Ökumenisches Heiligenlexikon

Redaktionslog

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• Änderungen am Bestand des Ökumenischen Heiligenlexikons, also neu hinzugekommene Biografien und Artikel und wichtige Ergänzungen und Korrekturen.
• Skurriles, Bemerkenswertes, Lesefrüchte - unsere persönlichen Anmerkungen zu Ereignissen, Webseiten, allerlei Verschiedenem aus der Arbeit ...
7. Februar: • Im Frühjahr 2010 wird es vom 10. April bis 23. Mai wieder eine Ausstellung des Grabtuches von Turin geben, Sponsor ist die Turiner Bekleidungsfirma Robe di Kappa. Auch Papst Benedikt XVI. wird als Wallfahrer kommen. Bei den letzten Ausstellungen 1978 und 1998 waren jeweils mehr als 3 Millionen Menschen zu der Reliquie gepilgert.

• Update: Agatha von Catania, Dorothea
6. Februar: Candelaria vom heiligen Josef (Susana Paz Castillo Ramírez)
4. Februar: • Vom 15. bis 20. Februar werden in der Antonius-Basilika in Padua die sterblichen Überreste des Heiligen Antonius - wahrscheinlich der am meisten verehrte Heilige der katholischen Kirche - zur allgemeinen Verehrung ausgestellt. Das seltene Ereignis erfolgt zum Abschluss der vollständigen Restaurierung des Grabes und der Grabkapelle.
29. Januar: • Update: Tatjana von Rom
28. Januar: • Die Bischöfe von El Salvador setzen sich für eine baldige Seligsprechung von Oscar Romero ein; der Erzbischof war 1980 ermordet worden. Einem Bericht der Tageszeitung El Economista zufolge schrieben sie an Papst Benedikt XVI. und baten um einen baldigen Abschluss des Verfahrens. Erzbischof Jose Luis Escobar Alas kündigte an, die katholische Kirche werde zum 30. Jahrestag der Ermordung Romeros am 24. März zahlreiche Gedenkveranstaltungen durchführen.
24. Januar: • Update: Maria Magdalena (Margherita) Martinengo da Barco
• neu: Stamatios, Johannes und Nikolaos;
Angelis, Manuel, Georgios und Nikolaos; Gerasimos vom Jordan
19. Januar: • Im Seligsprechungsverfahren für Papst Pius XII. wird nun ein mutmaßliches Wunder in der süditalienischen Diözese Sorrent untersucht. Dort soll 2005 eine junge Mutter auf medizinisch unerklärliche Weise von einem Krebsleiden geheilt worden sein. Nach einer Gebetsnovene zu Papst Pius XII. sei die Spontanheilung erfolgt. Als Fürsprecher habe sich ihr Mann zuerst an Papst Johannes Paul II. gewandt, in einer Vision aber von diesem mitgeteilt bekommen, dass er sich an Pius XII. wenden solle. Papst Benedikt XVI. hatte vor Weihnachten sowohl Johannes Paul II. als auch Pius XII. den heroischen Tugendgrad zuerkannt. Damit ist das Seligsprechungsverfahren für beide Päpste einen entscheidenden Schritt weiter. Jetzt ist noch der Nachweis eines auf Fürsprache der Betreffenden gewirkten Wunders erforderlich.
17. Januar: • Am kommenden Samstag wird in Barcelona der Spanier Josep Samsò i Elias selig gesprochen. Der Priester wurde 1936 im spanischen Bürgerkrieg zum Märtyrer. Die Seligsprechung wird durch den Erzbischof von Barcelona, Kardinal Lluís Martínez Sistach, vorgenommen.
9. Januar: • Zum Welttag der Kranken am 11. Februar werden im Petersdom in Rom Reliquien der Heiligen Bernadette Soubirous ausgestellt. Am Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes wird Papst Benedikt XVI. die Reliquien der Seherin von Lourdes im Anschluss an die Messfeier im Petersdom verehren.
7. Januar: • Über den Jahreswechsel unternahm der Wiener Kardinal Schönborn eine private Pilgerreise nach Međugorje, den von der katholischen Kirche nicht offiziell anerkannten, aber viel besuchten Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina, an dem erstmals 1981 Maria erschieinen sei und seitdem regelmäig Botschaften verkünde, die von Frieden, Glauben, Umkehr, Gebet, Fasten und Buße handeln. Jeden 25. des Monats wird eine Botschaft an die ganze Welt veröffentlicht. Bis zu schätzungsweise einer Million Pilger besuchen jährlich diesen Ort. Für den Wallfahrtsort ist dies zweifellos eine Bestätigung; solche kommt auch in den Worten von Kardinal Schönborn im Interview mit der Zeitung Tagespost zum Ausdruck: Um zu bezweifeln, dass in Međugorje Gnadenströme fließen, muss man die Augen verschließen. Für mich ist das eine Evidenz, an der die Kirche sicher nicht vorbeigehen kann. Es ist zu offensichtlich, dass sich hier Gnadenhaftes ereignet. Er erinnerte an die Erscheinungen, die Maria Faustyna Kowalska zuteil wurden.

