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Crispina verweigerte in ihrer Heimatstadt das von Kaiser Diokletian angeordnete heidnische Opfer und wurde deshalb nach Tébessa vor den Prokonsul Anullinus gebracht und dann enthauptet. Die Prozessakten sind teilweise erhaltenen, darunter der Text des letzten Verhöres.
Crispina wurde im heidnischen Friedhof in Tébessa bestattet, ihr Grab wurde bald schon hoch verehrt. Ihre besondere Berühmtheit in der Antike verdankt sie Augustinus, der ihr Martyrium an ihrem Gedenktag in Predigten besang. Für die vielen Pilger wurde um 400 ein Heiligtum mit Kirche, Mediationszellen, Unterkünften und Fischteichen errichtet, die größte Anlage dieser Art in Nordafrika. Mosaiken aus der Kirche, die ihr Gedächtnis darstellen, sind erhalten. Neben Crispina wurden dort auch die Märtyrer Heraclius, Donatus, Zebboc, Secundianus, Victorianus, Publicia und Meggen verehrt. Das große Heiligtum war wohl auch als Denkmal gegen den Donatismus errichtet.
Crispinas Name findet sich im Martyrologium des Hieronymus zum 5. Dezember, im Festkalender von Karthago und anderen alten Märtyrerverzeichnissen.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
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