Petrus von Montepiano
italienischer Name: Pietro
Gedenktag katholisch: 12. April
in Montepiano: 3. Juni
Name bedeutet: der Fels (latein.)
Petrus war Vallombrosaner. Er zog sich zurück als Einsiedler an die Stelle einer Quelle nahe des Passes bei Montepiano - heute steht dort eine Pension.
Um 1095 gründete Petrus nahe seiner Einsiedelei das damalige Kloster Santa Maria der Vallombrosaner. Erzählt, dass der Ortsherr von Verino sich auf der Jagd verirrt und nach langem Herumirren ausgehungert endlich Petrus' Hütte angetroffen hatte, der ihm Brot, Früchte und Wasser gab, wobei sich letzteres, als er darüber das Kreuz machte, in Wein verwandelte. Erstaunt über dieses Wunder, habe der Herr Petrus den Grund und Boden für das Kloster angeboten.
Petrus wurde in seinem Kloster Santa Maria bestattet. 1350 wurden seine Gebeine unter den Altar versetzt, 1668 in einen neuen Schrein übertragen, wobei sich jedesmal mehrere Wunder ereigneten. Das Kloster wurde im 16. Jahrhundert von den Vallombrosanern verlassen, die Kirche wurde Pfarrkirche.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 15.07.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://it.wikipedia.org/wiki/Abbazia_di_Santa_Maria_(Vernio) - abgerufen am 15.07.2026
• https://www.carlofiaschetti.it/beatopietro.html - abgerufen am 15.07.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.