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Ökumenisches Heiligenlexikon

Roselina von Celle-Roubaud

auch: Rosalina, Rossolina

Gedenktag katholisch: 17. Januar
Fest im Kartäuserorden: 6. Juli

Name bedeutet: die kleine Rose (latein. - italien.)

Priorin in Celle-Roubaud, Mystikerin
* 27. November 1263 in Château d'Arcs in Frankreich
† 17. Januar 1329 in Celle-Roubaud, heute ein Ortsteil von les Arcs in der Provence in Frankreich

Kartenskizze

Roselina, Tochter der Adelsfamilie Villeneuve, lebte als Novizin in den Kartäuserinnenklöstern Prébayon und Bertraud. Nach ihrer Profess kam sie als Wirtschafterin ins Kloster Celle-Roubaud - heute ein Ortsteil von Les Arcs, in dem ihre Tante Priorin war. Der folgte sie 1300 in diesem Amt. Gerühmt wurden Roselinas Charisma, ihre große Barmherzigkeit gegenüber den Armen, ihre wundertätigen Gaben und ihr bußfertiges Leben.

Roselina wurde in der ihr geweihten Kapelle in der Kathedrale in Celle-Roubaud bestattet; fünf Jahre nach ihrem Tod war ihr Leichnam noch unversehrt.

Kanonisation: Roselina wurde 1859 kanonisiert.
Patronin der Kartäuser und Malteser.

Catholic Encyclopedia





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999