Gedenktag katholisch: 17. November
gebotener Gedenktag
nicht gebotener Gedenktag in England
Fest im Franziskaner- und im Kapuzinerorden
nicht gebotener Gedenktag im Trappisten- und Zisterzienserorden
gebotener Gedenktag im deutschen Sprachgebiet: 19. November
Fest im Bistum Berlin, Erfurt, Fulda und im Deutschen Orden
vor der Kalenderreform Nach Abschluss und im Auftrag des => 2. Vatikanischen Konzils wurde im Jahr 1969 eine Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche durchgeführt; in diesem Rahmen wurden auch Änderungen im Römischen Generalkalender vorgenommen; der erneuerte wurde mit dem 1. Januar 1970 in Kraft gesetzt.:
19. November
Gedenktag evangelisch: 19. November (EKD, LCMS)
17. November (ELCA)
Gedenktag anglikanisch: 19. November
Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)
Meister der Gewandstudien: Elisabeth-Triptychon (Ausschnitt), um 1480, in der
Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe

Elisabeth war die Tochter von König Andreas II. von Ungarn und der Gertrud von
Kärnten-Andechs-Meran.
Im Geburtsjahr von Elisabeth fand der berühmte Sängerkrieg
auf der
Wartburg bei Eisenach statt; Dichtung und
Legende erzählen von der Anwesenheit des zauberkundigen Klingsor aus Ungarn und seinem prophetischen Hinweis auf die
Königstochter Elisabeth.
Als Vierjährige wurde Elisabeth - unter Einfluss der politischen Interessen von Papstes Innozenz III. und einer Fürstenkoalition gegen Kaiser Otto IV. - mit dem damals elf Jahre alten Thüringer Landgrafensohn Hermann verlobt und zur Erziehung in deutscher Umgebung und durch ihre Schwiegermutter Sophie nach Thüringen geschickt. Als Vorbild diente dabei Hedwig von Schlesien, die Schwester ihrer Mutter. Doch Hermann starb 1216, ein Jahr darauf auch sein Vater, als Herrscher stand nun der jüngere Ludwig an, der, nachdem er volljährig geworden war, 1218 als Ludwig IV. Landgraf wurde. Elisabeth, die am Hofe durch Frömmigkeit, Schönheit und Sittsamkeit aufgefallen war, aber nun ohne Gemahl da stand, sollte nach Ungarn zurückgeschickt werden; aber inzwischen hatte sich Ludwig in sie verliebt, 1221 - Elisabeth war 14 Jahre alt - wurde die Hochzeit gefeiert.
Elisabeth bei einer Kranken. Glasfenster in der Elisabethen-Kirche in
Marburg, vor 1250 
Es kam zu einer glücklichen Ehe, aus der schnell drei Kinder hervorgingen, als jüngstes die Tochter Gertrude. Als 1225 die ersten Franziskaner nach Eisenach kamen, übte deren Ideal befreiender Besitzlosigkeit großen Einfluss auf Elisabeth aus. Sie unterstütze das Kloster und kümmerte sich selbst um Bedürftige, besuchte Armenviertel; dies wurde trotz der Unterstützung, die Elisabeth darin von ihrem Mann erhielt, von der Familie mehr als skeptisch betrachtet. Ausführlich berichten die Legenden, wie sie unerschüttert den Verleumdungen und Vorwürfen ihrer Umgebung standhielt.
Immer wieder werden wundersame Ereignisse berichtet: Der Aussätzige, den sie zur Pflege in ihr Bett hat legen lassen, wurde aufgedeckt, aber statt Elisabeth zu ertappen wurde das Bild des Gekreuzigten Christus gesehen. Als sie im Hungerjahr 1226 alles verfügbare Korn austeilen ließ und auch Geld aus der Staatskasse zur Hilfe verwandte, wurden heftige Vorwürfe erhoben - da bedeckte sich plötzlich der Boden des Saales mit Korn und Korn füllte alle Kammern. Als sie bei der festlichen Ankunft des Kaisers Friedrich II. kein Gewand mehr in der Truhe fand, überkleidete sie ein Gabriel mit Glanz und Schmuck, worauf sie fürstlicher als je im Saal erschien.
