Gedenktag katholisch: 15. Januar
Gedenktag orthodox: 15. Januar
Gedenktag armenisch: 15. Januar
liturgische Feier am Montag nach dem 3. Adventssonntag
Gedenktag koptisch: 10. Juli
Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)
Johannes trat um 435 - noch als Schüler - ins Kloster Irenaion in Konstantinopel
ein, das später Akoimetenkloster
genannt wurde und am östlichen Ufer des Bosporus in Gomon in Bithynien - dem
heutigen Anadolufeneri - lag oder von ihm
dorthin verlegt wurde. Nach sechs Jahren strenger Askese kam er als Armer verkleidet wieder zu seinem reichen
Elternhaus zurück, ohne sich zu erkennen zu geben und wohnte dort unerkannt als verwahrloster Bettler vor dem Haus.
Nach einiger Zeit errichtete man für ihn eine einfache Hütte - griechisch καλύβη
, daher der Name Kalybit. Dort
kümmerte er sich mit den ihm zugedachten Gaben um Arme. Kurz vor seinem Tode soll er sich zu erkennen gegeben haben
durch die Rückgabe eines kostbaren Evangeliars, das er einst von seinen Eltern erhalten hatte.
Das Leben von Johannes wurde in die Gestaltung der Legende über Alexios von Edessa aufgenommen. Reliquien von Johannes kamen auch nach Rom in die Kirche S. Giovanni Calibita auf der Tiberinsel. Sein angebliches Evangeliar wird auf dem Athos verehrt.
Kanonisation:
Johannes' Verehrung wurde 1937 vom Papst bestätigt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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