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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

25. Juli

1. † Festtag des heiligen Apostels Jakobus, יעקב Fersenhalter (1. Mos 25, 26) oder Überlistiger (1. Mos 27, 34 f), Jakobus der Ältere, zum Unterschied vom anderen Apostel Jakobus dem Jüngeren (3. Mai/1) war Sohn des Zebedäus und der Salome, Bruder des Apostels und Evangelisten Johannes (27. Dezember/1) und, mit diesem und dem Brüderpaar Simon Petrus (29. Juni/1) und Andreas (30. November/1), nach den synoptischen Evangelien (Mk 1, 19 pp), einer der vier ersten Jünger Jesu, vom Fischfang auf dem See Genesareth weg, berufen. Er war auch Zeuge der Verklärung auf dem hohen Berg (Mk 9, 2 pp) und der Todesangst Jesu am Ölberg (Mk 14, 33 pp). Seine Mutter Salome, wegen ihrer ehrgeizigen Bitte von Jesus gerügt (Mt 20,20ff), stand tapfer mit ihrem anderen Sohn Johannes und der Muttergottes, unter dem Kreuz (Mk 15, 40) und entdeckte mit sein leeres Grab (Mk 16, 1). Als erster der Apostel starb Jakobus um Pessach Ostern 42 den Märtyrertod in Jerusalem (Apg 12, 2). An der Stelle seiner Enthauptung wurde eine Kirche gebaut, die heute die Patriarchatskirche der Armenier ist. Dort wird in einer Seitenkapelle seine Hauptreliquie verehrt. Die größte Verehrung ist seit dem achten Jahrhundert in Santiago de Compostela, nachdem dort sein Grab durch einen Stern entdeckt wurde, auf dem sogenannten Stern-Feld, Campo-Stellae, Compostella.

2. † an einem 25. Juli, um 250, wurde in Lykien zum Blutzeugen, der heilige Märtyrer Christophorus.
Der heilige Christophorus, Χριστοφορος Christusträger, ist in der Ostkirche und in der römischen Kirche einer der beliebtesten Heiligen geblieben. Es entstanden um ihn soviele Legenden, dass über den historischen Heiligen fast nichts mit Sicherheit auszumachen ist, außer der Tatsache, dass er wirklich gelebt und den Märtyrertod erlitten hat. Schon am 22. September 452 wurde ihm in Chalkedon eine Kirche geweiht: ΣΥΝ ΘΕΩ ΑΠΕΤΕΘΗ ΤΑ ΘΕΜΕΛΙΑ ΤΟΥ ΜΑΡΤΥΡΙΟΥ ΤΟΥ ΑΓΙΟΥ ΧΡΙΣΤΟΦΟΡΟΥ. Mit Gott wurde das Fundament gelegt zum Martyrion des heiligen Christophorus, in der dritten Indiktion im Monat Mai, unter dem Konsulat des erlauchten Protogenes und Asturios, unter dem Kaiser Theodosios, und Bischof Eulalios von Chalkedon. Erbaut aber wurde es von dem ehrwürdigen Kämmerer Euphemidos. Die Einweihung fand statt bei Ablauf der fünften Indiktion im Monat September am 22. unter dem Konsulat des erlauchten Sporacios und Herculanos. - Während der 450 im Mai begonnen und am 22. September 452 beendeten Bauzeit dieser Christophoruskirche tagte 451 in Chalkedon das 4. ökumenische Konzil in der nahegelegenen Basilika Euphemia.

3. † an einem 25. Juli, um 300, wurde in Barcelona in Katalonien zum Blutzeugen, der heilige Märtyrer Cucuphas, der in der Verfolgung unter Kaiser Diokletian, mit dem Schwert erschlagen, als Sieger in den Himmel eingezogen ist. Er stammte wohl aus Nordafrika und soll auch dort den Märtyrertod gestorben sein; seine Reliquien seien dann nach Spanien und teils nach Südfrankreich übertragen worden.

4. † am Sonntag, dem 25. Juli 308, wurden in Caesarea am Meer in Israel, zu Blutzeugen, die heiligen Märtyrer Valentina, Thea und Paulus, in der Verfolgung unter Kaiser Maximianus, unter dem Statthalter Firmilianus. Valentina war eine Jungfrau und wurde, als sie einen aufgestellten Götzenopferaltar mit ihren Fersen umgeworfen hatte, nach harten Quälereien, zusammen mit Thea, ebenfalls einer Jungfrau, ins Feuer geworfen und so sind beide Christus dem Bräutigam entgegengelaufen. Paulus aber, zum Tode verurteilt, hatte eine kleine Zeitspanne für das Gebet erreicht, dann mit ganzem Herzen Gott um das Wohl aller angefleht, danach, dadurch dass man ihm den Hals abgeschnitten hat, die Siegeskrone des Martyriums empfangen.

5. † am Samstag,dem 25. Juli 408, entschlief in Nikomedien in Bithynien, die heilige Witwe Olympias, die noch jung ihren Ehemann, der Stadtpräfekt von Konstantinopel war, verloren hatte, gründete sie aus ihrem enormen Vermögen Krankenhäuser, Armenspitale und Kloster, die dann in Konstantinopel unter gottgeweihten Frauen, den Rest ihrer Lebenszeit äußerst fromm zugebracht hat, als Diakonisse Beraterin des Patriarchen Nektarius und dessen Nachfogers des heiligen Johannes Chrysostomus (4. September 407/5) war, dem sie auch in dessen Verbannung, bis zum äußersten in Treue ergeben geblieben ist; daraufhin wurde auch sie ins Exil geschickt, in den sie dann entschlafen ist. Einige Briefe des heiligen Johannes Chrysostomos an sie, aus seinem Exil in ihr Exil, sind erhalten.

