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Ökumenisches Heiligenlexikon

Elisabeth von Thüringen

auch: von Ungarn

Gedenktag katholisch: 17. November
gebotener Gedenktag
nicht gebotener Gedenktag in England
Hochfest bei den Franziskaner-Tertiaren
Fest im im Orden der Franziskaner-Observanten und im Kapuzinerorden
nicht gebotener Gedenktag im Trappisten- und Zisterzienserorden
gebotener Gedenktag in den Bistümern Córdoba und Cuenca: 18. November
gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet: 19. November
Fest im Bistum Berlin, Erfurt, Fulda und im Deutschen Orden: 19. November
Fest III. Klasse      Im alten Messbuch entspricht die III. Klasse einem gebotenen Gedenktag. Grundsätzlich werden offiziell alle Klassen als „Feste” bezeichnet, da der Rang ja nicht durch das Wort „Fest”, sondern durch die Klasse gekennzeichnet wird.
Die Feste III. Klasse sind außerhalb der geprägten Zeiten (Advent, Weihnachtsoktav, Fastenzeit, Osteroktav) immer zu feiern, wenn sie nicht von einem Fest I. oder II. Klasse verdrängt werden. Innerhalb der geprägten Zeiten können sie in der Regel nur kommemoriert, aber nicht gefeiert werden.
Es gibt jedoch einigen Feste an den Freitagen der Fastenzeit, die die Tagesliturgie der geprägten Zeiten nicht verdrängen (also nicht gefeiert werden müssen und somit keine Feste II. Klasse sind), aber trotzdem gefeiert statt nur kommemoriert werden können (und somit höher stehen als die als „Gedenktag” III. Klasse bezeichneten, welche nur kommemoriert werden können).
19. November

Gedenktag evangelisch: 19. November (EKD, LCMS), 17. November (ELCA)

Gedenktag anglikanisch: 19. November

Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)

Landgräfin
* 7. Juli (?) 1207 in Sárospatak im Norden von Ungarn (?)
† 17. November 1231 in Marburg in Hessen

Kartenskizze Kartenskizze

Elisabeth war die Tochter von König Andreas II. von Ungarn und der Gertrud von Kärnten-Andechs-Meran. Im Geburtsjahr von Elisabeth fand der berühmte Sängerkrieg auf der Wartburg bei Eisenach statt; Dichtung und Legende erzählen von der Anwesenheit des zauberkundigen Klingsor aus Ungarn und seinem prophetischen Hinweis auf die Königstochter Elisabeth.

Als Vierjährige wurde Elisabeth - unter Einfluss der politischen Interessen von Papstes Innozenz III. und einer Fürstenkoalition gegen Kaiser Otto IV. - mit dem damals elf Jahre alten Thüringer Landgrafensohn Hermann verlobt und zur Erziehung in deutscher Umgebung und durch ihre Schwiegermutter Sophie nach Thüringen geschickt. Als Vorbild diente dabei Hedwig von Schlesien, die Schwester ihrer Mutter. Doch Hermann starb 1216, ein Jahr darauf auch sein Vater, als Herrscher stand nun der jüngere Ludwig an, der, nachdem er volljährig geworden war, 1218 als Ludwig IV. Landgraf wurde. Elisabeth, die am Hofe durch Frömmigkeit, Schönheit und Sittsamkeit aufgefallen war, aber nun ohne Gemahl da stand, sollte nach Ungarn zurückgeschickt werden; aber inzwischen hatte sich Ludwig in sie verliebt, 1221 - Elisabeth war 14 Jahre alt - wurde die Hochzeit gefeiert.

Elisabeth bei einer Kranken. Glasfenster in der Elisabethen-Kirche in Marburg, um 1240

Elisabeth bei einer Kranken. Glasfenster in der Elisabethen-Kirche in Marburg, vor 1250

Es kam zu einer glücklichen Ehe, aus der schnell drei Kinder hervorgingen, als jüngstes die Tochter Gertrude. Als 1225 die ersten Franziskaner nach Eisenach kamen, übte deren Ideal befreiender Besitzlosigkeit großen Einfluss auf Elisabeth aus. Sie unterstütze das Kloster und kümmerte sich selbst um Bedürftige, besuchte Armenviertel; dies wurde trotz der Unterstützung, die Elisabeth darin von ihrem Mann erhielt, von der Familie mehr als skeptisch betrachtet. Ausführlich berichten die Legenden, wie sie unerschüttert den Verleumdungen und Vorwürfen ihrer Umgebung standhielt.

