Anastasius Pankiewicz
polnischer Name: Anastazy
Taufname: Jakob - Jakub
Gedenktag katholisch: 20. April
in Polen: als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni
im Erzbistum München und Freising: Selige Märtyrer von Dachau: 12. Juni
Name bedeutet: der Auferstandene (griech.)
Jakob Pankiewicz besuchte das damalige
Zentralkatholische Gymnasium - heute eine Grundschule
- in Sanok. 1900 trat er dem Bernhardinerorden - dem polnischen Franziskanerorden - bei
mit dem Ordensnamen Anastasius, 1906 wurde er zum Priester geweiht. Nach verschiedenen Stationen wurde er 1919 Guardian des
Klosters an der Kirche św. Bernardyna in Kraków /
Krakau. 1930 ging er nach Łódź und gründete dort das Elisabeth von Ungarn
geweihte Kloster św. Elżbiety Węgierskiej, das
er als erster Oberer leitete und an dem dann auch eine Mittelschule sowie 1937 ein Jungengymnasium eröffnet wurden. Ebenfalls
1937 gründete Anastasius die Kongregation der Antoninerinnen vom Christuskönig
, welche die ärmsten Schüler betreuen und
das geplantesInternat leiten sollten.
Beim Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1938 besetzten die Deutschen das Bernhardinerkloster in Łódź und vertrieben die Ordensleute. Pankiewicz versteckte sich, bis er am 6. Oktober 1941 im Zuge von Massenverhaftungen von Priestern in Łódź und Umgebung festgenommen wurde. Am 30. Oktober wurde er zusammen mit anderen ins Konzentrationslager nach Dachau bei München gebracht. Dort ordnete der Lagerarzt schließlich seine Verlegung in eine Gruppe von Invaliden an, deshalb wurde er zusammen mit 14 anderen katholischen Priestern ins Vernichtungslager Schloss Hartheim gebracht, wo er vergast wurde.
An der Stelle vor Anastasius' Gebutshaus in Nagórzany wurde eine Gedenktafel aufgestellt.
Kanonisation:
Anastasius Pankiewicz wurde am 13. Juni 1999 zusammen mit 107 weiteren polnischen Märtyrern
des Nationalsozialismus von Papst Johannes Paul II. auf dem
Józef-Piłsudski-Platz in Warschau seliggesprochen.
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Witta von Buraburg
Ariston Gefährten
Withburga von Ely
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 21.08.2026
Quellen:
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Anastazy_Pankiewicz
•
•
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.