Senorina
portugiesischer Namen: Senhorinha
Taufname: Domitilla Ufes oder Genoveva Ufes
Gedenktag katholisch: 22. April
Name bedeutet: die kleine Frau (romanisch)
Senorina, wohl Tochter des Ritters und Grafen Ufo Ufes, der Gouverneur von
Viseu war, und der Gräfin Teresa Soares von
westgotischer Herkunft, war verwandt mit Bischof Rudesindus von Dumio.
Nach dem Tod ihrer Mutter wurde sie Senorina
, kleine Frau
, genannt. Im Alter von 15 Jahren lehnte sie eine
Heirat ab und trat kurz darauf in das von ihrer Tante mütterlicherseits, der Äbtissin
Godina geleitete damalige,
Johannes dem Täufer geweihte
Johannes-Kloster in Vieira ein, wo sie nach Godinas
Tod 966 Äbtissin wurde. Wenig später verlegte sie das Kloster nach Basto - heute auch nach ihr Santa Senhorinha de Basto
genannt, ein Ortsteil von Cabeceiras de Basto - bei Braga, wo die
Klosterkirche erhalten ist.
Senorina wurde am Hauptaltar der Klosterkirche in Basto zwischen den Gräbern von Gervasius und Godina bestattet. Senorinas Lebensgeschichte wurde im 12. Jahrhundert verfasst.
Das Johannes-Kloster in Vieira war ein
Benediktinerinnenkloster, dann wurde es vom
Templerorden und 1319 von dessen Nachfolger, dem Ordem de Cristo
, übernommen.
Nach der Schließung des Klosters im 19. Jahrhundert steht dort heute die
Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche. An der Stelle des einstigen
Klosters in Basto steht heute die Senorina geweihte Pfarrkirche
Santa Senhorinha.
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Bartholomäus von Pisa
Maurus
Theodosius von Syrakusai
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 30.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://pt.wikipedia.org/wiki/Senhorinha_de_Basto - abgerufen am 30.08.2026
• https://pesquisa.adb.uminho.pt/descriptions/1002967 - abgerufen am 30.08.2026
• https://pt.wikipedia.org/wiki/Mosteiro_(Vieira_do_Minho) - abgerufen am 30.08.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.