|
|
Lidwina wurde als Tochter eines armen Nachtwächters geboren. Nach einem Sturz beim Eislaufen mit Rippenbruch entwickelte sich für das 15-jährige Mädchen die Krankheit, die sie ganz ans Bett fesselte: eine rätselhafte Krankheit, die man heute wohl als psychosomatisch diagnostizieren würde, hatte sie befallen: sie schien bei lebendigem Leib zu verfaulen. Aufbrechende und eiternde Geschwulste und krebsartige Wucherungen übersäten ihren Körper. Nur den Kopf und den linken Arm konnte sie bewegen, ein Auge war erblindet, feste Nahrung konnte sie nicht zu sich nehmen.
Allmählich lernte sie, die Krankheit zu ertragen; schließlich trug sie Leiden
und Schmerzen, um so Christus
immer ähnlicher zu werden: Wenn ich durch ein einziges Ave Maria
die Gesundheit wiedererlangen würde, ich wollte sie nicht.
Ab dem 20. Jahr
ihrer Krankheit lebte sie nur noch von der Kommunion, immer mehr Visionen und
mystische Entrückungen wurden ihr zuteil. Vielen Ratsuchenden wurde sie
Trösterin und Helferin. Sie vermochte in die Zukunft zu schauen und erkannte und
verstand die innersten Gedanken ihrer Besucher. Schließlich starb die vor Leid
Weinende
- so kann ihr Name auch gedeutet werden - nach 38 Jahren des Leidens
in ihrem Elternhaus.
Kanonisation:
1890 wurde der Kult für Lidwina von Papst Leo XIII. offziell anerkannt.
Attribute:
Rosen
Patronin
der Kranken und der Krankenseelsorge
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||