6. † an einem 25. Juli, um 596, entschlief in Trier, der heilige Bischof Magnerich, 76 J., der des heiligen Niketius (1. Oktober 561/5) Schüler, dann treuer Gefährte in der Verbannung war und schließlich 565 sein Nachfolger wurde, ihm nacheifernd im Fleiß in der Sorge des Hirtenamtes. Er war Lehrer des heiligen Gaugericus, Saint Géry (11. August 625/10), den er zum Diakon geweiht hat. Er verbot dem heiligen Wulflagius (21. Oktober, um 594), der aus der Lombardei nach Attanum bei Limoges gekommen war, um beim heiligen Abt Aredius (25. August 591/7) das Koinobitenleben zu lernen, der dann nach Yvois, Carignan bei Sedan, gegangen war und als Einsiedler auf einer Säule, also als Säulensteher, lebte und im Winter fast erfroren wäre, diese orientalische Askese; der dann bei Yvois das später nach ihm benannte Kloster Saint Walfroy gegründet hat, in dem er 585 den Besuch des heiligen Gregor von Tours (17. November 594/7) empfing.

7. † an einem 25. Juli, Ende 6. Jahrhundert, entschliefen, ebenfalls in Trier, die heiligen Priester Beatus und Bantus, die, zur Zeit des heiligen Bischofs Magnerich, siehe hier oben/6, ein Einsiedlerleben geführt haben. Ihr Gedenktag ist im Bistum Trier der 28. Juli.

8. † am Freitag, dem 25. Juli 609, entschlief in Metz, die heilige Klostergründerin und Äbtissin Glodesinde, Sainte Glosselinde, die das erste Frauenkloster in Metz errichtet und die Schwestern in Demut und mit Weisheit angeführt hat.

9. † am Samstag, dem 25. Juli 851, wurde in Cordoba in der Provinz Andalusien zum Blutzeugen, der heilige Theodemirus, ein Mönch von Carmona und, noch jung bereits ein Märtyrer, in der Verfolgung durch die Mauren.
Siehe auch 3. Juni, 9/12

10. † am Donnerstag, dem 25. Juli 1471, entschlief in Angers in Frankreich, der selige Priester Jean Soret aus dem Karmeliterorden, den er zur strengeren Observanz emporgeführt und neu durch weibliche Ordensklöster bereichert hat.

11. † am Sonntag, dem 25. Juli 1490, entschlief in Camerino in Ancona in Italien, der selige Priester Pietro Corradini de Molliano aus dem Orden der Minimiten, berühmt wegen seiner Predigt des Evangeliums, seiner vorbildlichen Tugendübungen und dem Ruf seiner Wunderzeichen.