Immer wieder werden wundersame Ereignisse berichtet: Der Aussätzige, den sie zur Pflege in ihr Bett hat legen lassen, wurde aufgedeckt, aber statt Elisabeth zu ertappen wurde das Bild des Gekreuzigten Christus gesehen. Als sie im Hungerjahr 1226 alles verfügbare Korn austeilen ließ und auch Geld aus der Staatskasse zur Hilfe verwandte, wurden heftige Vorwürfe erhoben - da bedeckte sich plötzlich der Boden des Saales mit Korn und Korn füllte alle Kammern. Als sie bei der festlichen Ankunft des Kaisers Friedrich II. kein Gewand mehr in der Truhe fand, überkleidete sie ein Gabriel mit Glanz und Schmuck, worauf sie fürstlicher als je im Saal erschien.

Das Rosenwunder ist weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet: Ludwig, von seiner Umgebung gegen Elisabeths Verschwendung aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herab stieg, mit der Frage entgegen: Was trägst du da?, deckte den Korb auf, sah aber nichts als Rosen. *

Buchmalerei: Ludwigs Abschied von Elisabeth, um 1250 im Psalter der Gertrude von Altenberg, in der Landes- und Hochschulbibliothe in Darmstadt

Buchmalerei: Ludwigs Abschied von Elisabeth, um 1250 im Psalter der Gertrude von Altenberg, in der Landes- und Hochschulbibliothe in Darmstadt

Ihr Mann Ludwig trat dem Deutschen Orden bei und empfing von Konrad von Hildesheim das Kreuz, um nach ASufforderung durch den Kaiser am 5. Kreuzzug teilzunehmen. Er erkrankte dabei im italienischen Brindisi, wurde - schon eingeschifft - in Otranto wieder an Land gebracht und starb dort 1226 an einer Seuche - die Legende berichtet aber auch von einem verderblichen Trank, den er mit der Kaiserin Jolanthe * getrunken habe, denn auch sie starb. Elisabeth war tief traurig: Mit ihm ist mir die Welt gestorben.

Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elisabeth mit ihren drei Kindern von ihrem Schwager Heinrich Raspe von der Wartburg vertrieben mit der Begründung, sie verschwende öffentliche Gelder für Almosen. In Eisenach fand sie keine Unterkunft, habe zunächst in einem Schweinestall gehaust. Bei ihrem Onkel mütterlicherseits, dem Bischof von Bamberg, fand Elisabeth dann mit ihren drei Kindern Aufnahme; der wollte sie wieder vermählen, aber Elisabeth lehnte selbst die Werbung von Kaiser Friedrich ab. Rückkehrende Kreuzfahrer brachten ihr Ring und Gebeine Ludwigs; nach seiner feierlicher Bestattung musste man ihr auf Betreiben von Papst Gregor IX. ihr Witwengut herausgegeben. Legendär ist, dass Gregor, auf Franziskus' ausdrücklichen Wunsch, diesem den Mantel von den Schultern nahm und ihn Elisabeth zusandte.

1229 zog Elisabeth an den Wohnort ihres Seelenführers und Beichtvaters, der sie schon seit 1226 begleitet hatte, des Prämonstratensers Konrad von Marburg. Dieser strenge, asketische Mann wollte die Heilige zu einer Heiligen machen, verfolgte sie mit Bußübungen, geißelte sie schon für kleine Vergehen - Konrad wurde wegen seiner fanatischen Strenge 1233 erschlagen. Elisabeth lebte aus der Überzeugung, ganz arm sein zu wollen, ging von Tür zu Tür betteln und wollte öffentlich auf allen ihr juristisch zustehenden Reichtum verzichten; Konrad hinderte sie am Verzicht, um das Vermögen zu retten. Mit diesem Witwenvermögen errichtete sie daraufhin 1229 in Marburg ein Spital, benannte es nach Franziskus - das erste seiner Patrozinien nördlich der Alpen - und arbeitete dort selbst als Pflegerin bis zu ihrem Tod. Sie ließ nun auch ihre Kinder zurück und trat in die von Konrad geleitete Hospitalitergemeinschaft ein - nicht als Tertiarin in den Franziskanerorden, wie oft angenommen.