Mittelrheinischer Meister: Elisabeth als Mantelspenderin, um 1330 / 50, Altarflügel aus der Klosterkirche in
Altenberg, heute im Städel-Museum in
Frankfurt am Main 
Das Rosenwunder
ist weder in der Lebensbeschreibung noch in den großen Legendensammlungen verzeichnet:
Ludwig, von seiner Umgebung gegen Elisabeths
Verschwendung
aufgehetzt, trat seiner Frau, die mit einem mit Brot gefüllten Deckelkorb die Burg herab stieg, mit
der Frage entgegen: Was trägst du da?
, deckte den Korb auf, sah aber nichts als Rosen. *
Buchmalerei: Ludwigs Abschied von Elisabeth, um 1250 im
Psalter der Gertrude von Altenberg, in der Landes- und
Hochschulbibliothe in Darmstadt 
Ihr Mann Ludwig trat dem Deutschen Orden bei und empfing von
Konrad von Hildesheim das Kreuz, um nach ASufforderung durch
den Kaiser am 5. Kreuzzug teilzunehmen. Er erkrankte dabei im
italienischen Brindisi, wurde - schon
eingeschifft - in Otranto wieder an Land
gebracht und starb dort 1226 an einer Seuche - die Legende berichtet aber auch von einem verderblichen Trank, den er
mit der Kaiserin Jolanthe * getrunken habe, denn auch sie starb. Elisabeth war tief traurig: Mit
ihm ist mir die Welt gestorben
.
Nach dem Tod ihres Mannes wurde Elisabeth mit ihren drei Kindern von ihrem Schwager Heinrich Raspe von der Wartburg vertrieben mit der Begründung, sie verschwende öffentliche Gelder für Almosen. In Eisenach fand sie keine Unterkunft, habe zunächst in einem Schweinestall gehaust. Bei ihrem Onkel mütterlicherseits, dem Bischof von Bamberg, fand Elisabeth dann mit ihren drei Kindern Aufnahme; der wollte sie wieder vermählen, aber Elisabeth lehnte selbst die Werbung von Kaiser Friedrich ab. Rückkehrende Kreuzfahrer brachten ihr Ring und Gebeine Ludwigs; nach seiner feierlicher Bestattung musste man ihr auf Betreiben von Papst Gregor IX. ihr Witwengut herausgegeben. Legendär ist, dass Gregor, auf Franziskus' ausdrücklichen Wunsch, diesem den Mantel von den Schultern nahm und ihn Elisabeth zusandte.
Simone Martini: Elisabeth (rechts) und Klara von Assisi, 1317, Fresko
in der Martinskapelle in der Unterkirche der Basilika
di San Francesco in Assisi 
1229 zog Elisabeth an den Wohnort ihres Seelenführers und Beichtvaters, der sie schon seit 1226 begleitet hatte, des
Prämonstratensers Konrad von
Marburg. Dieser strenge, asketische Mann wollte
die Heilige zu einer Heiligen machen
, verfolgte sie mit Bußübungen, geißelte sie schon für kleine Vergehen - Konrad
wurde wegen seiner fanatischen Strenge 1233 erschlagen. Elisabeth lebte aus der Überzeugung, ganz arm sein zu wollen,
ging von Tür zu Tür betteln und wollte öffentlich auf allen ihr juristisch zustehenden Reichtum verzichten; Konrad
hinderte sie am Verzicht, um das Vermögen zu retten. Mit diesem Witwenvermögen errichtete sie daraufhin 1229 in Marburg
ein Spital, benannte es nach Franziskus - das erste seiner
Patrozinien nördlich der Alpen - und arbeitete dort selbst als Pflegerin bis zu ihrem Tod. Sie ließ nun auch ihre Kinder
zurück und trat in die von Konrad geleitete Hospitalitergemeinschaft ein - nicht als Tertiarin in den
Franziskanerorden, wie oft angenommen.