12. † am Montag, dem 25. Juli 1583, wurden in Cuncolim bei Salcete in Goa, heute in Indien, zu Blutzeugen
• 1. der selige Priester und Märtyrer Rodolfo Aquaviva, 32 J., geboren in Atri bei Neapel, er war der Neffe des 5. Ordensgenerals Claudio Aquaviva und Vetter des heiligen Aloysius Gonzaga (21. Juni 1591/1), der 18-jährig in die Gesellschaft Jesu eintrat, am 13. September 1578 in Goa ankam und 3 Jahre lang, auf Bitten des Groß-Mogul Adbar, in Agra und Umgebung das Evangelium verkündete; als Oberer der Jesuitenmission in Goa wollte er in Cuncolim eine neue Station errichten.
• 2. der selige Priester und Märtyrer Alonso Pacheco, 32 J., geboren in Minaya, Katalonien, der 16-jährig sich der Gesellschaft Jesu anschloss und 1574 in Goa ankam, vier Jahre später aber, wegen seiner besonderen Begabungen, nach Rom zurückversetzt wurde, aber 1581 zurück nach Goa durfte und dort Rektor des Saint-Pauls-College in Rachol wurde; da es mit der Errichtung der neuen Missionsstation für Cuncolim große Widerstände der dortigen heidnischen Bevölkerung gab, führte er zwei Strafexpeditionen, mit portugiesischem Militär der Kolonie, in Cuncolim durch, wollte aber die Gründung selbst ohne Waffengewalt versuchen.
• 3. der selige Priester und Märtyrer Pedro Berna, 33 J., geboren in Ascona in der Schweiz, 27-jährig, nach Empfang der Priesterweihe, schloss er sich den Jesuiten in Rom an, und kam 2 Jahre später, 1579, im Salcete an. Auch er nahm an den Strafexpeditionen in Cuncolim teil, zerstörte heidnische Tempel und schlachtete heilige Kühe. Er soll aber, nach Aussagen seiner Oberen, durch seine sonst liebenswürdige Art, mehr Heiden bekehrt haben, als die anderen Missionare zusammen.
• 4. der selige Priester und Märtyrer Antonio Francisco, 30 J., geboren in Coimbra in Portugal, der 18-jährig in die Gesellschaft Jesu aufgenommen wurde und 1581 mit Pater Pacheco in Goa ankam; kurze Zeit später wurde er dort zum Priester geweiht; bei der täglichen Feier des heiligen Messopfers betete er immer ausdrücklich um die Gnade des Martyriums für sich.
• 5. der selige Bruder und Märtyrer Francisco Aranha, 32 J., geboren in Braga in Portugal; er reiste nach Goa um seinem Onkel Dom Gaspar, dem ersten Erzbischof von Goa, zu helfen; dort schloss er sich den Jesuiten an und wurde von ihnen gerne angenommen, weil er ein hervorragender Handwerker war und solide und schöne Kirchen und Kapellen baute.
Sie alle gehörten der Gesellschaft Jesu an. Am Morgen ihres Martyriums war ihr Treffpunkt ihre Kirche und Missionsstation Orlim; von dort zogen sie gemeinsam nach Cuncolim, um dort auf dem für die neue Kirche vorgesehenen Gelände, ein großes Kreuz zu errichten. Sie trafen auf eine große Anzahl zusammengelaufener heidnischer Christenhasser, die die kleine Gruppe der Christen umzingelte; weil sie keine potugiesische bewaffnete Eskorte hatten und selber fast unbewaffnet waren, nur Gonçalo Rodrigues hatte ein Gewehr, aber Pater Pacheco verbot ihm es einzusetzen, sie sich also nicht mit Gewalt wehren wollten, wurden sie von den ungläubigen Christenhassern erschlagen.
Mit den Jesuiten wurden auch ihre Begleiter umgebracht, deren Namen aber sind nur teilweise bekannt: ein Messdiener Alonso, ein Domingo aus Cuncolim, Francisco und Gonçalo Rodrigues, Paulo da Costa und zehn weitere Christen, deren Namen nicht überliefert sind.
Ihre Leichen wurden in einen Brunnen geworfen; nach zweieinhalb Tagen wurden sie geborgen und in Rachol in der Kirche Maria-Schnee begraben; 1597 wurden sie überführt in die College-Kirche Saint Paul in Goa, 1609 wurden Reliquienteile nach Rom gebracht, alle vorhandenen Reliquien aber 1862 aus der Kirche des Colleges in die Kathedrale von Goa überführt. Am 16. April 1893 wurden die Jesuiten der Märtyrergruppe sie seliggesprochen.

13. † am Dienstag, dem 25. Juli 1752, entschlief in Bobino in Apulien, der selige Bischof Antonio Lucci aus dem Orden der Minderbrüder-Konventualen, der berühmt gewesen ist wegen seiner einzigartigen Gelehrtheit und der sich so in der Armenfürsorge erschöpft hat, dass er sich um seine eigenen Bedürfnisse überhaupt nicht gekümmert hat.

14. † am Freitag, dem 25. Juli 1794, erlag seinen Entbehrungen, auf dem Schiff Deux Associées, vor Anker vor der Küste von Rochefort, der selige Priester und Märtyrer Michel-Louis Brulard aus dem Orden der Unbeschuhten Karmeliter, der, in de Französischen Revolution, wegen seines Priestertums unter menschunwürdigen Bedingungen in Haft gehalten, von Krankheit verzehrt, zugrundegegangen ist.
Siehe auch 27. August, 16/22

15. † am Dienstag, dem 25. Juli 1911, entschlief in Madrid, die selige Jungfrau Maria del Carmen Sallés y Barangueras, 63 J., die, zur frommen Erziehung und Bildung der Frauen, die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis, Conceptionistas Misioneras de la Enseñanza, gegründet hat. Papst Johannes-Paul II. hat sie am 15. März 1998 in Rom seliggesprochen.

16. † am Samstag, dem 25. Juli 1936, wurden in Urda in Spaniens Provinz Toledo, zu Blutzeugen
• der selige Priester und Märtyrer Pedro de Corazón, Redondo Largo, 29 J.
• der selige Seminarist und Märtyrer Felix a Quinque Vulneribus, Ugalde Irurzun,
• der selige Ordensbruder und Märtyrer Benito de Nuestra Señora del Vilar, Solano Ruiz,
alle Ordensmänner der Passionisten, die in der großen Verfolgung, für den christlichen Glauben durch Bleikugeln erschossen und so mit der Siegespalme des Martyriums gekrönt worden sind.
Siehe auch 23. Juli, 8/16 - 18

Fortsetzung nach dem Einschub


Die 71 seligen Spanischen Märtyrer

17. † am Samstag, dem 25. Juli 1936 wurden in Talavera de la Reina in der Provinz Toledo für Christus den König getötet
• 1. der selige Priester und Märtyrer Federico, Carlos Rubio Alvarez, 73 J., Mitglied des Hospital-Ordens des heiligen Juan de Dio, Johannes von Gott (8. März 1550/1), Provinzialoberer und Hausgeistlicher
• 2. der selige Bruder und Märtyrer Primo Martinez de San Vicente Castillo, 67 J., Superior
• 3. der selige Bruder und Märtyrer Geronimo Ochoa Urdangarín, 32 J.
• 4. der selige Bruder und Märtyrer Juan de la Cruz, Eligio Francisco Felipe Delgado Pastor, alle aus dem Hospital-Orden des heiligen Joannes de Deo, die in jenem Kloster lebten, in dem die Ausbildung der Brüder für die Krankenpflege stattfand; morgens stürmten republikanische Milizionäre das Kloster, am Nachmittag wurden sie erschossen, beim Heiligtum Unserer Lieben Frau von Prado und haben so die herrliche Siegeskrone erlangt.

