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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

12. September

1. † Heute gedenkt die Kirche des heiligsten Namens der seligen Jungfrau Maria; an diesem Tag wird die unaussprechliche Liebe der Gottesgebärerin ihrem allerheiligsten Sohn gegenüber ins Gedächtnis gerufen und die Gläubigen werden dazu angeregt, die Person der Mutter des Erlösers fromm anzurufen. Von 1683 bis 1969 war dieser Gedenktag für die ganze Kirche vorgeschrieben.

2. † an einem 12. September, etwa im 3. Jahrhundert, wurde in Bithynien der heilige Bischof Autonomus, Αυτονομος Selbst-Gesetz, Unabhängiger, zum Märtyrer.

3. † an einem 12. September um 306, unter Kaiser Maximin, wurden, bei Alexandria in Ägypten, die heiligen Märtyrer Cronides Χρονιδης, Leontius Λεοντιος, und Serapion Σεραπιον, wegen ihres Bekenntnisses zum Namen Christi, schwer gefoltert und schließlich im Meer versenkt, wie die Überlieferung berichtet; Leontius und Serapion waren wohl Brüder; früher wurde ein heiliger Diakon Hieronides Ιερονιδης, mitgenannt.

4. † an einem 12. September um 528, entschlief in Emly in Irland, der heilige Bischof Albeus, Ailbe, der als Pilger vielen das Evangelium verkündet hat.

5. † am Freitag, dem 12. September 1012, entschlief in Anderlecht im belgischen Brabant, der heilige Guido, Saint Guy, Sint Geweide, etwa 62 J., ein frommer Bauer, der an der Kirche Notre-Dame in Laeken bei Brüssel zum Küster gewählt wurde; er ließ sich von einem Brüsseler Kaufmann überreden, als dessen Partner Gewinne zugunsten der Armenspenden zu machen, aber er verlor dabei mehr als er hatte; zur Buße machte er eine Pilgerreise nach Rom und zu den heiligen Stätten in Jerusalem und im Heiligen Land, die sieben Jahre dauerte. Erschöpft zurückgekehrt beschloss er seine irdische Pilgerfahrt in seiner Heimat.

6. † am Montag, dem 12. September 1622, wurden in Omura in Japan lebendig verbrannt, die seligen Märtyrer Apollinaris Franco, (s.u.) aus dem Orden der Minderbrüder, und Tomas Zumárraga, aus dem Predigerorden, beide Priester, und dazu vier Gefährten, die aus Hass gegen den christlichen Glauben in den Kerker geworfen und lebendig im Feuer langsam verbrannt worden sind.
Siehe auch 10. September 11/104 - 109
• 1. (107) der selige Priester und Märtyrer Apollinaris Franco, spanischer Rechtsanwalt, Ordensoberer im Orden der Minderbrüder strenger Observanz
• 2. (104) der selige Priester und Märtyrer Tomas Zumárraga, 47 J., Spanier aus dem Predigerorden
• 3. (108) der selige Bruder und Märtyrer Francisco de San Bonaventura, Japaner aus dem Minoriteorden strenger Observanz
• 4. (109) der selige Bruder und Märtyrer Pedro de Santa Clara, Japaner, Ordensmann aus dem Minderbrüderorden strenger Observanz
• 5. (106) der selige Bruder und Märtyrer Domingo Magoshichi, Japaner aus dem Predigerorden
• 6. (105) Matteus de San Toma Chiwiato, Japaner, aus dem Predigerorden

7. † am Freitag, dem 12. September 1794, starb im Häftlingshospital auf der Insel Madame, im Ärmelkanal bei Rochefort der selige Bruder und Märtyrer Pierre-Sulpice-Christophe Faverge, Bruder Roger von den Christlichen Schulbrüdern von La Salle, 49 J., geboren in Orléans, Direktor der Ordensschule in Moulins, der in der Französischen Revolution dem Kerker übergeben worden ist, weil er Ordensmann war, der alle Hilfe seinen Mitgefangenen zufließen ließ, bis er, durch eine Ansteckung verzehrt, fromm entschlafen ist.
Siehe auch 27. August, 16/54

8. † am Donnerstag, dem 12. September 1839, wurde in Seoul in Korea für Christus umgebracht, der heilige Märtyrer Franciscus, Puranchisuko Ch’oe Kyông-hwan, 34 J., ein Katechist, der, dem Präfekten vorgeführt, sich geweigert hat dem christlichen Glauben abzuschwören, daraufhin in Kerkerhaft gehalten, nie aufgehört hat zu beten und den Glauben zu lehren, der durch Folterungen gequält, das Martyrium vollendet hat.
Siehe auch 20. September, 1/29

Straßburg: die ersten Glaubensboten im Elsass: Eucharius, Valerius und Maternus; vgl. oben 11. September, Limburg


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 12.08.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.