Im November 1231 wurde Elisabeth krank; es heißt, dass ihre letzten Tage von kindlicher Heiterkeit überstrahlt waren. Wenige Tage vor ihrem Tod hatte sie eine Vision von einem Vogel, der zwischen ihr und der Wand fröhlich sang und sie dazu bewog mitzusingen. Sie verschenkte ihre letzten Sachen und soll sogar noch ihre Gefährtinnen getröstet haben. Elisabeth starb im Alter von 24 Jahren, aufgezehrt in der Fürsorge für andere, und wurde in ihrem Franziskushospital in Marburg bestattet.
Ludwig Juppe: Plastik, 1524, am Rathaus in Marburg
Es gehört sich für einen Boten, schnell zu sein. Elisabeth ist und war ein Bote, den ich zu den Frauen gesandt habe, die, ohne an ihr Seelenheil zu denken, auf den Burgen saßen, von der Unkeuschheit so tief durchdrungen und vom Hochmut ganz bedeckt und von der Eitelkeit so beständig umhüllt, dass sie von Rechts wegen für den Abgrund bestimmt gewesen wären. Elisabeths Vorbild sind viele edle Frauen gefolgt, so weit ihr Wille und ihre Kraft eben reichten.
Der Deutsche Orden, der seinen Verwaltungssitz in
Marburg hatte, erweiterte Elisabeths Spital und
ließ nach der Heiligsprechung 1235 bis 1283 die ihr geweihte Kirche als ersten gotischen Bau in Deutschland errichten.
1236 erfolgte die Erhebung ihrer Gebeine im Beisein des Kaisers Friedrich II. von
Hohenstaufen; er stiftete eine Krone, mit der der Leichnam gekrönt wurde. Im selben Jahr erschien die von Cäsar von
Heisterbach verfasste Lebensgeschichte. 1240 wurde die neue Predigerkirche in
Eisenach der Landgräfin geweiht, 1245 der
goldene Schrein in Marburg wird mit der Inschrift Gloria Teutoniae
, Ruhm des deutschen Landes
versehen.
1249 wurden die Reliquien im Chor der Kirche St. Elisabeth in Marburg beigesetzt, der bis 1283 nicht konsekriert war. Die
Überlieferung und Verehrung von Elisabeth wurde ab Mitte des 13. Jahrhunderts stark beeinflusst durch die von Dietrich von
Apolda vor 1240 verfasste Lebensgeschichte. Die Wallfahrt - durch wundersame
Heilungen sich ausbreitend - wuchs nun so schnell, dass sie bald eine mit der zu
Jakobus nach
Santiago de Compostela vergleichbare Bedeutung
erreichte. Die Landgrafen von Hessen als ihre Nachkommen erhoben Elisabeth zur Stammmutter ihrer Dynastie, im 15.
Jahrhundert wurde sie Patronin der hessischen Landgrafen und des Landes Hessen. Besonders die Bettelorden förderten ihre
Verehrung als einer Frau königlicher Herkunft, die sich dennoch um Arme kümmert, und sie breiteten die Verehrung in ganz
Europa, besonders in Belgien, Frankreich, Italien und Ungarn aus. Im 14. / 15. Jahrhundert wurden ihr viele Spitäler
geweiht.