Hier sei die Gelegenheit wahrgenommen, die am 25. Oktober 1992 von Papst Johannes-Paul II. seliggesprochenen 71 Ordensmitglieder, die zwischen dem heutigen Datum und dem 11. Februar 1937, durch ihren Märtyrertod Zeugnis für Christus den König abgelegt haben, gemeinsam aufzuzählen.

† am Mittwoch, dem 29. Juli 1936/14, wurde in Esplugues bei Barcelona für Christus getötet
• 5. der selige Oblat und Märtyrer Juan Bautista Egozcuezábal Aldaz, 54 J., der Pfleger in einem Heim für behindert geborene Kinder war

† am Donnerstag, dem 30. Juli 1936/9, wurden bei Calafell, in der Provinz Tarragona, 15 Brüder umgebracht,, die in ihrem Marinekrankenhaus besonders an Rachitis und Struma Erkrankte pflegten; neben dem Krankenhaus war auch das Noviziat des Ordens.
• 6. der selige Priester und Märtyrer Braulio Maria, Pablo Corres Díaz de Cerio, 39 J., Ordensmann des Hospitalier-Ordens, Novizenmeister und Provinzialratsmitglied, der vor ihrem Tod seinen Mitbrüdern noch die sakramentale Absolution erteilen und sogar mit ihnen da heilige Messopfer feiern konnte.
• 7. der selige Bruder und Märtyrer Julián, Miguel Carrasquer Fos, 55 J., Prior, der starb während er für seine Mörder betete
• 8. der selige Bruder und Märtyrer Eusebi, Antoni Forcades Ferraté, 60 J.
• 9. der selige Bruder und Märtyrer Constanci, Sadurní Roca Huguet, 40 J.
• 10. der selige Bruder und Märtyrer Benito José Labre, Arsenio Mañoso González, 57 J.
• 11. der selige Bruder und Märtyrer Vicente de Paúl Canelles Vives, 42 J.
• 12. der selige Novize und Märtyrer Tomás Urdánoz Aldaz, 33 J., der im Tode rief Viva Cristo Rey, es lebe Christus der König!
• 13. der selige Novize und Märtyrer Rafael Flamarique Salinas, 32 J.
• 14. der selige Novize und Märtyrer Antoni LLauraEine Laura (von griech.„Λαύρα, enge Gasse”) ist eine Art Einsiedlergemeinschaft, bei der die Mönche während der Wochentage jeweils für sich alleine in Höhlen lebten und nur am Wochenende zur Feier der „Göttlichen Liturgie”, zum Gebet, zum gemeinsamen Mahl und zum brüderlichen Beisammensein zusammenkommen.dó Parisi, 26 J.
• 15. der selige Novize und Märtyrer Manuel López Orbara, 23 J.
• 16. der selige Novize und Märtyrer Ignacio Tjero Molina, 20 J.
• 17. der selige Novize und Märtyrer Enrique Beltrán Llorca, 36 J.
• 18. der selige Novize und Märtyrer Domingo Pitarch Guerra, 27 J.
• 19. der selige Novize und Märtyrer Antonio Sanchiz Silvestre, 35 J.
• 20. der selige Oblat und Märtyrer Manuel Jiménez Salado, 28 J.

† am Dienstag, dem 4. August 1936/12, wurde in Madrid umgebracht
• 21. der selige Bruder und Märtyrer Gonzalo Gonzalo y Gonzalo, 25 J., der im Asyl-Krankenhaus San Rafael in Madrid gepflegt hatte

† am Sonntag, dem 9. August 1936/13, wurden in Barcelona sieben kolumbianische Brüder für Christus erschossen
• 22. der selige Bruder und Märtyrer Rúben de Jesús López Aguilar, 28 J.
• 23. Jder selige Bruder und Märtyrer Juan Bautista, José Velásquez Peláez, 27 J.
• 24. der selige Bruder Eugenio, Alfonso Antonio Ramírez Salazar, 23 J.
• 25. der selige Bruder Melquiades, Ramón Ramírez Zuloaga, 27 J.
• 26. der selige Bruder und Märtyrer Esteban, Gabriel Maya Gutiérrez, 29 J.
• 27. der selige Bruder und Märtyrer Arturo, Luis Ayala Niño, 27 J.
• 28. der selige Bruder und Märtyrr Gaspar, Luis Modesto Páez Perdomo, 23 J.
Diese kolumbianischen Ordensbrüder waren im Kloster Ciempozuelos bei Madrid auf die Ablegung ihrer Gelübde vorbereitet und in der Krankenpflege für den Dienst in ihrem Heimatland ausgebildet worden.

† am Mittwoch, dem 12. August 1936/13, wurde in Valdemoro bei Madrid für Christus umgebracht
• 29. der selige Bruder und Märtyrer Flavio, Atilano Dionisio Argüeso González, 58 J., der zum Kloster Ciempozuelos gehörte.