• Kardinal Jose Saraiva Martins, bis vor kurzem Präfekt der Vatikan-Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen, hat vorgeschlegen, dass der wohl in diesem Jahr noch selig zu sprechende Papst Johannes Paul II. zum Patron des Sports ernannt wird: Johannes Paul war doch ein wirklicher Sportler – jemand, der die Bedeutung des Sports zutiefst verstanden und der ihn praktiziert hat. Er wäre doch ein gutes Vorbild für Sportler ... und darum könnte man ihn doch, so Gott will, zum Patron des Sports machen.
4. Januar: • Der polnische Solidarność-Priester Jerzy Popieluszko soll am 6. Juni seliggesprochen werden, meldete die polnische katholische Nachrichtenagentur KAI. Die feierliche Liturgie wird demnach in Warschau stattfinden. Im Juni geht das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene Priesterjahr zu Ende.

• neu: Phanourios,
Stylianos von Paphlagonien,
Aimilianos,
Aemilianus von Cyzicus,
Gerasimos der Jüngere (von Kephalonia),
Susanna die Myrrheträgerin
Dionysius I. von Konstantinopel

• Noch dieses Jahr wird die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa auf Briefmarken der US-Post abgebildet. Ab 26. August 2010 soll die seliggesprochene Gründerin der Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe anlässlich ihres 100. Geburtstages auf den Marken zu sehen sein, teilte die US-Post mit.
2. Januar: Kirche in virtu­ellen Welten bietet das Team des Erzbi­schöflichen Seelsor­geamtes Freiburg schon länger, auch auf Second Life mit der Kirche St. Georg. Nun gibt es dort ein Heiligen­häuschen, das je­dem Besucher einen Heili­gen als persönlichen Jahresbegleiter zulo­sen kann. Der Avatar bekommt bei einem Klick auf die Ikone im Häuschen eine Notecard, die Name und Gedenktag eines Heiligen enthält, dazu einige Worte zum Heiligen oder ein Zitat des Heiligen selbst.

• Die Türkei will von Italien die Rückgabe der Gebeine des Heiligen Nikolaus fordern, kündigte deren Kulturminister Günay an. Die im 11. Jahrhundert von Piraten geraubten Gebeine des Bischofs von Myra, sollten in seiner Heimatstadt - dem heutigen Demre - in einem geplanten Museum ausgestellt werden. Die Reliquien befinden sich in der nach ihm benannten Basilika in Bari, wohin sie auf Anordnung von Papst Urban II. gebracht worden waren.
31. Dezember: • neu: Angelo d'Acri
Gaetano Catanoso
• Update: Karl (Carlo)von Sezze
29. Dezember: • 2010 wird im Jakobus-Wallfahrtsort Santiago de Compostela wieder ein Heiliges Jahr begangen, denn der 25. Juli, der Gedenktag des Apostels, fällt auf einen Sonntag. Im letzten Heiligen Compostelanischen Jahr 2004 wurden zwölf Millionen Besucher gezählt, die durch die Heilige Pforte an der Ostseite der Kathedrale gingen, jetzt werden noch mehr Pilger erwartet. Mit der Öffnung der Pforte der Vergebung am 31. Dezember 2009 an der Ostseite der Kathedrale zwischen der Erlöser- und der Petruskapelle beginnt das Gnadenjahr, das mit dem Kalenderjahr identisch ist. Wie üblich wird eine Wand, mit der die Bronzetür vermauert ist, nach drei Schlägen des Erzbischofs eingerissen.
28. Dezember: • neu: Andrei (Andreas) Rubljow,
Maria vom Kreuz (Mary Helen) MacKillop,
Johanna, die heilige Kriegerin
• Update: Pirmin, Ceferino Namuncurá, Dominikus (Domenico) Savio
25. Dezember: Krippe Lappland • Unsere Krippe zum Weihnachtsfest stellt die Geburt Christi am Polarkreis in Lappland dar. Das Kind im Iglu, angebetet von der ganzen Schöpfung, die der Seehund repräsentiert - mitten im kalten Winter.

