den Aufgaben einiger junger Frauen in Madrid zur Verfügung, die den Namen Misioneras de Jesùs, Maria y José, trugen und deren Regel 1942 vom Bischof von Madrid approbiert wurde. Nach zwei Jahren fruchtbarer Arbeit in den Außenbezirken von Madrid kehrte das Leiden zu ihr zurück. Zu einer Krankheit kam ein solche Fülle von Verleumdungen und Gehässigkeiten, dass sie sich im November 1944, mit neun Getreuen, von ihrem Werk zurückzog. Am 9. Dezember begab sie sich auf die Reise nach San Sebastián, der letzten Stufe hinauf nach Kalvaria. In der Nacht, bei Schnee und Eis, hatte sie einen Autounfall und brach sich ein Bein; dazu kam eine Krebsgeschwulst. Sie opferte ihr Leben in der Nachfolge Christi auf für ihre geliebten getrennten Töchter und ihre vielen Hilfsbedürftigen. 1981 wurde ihre Gemeinschaft anerkannt päpstlichen Rechtes; sie hatte 22 Klöster in Spanien, Italien, Lateinamerika und Mozambique. Sie wurde seliggesprochen am 4. November 2001.

Freiburg: Gebhard von Konstanz, in Feldkirch Hochfest, Diözesanpatron: 9


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Martyrologium Romanum - Flori-Legium: 27. August

Wikipedia: Artikel über Martyrologium Romanum - Flori-Legium: 27. August

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung



        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!


Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 11.08.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.