Ökumenisches Heiligenlexikon

Leodegar

französischer Name: Léger

1 Gedenktag katholisch: 23. Juni
Erhebung der Gebeine
Todestag: 24. April

Name bedeutet: wie Löwe und Speer (latein. - althochdt.)

Priester
24. April um 700 in Perthes in der Champagne in Frankreich


Leodegar wurde von Bischof Alpinus von Châlons-sur-Marne als Rektor und Priester ins damalige Kloster nach Perthes entsandt. Er war er für sein Kloster sehr besorgt und grub dort einen - später nach ihm benannten - Brunnen. Er lebte mit anhaltendem Beten, Wachen und Fasten, schon zu Lebzeiten vollbrachte er Wunder, so heilte er einen Spastiker und einen Mondsüchtigen.

Leodegar wurde in der Klosterkirche in Perthes bestattet, auch an seinem Grab ereigneten sich Wunder, so wurde der blind geborene Hayberius sehend. Um 947 wurden Leodegars Gebeine erhoben. Eine feierliche Übertragung seiner Reliquien erfolgte unter Bischof Wilhelm von Champeaux am 23. Juni 1115.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.09.2026

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.