Im November 1231 wurde Elisabeth krank; es heißt, dass ihre letzten Tage von kindlicher Heiterkeit überstrahlt waren. Wenige Tage vor ihrem Tod hatte sie eine Vision von einem Vogel, der zwischen ihr und der Wand fröhlich sang und sie dazu bewog mitzusingen. Sie verschenkte ihre letzten Sachen und soll sogar noch ihre Gefährtinnen getröstet haben. Elisabeth starb im Alter von 24 Jahren, aufgezehrt in der Fürsorge für andere, und wurde in ihrem Franziskushospital in Marburg bestattet.

Die schnelle Heiligsprechung Elisabeths schon vier Jahre nach ihrem Tod wird Mechthild von Helfta in einer Vision von Gott so erklärt (Das fließende Licht der Gottheit V, 34):
Es gehört sich für einen Boten, schnell zu sein. Elisabeth ist und war ein Bote, den ich zu den Frauen gesandt habe, die, ohne an ihr Seelenheil zu denken, auf den Burgen saßen, von der Unkeuschheit so tief durchdrungen und vom Hochmut ganz bedeckt und von der Eitelkeit so beständig umhüllt, dass sie von Rechts wegen für den Abgrund bestimmt gewesen wären. Elisabeths Vorbild sind viele edle Frauen gefolgt, so weit ihr Wille und ihre Kraft eben reichten.

Der Deutsche Orden, der seinen Verwaltungssitz in Marburg hatte, erweiterte Elisabeths Spital und ließ nach der Heiligsprechung 1235 bis 1283 die ihr geweihte Kirche als ersten gotischen Bau in Deutschland errichten. 1236 erfolgte die Erhebung ihrer Gebeine im Beisein des Kaisers Friedrich II. von Hohenstaufen; er stiftete eine Krone, mit der der Leichnam gekrönt wurde. Im selben Jahr erschien die von Cäsar von Heisterbach verfasste Lebensgeschichte. 1240 wurde die neue Predigerkirche in Eisenach der Landgräfin geweiht, 1245 der goldene Schrein in Marburg wird mit der Inschrift Gloria Teutoniae, Ruhm des deutschen Landes versehen. 1249 wurden die Reliquien im Chor der Kirche St. Elisabeth in Marburg beigesetzt, der bis 1283 nicht konsekriert war. Die Überlieferung und Verehrung von Elisabeth wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts stark beeinflusst durch die von Dietrich von Apolda vor 1240 verfasste Lebensgeschichte. Die Wallfahrt - durch wundersame Heilungen sich ausbreitend - wuchs nun so schnell, dass sie bald eine mit der zu Jakobus nach Santiago de Compostela vergleichbare Bedeutung erreichte. Die Landgrafen von Hessen als ihre Nachkommen erhoben Elisabeth zur Stammmutter ihrer Dynastie, im 15. Jahrhundert wurde sie Patronin der hessischen Landgrafen und des Landes Hessen. Besonders die Bettelorden förderten ihre Verehrung als einer Frau königlicher Herkunft, die sich dennoch um Arme kümmert, und sie breiteten die Verehrung in ganz Europa, besonders in Belgien, Frankreich, Italien und Ungarn aus. Im 14. / 15. Jahrhundert wurden ihr viele Spitäler geweiht.