† am Dienstag, dem 18. August 1936/13, wurde ebenfalls in Valdemoro bei Madrid ermordet
• 30. der selige Novize und Priester Francisco Arías Martín, 52 J., der ebenfalls zum Kloster Ciempozuelos gehörte.

† am Dienstag, dem 1. September 1936/13, wurden, in Boadilla del Monte in der Provinz Madrid, zwölf Ordensbrüder aus ihrem Kloster Carabanchel Alto in der Provinz Madrid für Christus den König ermordet
• 31. der selige Priester, Bruder und Märtyrer Cristinos, Miguel Roca Huguet, 37 J., der Rektor der örtlichen Schule Zur Heiligen Familie war.
• 32. der selige Bruder und Märtyrer Proceso, Joaquin Ruiz Cascales, 48 J., Superior
• 33. der selige Bruder und Märtyrer Eutimio, Nicolas Aramendía García, 57 J., stellvertretender Superior,
• 34. der selige Bruder und Märtyrer Canuto, José Franco Gómez, 65 J.,
• 35. der selige Bruder und Märtyrer Dositeo, Guilliermo Rubio Alonso, 67 J.
• 36. der selige Bruder und Märtyrer Cesáreo, Mariano Niño Pérez, 58 J.
• 37. der selige Bruder und Märtyrer Benjamín, Alejandro Cobos Celada, 49 J.
• 38. der selige Bruder und Märtyrer Carmelo, Isidoro Gil Arano, 57 J.
• 39. der selige Bruder und Märtyrer Cosme, Simon Isidre Joaquim Brun Arará, 41 J.
• 40. der selige Bruder und Märtyrer Cecilio, Enrique López y López, 35 J.
• 41. der selige Bruder und Märtyrer Rufino, Crescencio Lasheras Aizcorbe, 36 J.
• 42. der selige Bruder und Märtyrer Faustino, Antonio Villanueva Igual, 23 J.

† am Freitag, dem 11. September 1936/14, wurde in Barcelona getötet
• 43. der selige Bruder und Märtyrer Pedro de Alcántara, Lorenzo Villanueva Larráyoz, 55 J., der zum Asylhospital in Barcelona gehörte

† am Samstag, dem 19. September 1936/17, wurde in Ciempozuelos bei Madrid ermordet
• 44. der selige Bruder und Märtyrer Jacinto Hoynelos Gonzalo, 22 J.

† am Montag, dem 28. September/16, wurde in San Felíu de Codinas, Provinz Barcelona, umgebracht
• 45. der selige Bruder und Märtyrer Francisco Javier Ponsa Casallarch, 20 J., der zum Kloster San Baudilio de Llobregat, Provinz Barcelona, gehörte

† am Donnerstag, dem 5. November 1936/11, wurde in Madrid getötet
• 46. der selige Bruder und Märtyrer Juan Antonio Burro Más, 22 J., der zum Kloster Ciempozuelos gehörte

† am Dienstag, dem 10. November 1936/9, wurde in Barcelona für Christus getötet
• 47. der selige Oblat und Märtyrer Acisclo, Joaquin Piña Piazuelo, 58 J. Pfleger im Asylhospital in Barcelona

† am Samstag, dem 28. November 1936/7, wurden in Paracuellos del Jamara, Provinz Madrid, 15 Brüder des Klosters San José in Ciempozuelos bei Madrid, in dem das Provinzialat und auch das Noviziat war, für Christus den König erschossen
• 48. der selige Priester, Bruder und Märtyrer Juan Jesús, Mariano Adradas Gonzalo, 58 J., Novizenmeister und derzeitiger Provinzial
• 49. der selige Priester, Postulant und Märtyrer José Mora Velasco, 50 J.
• 50. der selige Bruder und Märtyrer Guillermo, Vicente Llop Gaya, 56 J., Superior, der 18-jährig bei den Brüdern eingetreten war, von 1912 bis 1922 in der Römischen Ordensprovinz tätig war und zwar in Frascati, als Novizenmeister und als Prior; von 1922 bis 1928 war er in Chile; danach zurück in Spanien. Beim Ausbruch des Bürgerkriegs war er Superior des Psychiatrischen Krankenhauses
• 51. der selige Bruder und Märtyrer Clemente Diez Sahagún, 75 J.
• 52. der selige Bruder und Märtyrer Lázaro, Juan María Múgica Goiburu, 69 J.
• 53. der selige Bruder und Märtyrer Martiniano, Antonio Meléndez Sánchez, 58 J.
• 54. der selige Bruder und Märtyrer Pedro Maria Alcalde Negredo, 58 J.
• 55. der selige Bruder und Märtyrer Julián Plazaola Artola, 21 J.
• 56. der selige Bruder und Märtyrer Hilario, Antonio Delgado Vilchez, 18 J.
• 57. der selige Novize und Märtyrer Isidoro Martinez Izquierdo, 18 J.
• 58. der selige Novize und Märtyrer Pedro de Alcántara Bernalte Calzado, 26 J.
• 59. der selige Novize und Märtyrer Juan Alcalde y Alcalde, 25 J.
• 60. der selige Novize und Märtyrer Angel Sastre Corporales, 20 J.
• 61. der selige Oblat Eduardo Bautista Jiménez, 51 J.
• 62. der selige Postulant und Märtyrer José Ruiz Cuesta, 29 J.