Urkunde über die Rückgabe der Reliquien von Elisabeth an den Deutschen
Orden 
Philipp von Hessen ließ Elisabeths
Reliquien 1539 im Zuge der Reformation aus dem Sarg entfernen und gab den Befehl,
die sterblichen Überreste seiner Ahnfrau in einem Beinhaus oder auf einem Totenacker so zu zerstreuen, dass sie nicht
wieder auffindbar sein sollten, um die Verehrung zu beenden. Der Statthalter Georg von Kolmatsch missachtete aber die
Weisung und ließ die Gebeine auf sein Wasserschloss
Wommen bei Herleshausen bringen. Nach der
Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg musste er 1548
die Reliquien an den Deutschen Orden zurückgeben, wobei sich herausstellte,
dass nur noch ein relativ kleiner Teil der Reliquien vorhanden war: der Kopf mit Unterkiefer, fünf Röhrenknochen, eine
Rippe, zwei Schulterblätter und ein Breitbein
. Elisabeths Kopf erhielt im Elisabethinnen-Kloster in
Wien 1548 einen neuen Schrein.
Simone Martini: Elisabeth (links) und Margareta von Ungarn, 1318,
Fresko in der Unterkirche der Basilika di San
Francesco in Assisi 
Seit dem frühen 19. Jahrhundert erlebte Elisabeths Verehrung neuen Aufschwung mit romantischer Verklärung ihres Tuns und der von ihr gewirkten Wunder; besonders das Rosenwunder * fand nun weithin Beachtung. 1907 erfuhr ihre Verehrung in Deutschland und Österreich neue Impulse durch große Feiern zu ihrem 700. Geburtstag. Auch die Stadt Košice - etwas nördlich ihres Geburtsortes, heute in der Slowakei gelegen - ist ein Zentrum ihres Kultes; im ungarischen Sárospatak ist nun ein Museum geplant. Bis in die Gegenwart hinein unterstehen viele kirchliche und caritative Werke ihrem Patrozinium.
Der österreichische Kulturhistoriker und Schriftsteller Friedrich Heer nannte Elisabeth eine der zartesten,
innigsten und liebenswertesten
Heiligen des Mittelalters; der katholische Theologieprofessor und Volksschriftsteller
Alban Stolz schrieb, dass außer der Mutter Gottes Maria noch keine weibliche
Person eine größere, weiter verbreitete Verherrlichung auf Erden gefunden hat als die heilige Elisabeth
.
Schrein der Elisabeth, um 1242, in der Sakristei der Elisabethkirche in Marburg
Kanonisation:
Elisabeth wurde schon am 27. Mai 1235, am Pfingstfest, durch Papst Gregor IX. in
Perugia heiliggesprochen.
Attribute:
Korb mit Rosen, Korb mit Broten, Schüssel mit Fischen, Bettler, Kug, Löffel
Patronin
von Thüringen und Hessen; der Witwen und Waisen, Bettler, Kranken, unschuldig Verfolgten und Notleidenden; der Bäcker,
Sozialarbeiter und Spitzenklöpplerinnen; des Deutschen Ordens, der
Caritas-Vereinigungen; des Bistums Erfurt, zweite Patronin des Bistums Fulda
Bauernregeln:
St. Elisabeth sagt es an, / was der Winter für ein Mann.
Es kündet St. Elisabeth / was für ein Winter vor uns steht.
* Elisabeth von Portugal soll die
älteren Rechte
für dieses Wunder haben. Erst eine gewollte Verwechslung
habe die längst heiliggesprochene
Landgräfin um dieses Wunder bereichert.
** Jolanthe war ab 1217 Kaiserin von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul, sie starb schon 1219.
linker und rechter Altarflügel: Gabriel verkündet
Maria die Geburt ihres Kindes, Maria besucht Elisabeth,
Jesus Christus wird geboren, die heiligen
drei Könige (linker Flügel); Erzengel
Michael, Krönung der Maria, Elisabeth von Thüringen, Marias Tod (rechter Flügel);
aus dem Prämonstratenserstift Altenberg, um 1330, im Städtischen Kunstmuseum
in Frankfurt 
Literatur über Elisabeth.
