Radulf von Maidstone
englischer Name: Ralph
Gedenktag katholisch: 14. April
Name bedeutet: Rat und Wolf (althochdt.)
Radulf von Maidstone war 1215 Schatzmeister an der
Kathedrale in Lichfield. Um 1222 wurde er
Archidiakon an der Kathedrale in Chester. Ab um 1225
lehrte er an der Universitas magistrorum et scholarium
- der Vorgängerin der
Universität Sorbonne - in Paris und ab 1229 in
Oxford; wohl in dieser Zeit verfasste er einen
Kommentar zu den Sentenzen des Petrus Lombardus. 1231 wurde Maidstone Kanzler der
Universität in Oxford und noch im selben Jahr
Dekan an der Kathedrale in Hereford, dort dann
1234 Bischof. Er pflegte gute Beziehungen zu König Heinrich III. Nachdem er sich 1238 bei einem Sturz schwer verletzt hatte,
trat er 1239 von diesem Amt zurück und schloss sich im 1224 gegründeten damaligen
Kloster der
Franziskaner in Oxford - in England Greyfriars
genannt - dem Orden an. Später
wechselte er in den damaligen Franziskanerkonvent - dessen
Kirche ist als Ruine erhalten - nach Gloucester.
Radulf von Maidston wurde in der Franziskanerkirche in Gloucester begraben.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 23.07.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://de.wikipedia.org/wiki/Ralph_of_Maidstone - abgerufen am 23.07.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.