† am Montag, dem 30. November 1936/11, wurden in Paracuellas del Jamara, Provinz Madrid, weitere sechs Märtyrer des Klosters Ciempozuelos und einer aus Madrid umgebracht
• 63. der selige Bruder und Märtyrer Diégo de Cádiz, Santiago García Molina, fast 44 J., Sekretär des Provinzialoberen
• 64. der selige Bruder und Märtyrer Román, Rafael Touceda Fernández, 32 J.
• 65. der selige Bruder und Märtyrer Miguel, Miguel Francisco Rueda Mejías, 34 J.
• 66. der selige Bruder und Märtyrer Arturo Donoso Muríllo, 19 J.
• 67. der selige Bruder und Märtyrer Jesús Gesta de Piquer, 21 J.
• 68. der selige Novize und Märtyrer Antonio Martínez Gil-Leonis, 20 J.
• 69 - der selige Bruder und Märtyrer Nicéforo Salvador del Rio, 23 J., aus dem Kloster San Rafael in Madrid

† am Montag, dem 14. Dezember 1936/14, wurde in Barcelona ermordet
• 70. der selige Bruder und Märtyrer Protacio Cubells Minguell, fast 56 J., KurieAls römische Kurie (von lateinisch curare = „pflegen, sich kümmern”) werden seit dem 11. Jahrhundert die Leitungs- und Verwaltungsorgane der katholischen Weltkirche in Rom genannt. Die Kurie ist für die Gesamtkirche zuständig, nicht für die Regierung des Staates Vatikan.nsekretär der Ordensprovinz Arragon.

† am Donnerstag, dem 11. Februar 1937/11, wurde in Vinaroz, Kastilien, ermordet
• 71. der selige Bruder und Märtyrer Tobía, Francisco Borrás Román, 75 J., der zum Kloster San José in Ciempozuelos bei Madrid gehörte.


Fortsetzung nach dem erneuten Einschub


13 selige spanische Priester und Märtyrer der Piaristen

18. † am Samstag, dem 25. Juli 1936, wurde in Monzón bei Huesca, Arragon, ermordet
• der selige Priester und Märtyrer Dionisio de Pamplona, aus dem Ordo Clericorum Regularium Piarum Scholarum, dem Orden der Regularkleriker der Frommen für die Christlichen Schulen, auch Scalopios, auch Piaristen genannt, der, in der Zeit der spanischen Revolution, aus Haß gegen den Glauben, den Sieg im Martyrium errungen hat.
Zusammen mit ihm wurden 12 Ordensmitbrüder, die im selben Jahr in derselben Verfolgung Märtyrer geworden sind, am 1. Oktober 1995 von Papst Johannes-Paul II. seliggesprochen.
• 1. der selige Priester und Märtyrer Dionisio de Pamplona de Santa Barbara, 58 J., der 24-jährig in den Orden (gegründet 1617 vom heiligen José de Calasanz, Joseph von Calasanz, 25. August 1648/2) eingetreten ist, 1889 seine ewigen Professgelübde ablegte und 1893 die Priesterweihe empfing. Er war in verschiedenen Häusern der Ordensprovinz Aragón als Erzieher und Lehrer tätig, auch zeitweilig als Novizenmeister. Zu Beginn der Revolution lebte er im Kloster im Geburtsort des Ordensgründers, Peralta de la Sal, in Huesca, das von den Milizionären eingeschlosen und erobert wurde. Am 23. Juli wurde er und die übrigen Mitglieder des Klosters verhaftet und in ein Privathaus verbracht, in dem sie als Gefangene bewacht wurden. Tags darauf konnte er heimlich in die Pfarrkirche gelangen, dort allein die heilige Messe feiern und alle heiligen Hostien sumieren, damit sie nicht den Gottesfeinden in die Hände fallen würden. Als er herausging, wurde er entdeckt und beschimpft, verhaftet, ihm die Kirchenschlüssel abgenommen und er mit Erschossenwerden bedroht. Er durfte nicht mehr zu seinen Mitbrüdern zurück, sondern wurden ins Gefängnis von Monzón eingeliefert. Am 25. Juli in der Nacht um 22.30 Uhr wurde er auf den Plaza Mayor, Großen Platz der Stadt hinausgeführt und mit 24 anderen Gefangenen erschossen; er war der einzige Priester unter ihnen.

† am Dienstag, dem 28. Juli/11, wurden in Gabasa bei Zaragoza ermordet
• 2. der selige Priester und Märtyrer Manuel Segura López
• 3. der selige Bruder und Märtyrer David Carlos

† am Sonntag, dem 9. August/14, wurden in der Azanuy für Christus ermordet
• 4. der selige Priester und Märtyrer Faustino Oteiza Segura
• 5. der selige Bruder und Märtyrer Florentino Felipe Naya

† am Donnerstag, dem 13. August/14, wurde für Christus ermordet
• 6. der selige Priester und Märtyrer José Agramunt Riera

† am Montag, dem 17. August/13, wurde bei Castelfullit de la Roca bei Gerona ermordet
• 7. der selige Priester und Märtyrer Enrique Canadell Quintana

† am Donnerstag, dem 20. August/10, wurde in Valle Bona an der Küste bei Castália umgebracht
• 8. der selige Priester und Märtyrer Mattias Cardona Meseguer

† am Mittwoch, dem 16. September/17, wurde in Odena bei Barcelona für Christus ermordet
• 9. der selige Priester und Märtyrer Ignazio Casanovas Perramon

† am Dienstag, dem 22. September/13, wurde in Montserrat durch das glorreiche Martyrium gekrönt
• 10. der selige Priester und Märtyrer Carlos Navarro Miquel

† am Freitag, dem 2. Oktober/12, wurde in Castália am Meer ermordet
• 11. der selige Priester und Märtyrer Francisco Carceller Galindo, Sacalopio, Piarist, zusammen mit
dem seligen Priester und Märtyrer Isidor Bover, aus der Gesellschaft der Diözesan-Arbeiterpriester;
beide wurden, aus Hass gegen die Priester, an der Friedhofsmauer erschossen und vollendeten so ihr Martyrium.

