Segenus von Iona
auch: Ségéne, Segeneus, Sigenius, Seigine
Gedenktag katholisch: 12. August
Name bedeutet: der Kostbare (gälisch)
Segenus, Sohn von Fiachnai aus der Sippe der Cenél Conaill, aus der auch Kolumban stammte, war ein Neffe des Abtes == Lasrén im von Kolumban gegründeten Kloster auf der Insel Iona. 623 wurde er Nachfolger von Fergna und damit der fünfte in der Reihe der Äbte von Iona. Als die Kontroverse um die Datierung des Osterfestes entbrannte; erhielt Segenus 632/633 einen Brief von Cumian Fota mit der Aufforderung, den römischen Brauch zu übernehmen, aber Segenus verteidigte die keltische Datierung vehement und unterzeichnete 638 einen Brief des gälischen KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. an den Papst. Segenus entsandte die ersten gälischen Missionare nach England, zunächst Cormanus, dann Aidan, der das Kloster auf der Insel Lindisfarne gründete. Zudem war Segenus ein wichtiger Sammler und Überlieferer von Geschichten über Kolumban.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 13.02.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.heiligen-3s.nl/heiligen/08/12/08-12-1000-segenus.php - abgerufen am 13.02.2026
• https://en.wikipedia.org/wiki/S%C3%A9g%C3%A9ne_mac_Fiachna%C3%AD - abgerufen am 13.02.2026
• https://www.dib.ie/biography/segene-a7970 - abgerufen am 13.02.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.