Urkunde über die Rückgabe der Reliquien von Elisabeth an den Deutschen Orden

Urkunde über die Rückgabe der Reliquien von Elisabeth an den Deutschen Orden

Philipp von Hessen ließ Elisabeths Reliquien 1539 im Zuge der Reformation aus dem Sarg entfernen und gab den Befehl, die sterblichen Überreste seiner Ahnfrau in einem Beinhaus oder auf einem Totenacker so zu zerstreuen, dass sie nicht wieder auffindbar sein sollten, um die Verehrung zu beenden. Der Statthalter Georg von Kolmatsch missachtete aber die Weisung und ließ die Gebeine auf sein Wasserschloss Wommen bei Herleshausen bringen. Nach der Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg musste er 1548 die Reliquien an den Deutschen Orden zurückgeben, wobei sich herausstellte, dass nur noch ein relativ kleiner Teil der Reliquien vorhanden war: der Kopf mit Unterkiefer, fünf Röhrenknochen, eine Rippe, zwei Schulterblätter und ein Breitbein. Elisabeths Kopf erhielt im Elisabethinnen-Kloster in Wien 1548 einen neuen Schrein.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert erlebte Elisabeths Verehrung neuen Aufschwung mit romantischer Verklärung ihres Tuns und der von ihr gewirkten Wunder; besonders das Rosenwunder * fand nun weithin Beachtung. 1907 erfuhr ihre Verehrung in Deutschland und Österreich neue Impulse durch große Feiern zu ihrem 700. Geburtstag. Auch die Stadt Košice - etwas nördlich ihres Geburtsortes, heute in der Slowakei gelegen - ist ein Zentrum ihres Kultes; im ungarischen Sárospatak ist nun ein Museum geplant. Bis in die Gegenwart hinein unterstehen viele kirchliche und caritative Werke ihrem Patrozinium.

Der österreichische Kulturhistoriker und Schriftsteller Friedrich Heer nannte Elisabeth eine der zartesten, innigsten und liebenswertesten Heiligen des Mittelalters; der katholische Theologieprofessor und Volksschriftsteller Alban Stolz schrieb, dass außer der Mutter Gottes Maria noch keine weibliche Person eine größere, weiter verbreitete Verherrlichung auf Erden gefunden hat als die heilige Elisabeth.

Schrein der Elisabeth, um 1242, in der Sakristei der Elisabethkirche in Marburg

Schrein der Elisabeth, um 1242, in der Sakristei der Elisabethkirche in Marburg

Kanonisation: Elisabeth wurde schon am 27. Mai 1235, am Pfingstfest, durch Papst Gregor IX. in Perugia heiliggesprochen.
Attribute: Korb mit Rosen, Korb mit Broten, Schüssel mit Fischen, Bettler, Kug, Löffel
Patronin von Thüringen und Hessen; der Witwen und Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten und Notleidenden; der Bäcker, Sozialarbeiter und Spitzenklöpplerinnen; des Deutschen Ordens, der Caritas-Vereinigungen; des Bistums Erfurt, zweite Patronin des Bistums Fulda
Bauernregeln: St. Elisabeth sagt es an, / was der Winter für ein Mann.
Es kündet St. Elisabeth / was für ein Winter vor uns steht.

* Elisabeth von Portugal soll die älteren Rechte für dieses Wunder haben. Erst eine gewollte Verwechslung habe die längst heiliggesprochene Landgräfin um dieses Wunder bereichert.

** Jolanthe war ab 1217 Kaiserin von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul, sie starb schon 1219.

linker und rechter Altarflügel aus dem Prämonstratenserstift Altenberg, um 1330, im Städtischen Kunstmuseum in Frankfurt

linker und rechter Altarflügel: Gabriel verkündet Maria die Geburt ihres Kindes, Maria besucht Elisabeth, Jesus Christus wird geboren, die heiligen drei Könige (linker Flügel); Erzengel Michael, Krönung der Maria, Elisabeth von Thüringen, Marias Tod (rechter Flügel); aus dem Prämonstratenserstift Altenberg, um 1330, im Städtischen Kunstmuseum in Frankfurt

Literatur über Elisabeth.
Viele weitere empfehlenswerte Bücher - von Sachliteratur und Belletristik bis hin zu Kinderliteratur und pädagogischen Hilfen zum Thema Hl. Elisabeth - bietet der Online-Buchladen des Pilgerbüros Hl. Elisabeth.