† am Mittwoch, dem 9. Dezember/9, wurde in Algemesí, Valencia, erschossen
• 12. der selige Priester und Märtyrer José Ferrer Esteve

† am Sonntag, dem 27. Dezember/4, wurde in Santander im Baskenland ermordet
• 13. der selige Priester und Märtyrer Alfredo Parte Saiz


Fortsetzung nach dem Einschub


19. † am Samstag, dem 25. Juli 1936, wurden im Dorf Motril bei Granada an Spaniens Küste, für Christus den König erschossen, die ersten fünf von acht Mitglieder des Ordens der Augustiner-Rekollekten, eines Zweiges der Augustiner, der 1588 in Toledo gegründet und 1911 ganz selbständig geworden war.
Am 7. März 1999 hat Papst Johannes-Paul II. in Rom die acht Märtyrer von Motril seliggesprochen. Nach dem politischen Sieg der Volksfront am 16. Februar 1936 nahmen die kirchenfeindlichen Übergriffe zu. Am 1. Mai wurden Gottesdienste verboten und etwa 7000 Revolutionäre belagerten das Augustinerkloster, zwei Tage später kamen wieder viele und beleidigten die Leute die aus der Kirche kamen und bedrohten sie mit Gewehren. Am 16. Juli wurden die Kirchen geschlossen und am 19. die Messfeiern verboten. Beide Klöster, das der Rekollekten und das der Rekollektinnen, wurden durchsucht und Pater Moreno aus dem Frauenkloster verjagt; er suchte, zusammen mit Pater Vicente Pinilla, Unterschlupf im Haus eines Polizisten, sie gingen aber am 24. zurück in ihr Kloster. Pfarrer Manuel Martin Sierra hielt eine Flucht für eine Versuchung und entschied sich am 22. unbedingt in seiner Pfarrei von der Guten Hirtin Maria auszuhalten. Am 25. Juli wurden die fünf aus dem Kloster auf die Straße geschleift und, zum Schrecken der Zuschauer, auf offener Straße erschossen. Am Morgen des folgenden Tages, 26. Juli, wurden Pater Pinilla und Pfarrer Sierra im Eingang seiner Kirche erschossen. Pater Vicente Soler konnte sich im Haus zweier jungen Damen verstecken, wurde aber verraten und am 29. Juli aufgegriffen und eingekerkert; dort konnte er noch gut zwei Wochen seinen vielen Mitgefangenen priesterlichen Beistand leisten. Als letzter der Gruppe wurde er, mit 17 weiteren Gefangenen, am 15. August auf den Friedhof geschleppt und dort wurden sie, in einer Reihe an die Mauer gestellt, erschossen und gleich in einem Massengrab begraben.
• 1. der selige Priester und Märtyrer Deogracias Palacios del Rio, 35 J., geboren nahe Burgos, schloss sich 15-jährig dem Orden an, wurde 1923 als Missionar nach Brasilien ausgesandt und dort zwei Jahre später zum Priester geweiht; nach acht Jahren in Brasilien und Argentinien wurde er 1933 nach Spanien zurückgerufen und wurde Hausoberer in Monachil, Granada, schließlich in Motril.
• 2. der selige Priester und Märtyrer León Inchausti Minteguia, 77 J., geboren in der Biskaja, wurde 19-jährig ins Noviziat des Ordens in Monteagudo aufgenommen; im Juni 1884 wurd er in die Philippinen ausgesandt und dort im Dezember desselben Jahres zum Priester geweiht; nach 14-jähriger Missionsarbeit wurde er in der Revolution 1898 ausgewiesen, kehrte nur kurz nach Spanien zurück und wurde dann nach Brasilien ausgesandt; 1921 kehrte er zurück und wirkte in Granada, 1927 in Bilbao und ab 1928 schließlich in Motril.
• 3. der selige Priester und Märtyrer José Rada Royo, 75 J., geboren nahe Zaragozza, trat 16-jährig ins Noviziat in Monteagudo ein, wurde, zusammen mit Pater Inchausti, 1884 in die Philippinen ausgesandt und in Cebú im selben Jahr zum Priester geweiht; 14 Jahre war er Pfarrer auf der Insel Bohoi, kam 1898 in der Revolution für drei Monate ins Gefängnis und wurde ausgewiesen; 1912 wurde er nach Brasilien ausgesandt und gründete die Pfarreien Minas Gerais und Spirito Santo; 1925 zurück in Spanien wurde er Visitator für die Klöster in Andalusien, dort meist im Dienst des Predigens und Beichthörens. 1936 hielt er sich eben in Motril auf, als der Bürgerkrieg ausbrach.
• 4. der selige Priester und Märtyrer Julián Benigno Moreno y Moreno, 65 J., geboren in La Rioja, wurde schon 14-jährig ins Noviziat zugelassen, wo damals sein Onkel Ezechiel Moreno Diaz (19. August 1906/18) Hausoberer war; er empfing die Priesterweihe und wurde 1894 wurde er in die philippinische Mission ausgesandt; bis zur Revolution 1898 konnte er die vier Jahre in zwei Pfarreien seinen Dienst tun; 1898 ausgewiesen und nach Spanien zurückgekehrt, konnte er 1902 als Missionar nach Südamerika gehen und war dort tätig als Prediger und in der Jugendseelsorge; er wirkte in Kolumbien, Panama, Brasilien und Venezuela und veröffentlichte hunderte Artikel in der Presse in Spanien und Venezuela. 1933 kehrte er zurück nach Spanien und lebte in Motril, dort war er Hausgeistlicher bei den Rekollektinnen und konnte noch am letzten Tag seines Erdenlebens mit diesen das heilige Messopfer feiern und ihnen Mut zusprechen.
• 5. der selige Bruder und Märtyrer José Ricardo Díez Rodriguez, 27 J., geboren in León, wurde 17-jährig in den Orden aufgenommen und legte 1935 seine ewigen Gelübde ab; er lebte im Kloster Monachil und war nur vorübergehend nach Motril gesandt worden, wo er sein Leben als Märtyrer vollendet hat.