• Rechtzeitig zu Weihnachten fand man in der letzten Woche in Nazareth die Reste eines Hauses aus der Zeit Jesu, wie Experten meinen. Der römisch-katholische Bischof von Nazareth, Boulos Marcuzzo, erklärte, dass diese Überreste des Hauses offenbar absichtlich behalten wurden. Sie wurden im Laufe der Geschichte nicht zerstört. Wir wissen, dass es viel Zerstörung und viel Bau gegeben hat, aber dieses Haus wurde geschützt und behalten. Warum? Das können wir heute noch nicht sagen. Aber es hat sicherlich einen Grund gegeben, warum ausgerechnet dieses Haus vor jeder Zerstörung geschützt wurde.
24. Dezember: Krippe Rom
• In Rom lädt der Pfarrer in die Kirche ein - aber der Alltag nimmt seinen Lauf: rechts der geschäftige Markt, links die fröhlichen Zecher in der Kneipe. Erst der zweite Blick verrät, wo die Nonnen, die aus der Kutsche steigen, hingehen wollen: hinter der Zechgesellschaft in der Nische liegt das Christkind vor Maria; die drei Weisen sind schon da. Wohin der vornehme Mann in der Sänfte wohl jetzt gehen wird?
23. Dezember: Krippe Vietnam • In Vietnam findet die Geb­urt des Gottessohnes in der Stroh­hütte statt. Frauen und Männer kom­men anzube­ten, bringen Reis in den landesüblichen Tragen. Die drei Weisen - ein Europäer, ein Asiate und ein Afrikaner - sind schon bei der Krippe.
22. Dezember: Krippe Dänemark • In Däne­mark - wo es in der Vor­stel­lung eines Süd­italie­ners na­tür­lich Holz­häuser gibt - kommt Christus in gutbür­ger­licher Umge­bung zur Welt - aber doch in einem Körbchen, das an Mose, den Befreier Israels aus der Knechtschaft in Ägypten, erinnert. Die drei andächtigen Vornehmen sind Frauen!

• Solange die historischen Fakten nicht geklärt seien, dürfe die Seligsprechung von Papst Pius XII. nicht vorangetrieben werden. Das erklärten Vertreter der Gedenkstätte Yad Vashem. Papst Benedikt hatte per Dekret am Samstag unter anderem Pius XII. den heroischen Tugendgrad zuerkannt - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland sagte: Ich bin traurig und wütend. Die katholische Kirche versuche, eine andere Geschichte zu schreiben. Der Großrabbiner von Frankreich sagte, diese Entscheidung sei kontraproduktiv für den jüdisch-christlichen Dialog. Angesichts des Schweigens von Papst Pius XII. während und nach dem Holocaust kann ich nicht glauben, dass die Katholiken in diesem Papst ein moralisches Beispiel sehen.
Vatikansprecher Pater Federico Lombardi betonte, es sei nicht die Absicht des Vatikans, Dokumente aus dem Pontifikat Pius XII. zu verheimlichen. Die Verzögerung hinge mit dem methodischen Vorgehen bei der Ordnung der historischen Quellen zusammen; es dauere mindestens noch fünf bis sechs Jahre, um das gesamte Material zu ordnen.
21. Dezember: Krippe Tessin • In der eng bebauten Bergwelt der südlichen Schweiz, im Tessin, kommt das Christkind unter wohlhabenden Menschen zur Welt. Sie bringen ihre Gaben: Obst, Gemüse, ein Huhn, einen Fisch - Fülle, wie sie die für einen Südital­iener so frucht­bare Schweiz zu bieten hat.
20. Dezember: • neu: Pelinus (Pelinius)
Annibale Maria di Francia

Krippe IndianerAuch bei den Indianern in Nordamerika wird es Weihnachten: das Kind in der Krippe, direkt un­ter dem - heidni­schen - Totem­pfahl; es hat kei­ne Berüh­rungs­ängste in der Fremde. Die Freu­de über die Geburt des Got­tessohnes gilt den Menschen - überall auf der Welt.

