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Johannes trat um 435 - noch als Schüler - ins Kloster Irenaion in Konstantinopel
- dem heutigen Ístanbul
- ein, das später Akoimetenkloster
genannt wurde und am östlichen Ufer des
Bosporus in Gomon in Bithynien - dem heutigen Anadolufeneri
- lag oder von ihm dorthin verlegt wurde. Nach sechs Jahren strenger Askese kam
er als Armer verkleidet wieder zu seinem reichen Elternhaus zurück, ohne sich zu erkennen
zu geben und wohnte dort unerkannt als verwahrloster Bettler vor dem Haus. Nach einiger
Zeit errichtete man für ihn eine einfache Hütte - griechisch καλύβη
, daher
der Name Kalybit. Dort kümmerte er sich mit den ihm zugedachten Gaben um Arme.
Kurz vor seinem Tode soll er sich zu erkennen gegeben haben durch die Rückgabe
eines kostbaren Evangeliars, das er einst von seinen Eltern erhalten hatte.
Das Leben von Johannes wurde in die Gestaltung der Legende über Alexios von Edessa aufgenommen. Reliquien von Johannes kamen auch nach Rom in die Kirche S. Giovanni Calibita auf der Tiberinsel. Sein angebliches Evangeliar wird auf dem Athos verehrt.
Kanonisation:
Johannes' Verehrung wurde 1937 vom Papst bestätigt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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