† am Sonntag, dem 26. Juli/16, wurden im Vorraum der Pfarrkirche in Motril erschossen
• 6. der selige Priester und Märtyrer Vicente Pinilla Ibañez, 66 J., gebürtig aus Zaragozza, wurde 15-jährig ins Noviziat in Monteagudo aufgenommen und durfte ein Jahr später seine ersten Gelübde ablegen in die Hände des Hausoberen Ezechiel Moreno Diaz (19. August 1906/18); 1892 wurde er in die Philippinen ausgesandt und im folgenden Jahr dort zum Priester geweiht, war dann fünf Jahre in Maila Pfarrer der Pfarrei Santa Cruz; durch die Revolutionäre 1898 eingekerkert und dann ausgewiesen, konnte er 1900 nach Spanien zurückkehren; zwei Jahre später wurde er ausgesandt nach Brasilien und konnte dort 25 Jahre segensreich wirken; im Januar 1927 kehrte er nach Spanien zurück und lebte bis zuletzt im Kloster Motril.
• 7. der selige Priester und Märtyrer Manuel Martin Sierra, 44 J., im Jahr 1915 zum Priester des Bistums Granada geweiht, promovierte in der Theologie und wirkte als Professor am Priesterseminar und Sekretär an der Päpstlichen Universität Granada. 1930 wurde er Pfarrer der Kirche von der Guten Hirtin Maria in Motril. Noch an seinem letzten Erdentag konnte er in seiner Kirche früh das heilige Messopfer feiern mit Ordensschwestern, Laien und Pater Pinilla; gleich nach Beendigung der Messe wurden die beiden Priester überfallen, verhaftet und noch im Vorraum der Pfarrkirche erschossen.

† am Samstag, dem 15. August/18, dem Hochfest Maria Himmelfahrt, wurde auf dem Friedhof von Motril erschossen
• 8. der selige Priester und Märtyrer Vicente Soler Munarriz, 69 J., geboren bei Zaragozza, trat 17-jährig in den Orden ein, wurde 1889 al Missionar auf die Philippinen ausgesandt, dort im folgenden Jahr zum Priester geweiht, war acht Jahre Pfarrer, überstand 1898 die dortige Revolution, kehrte 1906 nach Spanien zurück, wurde für fünf Jahre Provinzialoberer des Ordens in Andalusien, wurde 1926 zum Generaloberen gewählt, nahm diese Wahl nur an, um den Orden der Alerseligsten Jungfrau Maria zu weihen, verzichtete dann, nach nur sieben Monaten, auf dieses Amt und war in Motril in der aktiven Pfarrseelsorge, mit besonderem Schwerpunkt der Arbeiterseelsorge. Er konnte am 25. Juli 1936 in ein Haus von Bekannten flüchten, wurde verraten und am 29. Juli gefangen und eingekerkert, konnte im Kerker seinen vielen Mitgefangenen priesterlich dienen. Mit 17 Mitgefangenen, wurde er um Ein Uhr nachts am Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel aus dem Gefängnis auf den Friedhof geführt, dort an die Wand gestellt und erschossen. Nach dem Bürgerkrieg wurde auf dem Friedhof ein Mausoleum zum Gedächtnis der Ermordeten errichtet und diese darin beigesetzt.


20. † am Freitag, dem 25. Juli 1941, wurde im Konzentrationslager Dzialdowo in Polen zugrunde gerichtet, die selige Jungfrau und Märtyrin Maria Theresia Kowalska Mieczyslawa, 39 J., aus den Kapuziner-Klarissen, die, zur Zeit der Besatzung Polens im Krieg, weil sie den Glauben bewahrt hat, in Haft ausgeliefert, vom Glauben an den Jüngsten Tag Christi gestützt, zugrunde gegangen ist.
Siehe auch 28. Mai, 14/22


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 04.08.2016
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Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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