Winebald
auch: Vinebald, Vanebottus
französischer Name: Vinebaud
Gedenktag katholisch: 6. April
Übertragung der Gebeine: 16.Mai
Name bedeutet: Freund des Friedens (althochdt.)
Winebald, der weitgehend unhistorischen Überlieferung zufolge Sohn einer wohlhabenden Familie, zog sich als Einsiedler nach Saint-Pierre de Bossenay - dem heutigen Rigny-la-Nonneuse - bei Troyes zurück. Sein asketischer Lebensstil, sein Engagement für die Schwachen und seine Wundertaten machten ihn bekannt, auch bei Bischof Gallomagne von Troyes, der ihn zu sich rief, um einen seiner Lektoren zu heilen. Winebald trat dort ins damalige Kloster Saint-Martin-ès-Aires ein, das über dem Grab von Lupus von Troyes erbaut worden war. Winebald wurde nach dem Tod des Vorgängers Auderic der Abt dieses Klosters. Er begab sich an den Hof von Merowingerkönig Chlothar II., um die Wiedereinsetzung des wegen verbannten Bischofs Lupus von Sens und die Freilassung der Gefangenen zu erreichen.
Winebald wurde in seinem Kloster Saint-Martin-ès-Aires bestattet. Seine Reliquien, die 891 wegen der Invasion der Normannen versteckt worden waren, wurden Mitte des 13. Jahrhunderts an ihren ursprünglichen Ort zurückgebracht und 1443, 1609 und 1718 Erkundungen unterzogen.
Das Kloster Saint-Martin-ès-Aires wurde in der Französischen Revolution aufgelöst, die Gebäude als Staatseigentum verkauft, heute sind dort Teile der Universität.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 10.02.2026
Quellen:
• https://catholicsaints.info/saint-winebald - abgerufen am 09.02.2026
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/48610 - abgerufen am 09.02.2026
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_Saint-Martin-%C3%A8s-Aires_de_Troyes#les_abb%C3%A9s_mythiques - abgerufen am 09.02.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.