• An Weihnachten zeigt das Fernsehen einen Film über das Leben und Wirken von Augustinus. Knapp zwei Monate dauerten die Dreharbeiten in Tunesien. Franco Nero spielt die Rolle des alten Augustinus. An seiner Seite stehen neben italienischen auch zahlreiche deutsche Schauspieler. Am 25. und 26. Dezember sind die beiden Teile des Spielfilms jeweils um 20.15 Uhr im Programm BR-alpha zu sehen. Nach Teil 1 zeigt BR-alpha ein Gespräch zwischen Harald Lesch und Philosoph Wilhelm Vossenkuhl in der Sendung Denker des Abendlandes - Augustinus und die Dokumentation Der Mann aus Tagaste. Im Anschluss an Teil 2 folgt am 26. Dezember die Dokumentation Gott und die Seele will ich kennen – sonst nichts.
19. Dezember: Krippe in Süditalien • Ein Mönch im Kloster auf dem Berg Monte Vergine bei Avellino in Süditalien hat Krippen gestal­tet, die die Christ­geburt in Alltagssze­nen aus aller Welt darstellen. Zur Ein­stimmung auf das Fest der Geburt des Herrn zeigen wir in den kommenden Ta­gen einige dieser Krippen, fotografiert am 29. August 2008; heute die Geburt mitten in den Ruinen einer von einem Erdbeben heimgesuchten Ge­gend in Süditalien.
2. Dezember: • Die katholische Kirche in Polen strebt eine gemeinsame Seligsprechung von Christen, die im Kommunismus verfolgt wurden, an. Dazu wurde jetzt das Zentrum für kanonische Dokumentation gebildet, das Biografien sammeln soll. Alle Diözesen sind aufgefordert, Namen von Menschen zu nennen, die für ihren Glauben gestorben sind. Die Initiative soll eine Antwort sein auf den Aufruf von Papst Johannes Paul II., an die Glaubenszeugen des 20. Jahrhunderts zu erinnern. Es gehe dabei um die Gläubigen, die zwischen 1917 und 1989 wegen ihres Glaubens von Kommunisten ermordet wurden.
30. November: • Auch wenn der Vatikan Spekulationen über eine Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. im Frühjahr 2010 zurückgewiesen hat (vgl. unten): ein Reisebüro bietet per E-Mail schon jetzt Reisen zur Feier dieser Beatifikation an: 3 Tage ohne Anreise für 232 € im Einzelzimmer. Pecunia non olet, Geld stinkt nicht, weiß der Römer!
28. November: • Als Nachtrag zu Totensonntag und Allerheiligen weisen wir hin auf die Webseite todesanzeigensammlung.de, auf der Christian Sprang ungewöhnliche Todesanzeigen und unkonventionelle Familienanzeigen präsentiert. Die Sammlung umfasst ausschließlich echte, nachweislich abgedruckte Anzeigen. Die Geschichten, die sich dahinter verbergen, sind herzzerreißend, skurril und komisch; sie zeichnen ein ungewöhnliches Bild vom Leben und Sterben, das beim Leser zu tröstlicher Erkenntnis oder auch zu befreiendem Lachen führt; so, wenn in einer Anzeige resümiert wird: Wer nicht stirbt, hat nie gelebt.
• neu: Cutubilla (Kakukabilla)
24. November: • neu: Nikolaus von Pinara
23. November: • neu: Uta von Uttenweiler
22. November 2009: • neu: Ralph Corby (Corbington)
• Update: Maria de Mattias
• Der Volkskundler Dr. Alois Döring hat ein schönes Buch über Heiligenfeste im Rheinland verfasst: Heilige Helfer. Rheinische Heiligenfeste durch das Jahr. Darin werden populäre Heilige wie Hubertus und Martin, Ferkes Tünn und Mattheis, aber auch die weitgehend in Vergessenheit geratenene wie Timerlin oder Irmund porträtiert.

Unser älteres Redaktionslog finden Sie hier.



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