Ökumenisches Heiligenlexikon

Ildefons Schuster
Taufname: Alfred Alois Schuster

Gedenktag katholisch: 30. August

Name bedeutet: I: der zum Kampf Bereite (althochdt.)
Alf: von Elfen / Naturgeistern beraten (altenglisch - althochdt.)
Alo: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)

Ordensmann, Erzbischof, Kardinal
* 12. Januar 1880 in Rom
† 30. August 1954 in Venegono bei Mailand in Italien

Alfred Alois Schuster war Sohn einer Familie, die aus Bayern oder Tirol stammte. Er trat 1898 unter dem Ordensnamen Ildefons in den Benediktinerorden ein und wurde 1904 zum Priester geweiht. 1918 wurde er Abt im Kloster von S. Paolo fuori le Mura in Rom, 1929 zum Erzbischof von Mailand und zum Kardinal ernannt. Ildefons wirkte als bedeutender Erforscher der Liturgie. Als Erzbischof machte er sich um den Gemeindeaufbau in der Großstadt verdient, unterstützte die Katholische Aktion und ließ Kirchen erbauen. Gute Beziehungen hatte er zu den politisch Verantwortlichen.

Kanonisation: Ildefons wurde 1996 seliggesprochen.

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Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996