Armreliquiar von Elisabeth, wohl um 1240, in der Kapelle des Schlosses in Sayn Die enge Verbindung Elisabeths zum Fürstenhaus Sayn


Martyrologium Romanum Flori-Legium

Catholic Encyclopedia

Umfassende Lebensdaten, ausführliche Informationen zum Verfahren der Heiligsprechung und eine umfangreiche Bibliographie, dazu eine große Liste mit links zu Elisabeth-Seiten im Intenet hat Helmut Zenz zusammengetragen.

Eine schöne Internet-Seite hat die Elisabeth-Kirche in Marburg mit Informationen zu Elisabeth, zum Bauwerk und zur Gemeinde heute.

Über Elisabeth von Thüringen in Marburg informiert das Pilgerbüro Heilige Elisabeth.

Der Elisabethpfad-Verein will ermuntern, auf Pilgerwegen zur Grabkirche der heiligen Elisabeth in Marburg zu gehen.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

Web 3.0 - Leserkommentare:

Danke für diese wunderbare Seite.
Gerne möchte ich zum Leser Kommentar von Gerhard J.M. Lüftenegger aus Hof bei Salzburg bemerken, dass das Original der Elisabethstaue in der Pfarrkirche in St Ulrich in Gröden (Ortisei), der Heimat meines Großvaters, steht. Wir haben sie bereits als Kinder bewundert, es ist wirklich unglaublich was diese Skulptur, die aus dem Hause Moroder stammt, für eine Ausstrahlung hat.
Liebe Grüße aus dem schönen Zillertal

Carl-Peter Kostner aus Mayrhofen über E-Mail, 20. April 2011

Zum Bild von Herrn Günter Becker vom 19. November 2010:
Diese Darstellung ist eine Kopie der Hl. Elisabeth, das Original dazu steht in der Pfarrkirche in St. Ulrich im Grödnertal. Sie steht neben dem linken Seitenaltar und ist frei zugänglich.
Mit freundlichen Grüßen

Gerhard J.M. Lüftenegger aus Hof bei Salzburg - http://www.luefti.at
über E-Mail, 20. April 2011


 

Guten Tag,
ich habe zufällig ihre Seite zu Elisabeth im Internet entdeckt und da es inzwischen wohl kein vergleichbares Lexikon mit solcher Korrektheit auch in Details gibt, sende ich Ihnen für die Bemühungen ihrer Arbeit vier Fotos. Ich denke, dieses Unikat, dass Sie vermutlich nicht kennen, eine schöne Erinnerung an diese Frau ist. Ich hoffe, ich habe Ihnen eine kleine Freude damit gemacht! Rein zufällig habe diese Holzschnitzerei in einem Haushalt entdeckt und hatte die Erlaubnis diese Fotos zu machen, weil sie mich irgendwie bis heute in ihren Bann gezogen hat. Eigentlich gehört diese Figur als Erinnerung an diese Frau in eine Kirche, oder Museum, wo sie für viele Menschen ersichtlich ist. Wie das Jugendhafte und die Hingabe dieser Frau von dem Künstler dargestellt wurde, finde ich einmalig!

Günter Becker über E-Mail, 19. November 2010

Ich möchte dieser Seite gratulieren und einige Information über Elisabeth mitteilen. Was noch über Sie zu wissen ist: dass sie als Ungarin starke Verbindung zu der ungarischen Urreligion hatte. Bei jedem Sonnenauf- und untergang hatte sie Richtung Sonne geritten und gebetet. In Ungarn ist diese Urreligion ein organischer Teil des Christentums geblieben. Es wäre wertvoll, auch ungarische Quellen für Ihre Biographie zu benutzen.

Noémi Majláth über E-Mail, 20. Juni 2010





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• www.elisabethkirche.de
• http://www.hnanews.org/archive/2003/Brinkmann.html
• http://www.heilige-elisabeth-thueringen.de/index.php?section=geburtstag
• http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=143179
• Hans Mohrmann, E-Mails vom 1. und 22. September 2007
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995