Viele weitere empfehlenswerte Bücher - von Sachliteratur und Belletristik bis hin zu Kinderliteratur und
pädagogischen Hilfen zum Thema Hl. Elisabeth - bietet der
Online-Buchladen
des Pilgerbüros Hl. Elisabeth.
Die enge Verbindung Elisabeths zum Fürstenhaus Sayn
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Elisabethaltar (Fragment): Elisabeth kleidet Arme und pflegt Kranke, um 1385, im
Wallraf-Richartz-Museum in Köln

Umfassende
Lebensdaten, ausführliche Informationen zum Verfahren der Heiligsprechung und eine
umfangreiche Bibliographie, dazu eine große Liste mit links zu Elisabeth-Seiten
im Intenet hat Helmut
Zenz zusammengetragen.
Eine
schöne Internet-Seite hat die Elisabeth-Kirche
in Marburg
mit Informationen zu Elisabeth, zum Bauwerk und zur Gemeinde heute.
Über
Elisabeth von Thüringen in Marburg
informiert das Pilgerbüro
Heilige Elisabeth.
Der
Elisabethpfad-Verein will ermuntern, auf Pilgerwegen
zur Grabkirche der heiligen Elisabeth in Marburg
zu gehen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Danke für diese wunderbare Seite.
Gerne möchte ich zum Leser Kommentar von Gerhard J.M. Lüftenegger aus Hof
bei Salzburg bemerken, dass das Original der Elisabethstaue in der Pfarrkirche
in St Ulrich in Gröden (Ortisei),
der Heimat meines Großvaters, steht. Wir haben sie bereits als Kinder
bewundert, es ist wirklich unglaublich was diese Skulptur, die aus
dem Hause Moroder stammt, für eine Ausstrahlung hat.
Liebe Grüße aus dem schönen Zillertal
Carl-Peter Kostner aus Mayrhofen über E-Mail, 20. April 2011
Zum Bild von Herrn Günter Becker vom 19. November 2010:
Diese Darstellung ist eine Kopie der Hl. Elisabeth, das Original
dazu steht in der Pfarrkirche in St.
Ulrich im Grödnertal. Sie steht neben dem linken Seitenaltar und
ist frei zugänglich.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard J.M. Lüftenegger aus Hof bei Salzburg - http://www.luefti.at
über E-Mail, 20. April 2011
Guten Tag,
ich habe zufällig ihre Seite zu Elisabeth im Internet entdeckt und da
es inzwischen wohl kein vergleichbares Lexikon mit solcher Korrektheit auch
in Details gibt, sende ich Ihnen für die Bemühungen ihrer Arbeit vier Fotos.
Ich denke, dieses Unikat, dass Sie vermutlich nicht kennen, eine schöne
Erinnerung an diese Frau ist. Ich hoffe, ich habe Ihnen eine kleine Freude
damit gemacht! Rein zufällig habe diese Holzschnitzerei in einem Haushalt
entdeckt und hatte die Erlaubnis diese Fotos zu machen, weil sie mich irgendwie
bis heute in ihren Bann gezogen hat. Eigentlich gehört diese Figur als Erinnerung
an diese Frau in eine Kirche, oder Museum, wo sie für viele Menschen ersichtlich
ist. Wie das Jugendhafte und die Hingabe dieser Frau von dem Künstler
dargestellt wurde, finde ich einmalig!
Günter Becker über E-Mail, 19. November 2010
Ich möchte dieser Seite gratulieren und einige Information über Elisabeth mitteilen. Was noch über Sie zu wissen ist: dass sie als Ungarin starke Verbindung zu der ungarischen Urreligion hatte. Bei jedem Sonnenauf- und untergang hatte sie Richtung Sonne geritten und gebetet. In Ungarn ist diese Urreligion ein organischer Teil des Christentums geblieben. Es wäre wertvoll, auch ungarische Quellen für Ihre Biographie zu benutzen.
Noémi Majláth über E-Mail, 20. Juni 2010
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