Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Teresa Casini

Taufname: Teresa Maria Adelaide Lutgarda

1 Gedenktag katholisch: 3. April

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
T: von der Insel Thera (der heutigen Insel Santorin) stammend (griech.)

Ordensfrau, Ordensgründerin
* 27. Oktober 1864 in Frascati bei Rom in Italien
3. April 1937 in Grottaferrata bei Rom in Italien


Maria Teresa Casini war das erste Kind von Tommaso Casini und Melania geb. Rayner und wurde in der Kathedrale in Frascati bei Rom getauft. Als sie zehn Jahre alt war, starb ihr Vater und ihre Mutter zog mit ihr zu den Großeltern nach Grottaferrata bei Rom. 1875 besuchte sie das Kolleg an der Kirche Santa Rufina e Seconda der Ursulinen in Rom, musste dieses aber schon bald aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen und zur Familie zurückkehren. Im Alter von 18 Jahren wählte sie den Basilianermönch Arsenio Pellegrini aus dem Kloster Santa Maria in Grottaferrata zu ihrem geistlichen Begleiter. 1886 trat sie ein in das Kloster der Klarissen von der Allerheiligsten Empfängnis in Albano bei Rom - damals aufgrund der antkirchlichen Maßnahmen von König Vittorio Emanuele II. untergebracht im Päpstlichen Palast in Castel Gandolfo -, musste das Kloster jedoch nach zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen wieder verlassen. 1881 gründete sie in Grottaferrata die Kongregation der Oblate del Sacro Cuore di Gesù, der Oblaten vom Heiligsten Herzen Jesu - zunächst als Institut von Klausurschwestern zur Sühne vor dem Allerheiligsten SakramentDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23., später dann auch mit aktiven Apostolat tätig, um Priester und Gemeindemitglieder zu unterstützen. So entstanden auch die Piccoli Amici di Gesù, die Kleinen Freunde Jesu für die Erziehung junger Frauen und der Unterstützung von Ausbildungsstätten für Priester. 1930 zog Maria Teresa sich endgültig nach Grottaferrata zurück, wo sie nach mehrjähriger schmerzhafter Lähmung starb.

Kanonisation: Maria Teresa Casini wurde am 31. Oktober 2015 in Frascati durch Kardinal Angelo Amato im Auftrag von Papst Franziskus seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 28.01.2026

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Teresa_Casini - abgerufen am 28.01.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Teresa_Casini - abgerufen am 28.01.2026
• https://www.causesanti.va/it/santi-e-beati/maria-teresa-casini.html - abgerufen am 28.01.2026
• http://www2.clarissealbano.it/monastero-2 - abgerufen am 28.01.2026

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.