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Ökumenisches Heiligenlexikon

Aloisius Variara

italienischer Name: Luigi
spanischer Name: Luis

Gedenktag katholisch: 1. Februar
gebotener Gedenktag bei den Salesianern Don Boscos: 14. Januar
nicht gebotener Gedenktag bei den Salesianerinnen: 14. Januar

Name bedeutet: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)

Ordensmann, Priester, Ordensgründer
* 15. Januar 1875 in Viarigi bei Asti in Italien
† 1. Februar 1923 in Cúcuta in Kolumbien


koloriertes Bild des Vatikan zur Seligsprechung
koloriertes Bild des Vatikan zur Seligsprechung

Aloisius Variara trat 1887 ins Oratorium von Johannes Bosco in Turin ein und lernte dort Don Bosco noch selbst kennen; der habe ihm dann eine Berufung in der Mission prophezeit. 1891 trat Aloisius bei den Salesianern ein, studierte Philosophie am Seminar Valsalice, meldete sich für die Mission und ging 1894 nach Agua de Dios in Kolumbien. Dort betreute er die 800 Kranken in der Leprakolonie des Militärkrankenhauses und teilte mit ihnen seine Leidenschaft für Musik und Theater. 1898 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete an der Errichtung eines Leprakrankenhauses für junge Patienten, das 1905 eröffnet wurde als Unia Jugendhaus - in Erinnerung an Aloisius' Vorbild Michael Unia, den Salesianer, der sich in Kolumbien um Leprakranke gekümmert hatte und dort Aloisius' Lehrer war. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Mutter Lozano die Kongregation der Hijas de los Sagrados Corazones, der Töchter der Heiligen Herzen von Jesus und Maria für die Arbeit mit leprakranken Jugendlichen; viele der Schwestern waren in der Anfangszeit geheilte Leprakranke.

Der Erzbischof hatte die Zustimmung zur Gründung der Gemeinschaft gegeben, begann aber nun, seine Unterstützung zu entziehen, denn auch andere Salesianer hielten es für falsch, die Geheilten in eine katholische Kongregation aufzunehmen. Aloisius wurde 1906 nach Mosquera, dann nach Contratación, schließlich nach Bogotá versetzt und so weitgehend von seiner Ordensgemeinschaft getrennt; zudem wurde das Gerücht ausgestreut, er sei selbst an Lepra erkrankt. 1919 wurde er nach Barranquilla geschickt, 1921 nach Táriba in Venezuela.

Aloisius wurde in Cúcuta bestattet; seine Gebeine wurden dann in die Kapelle der Töchter der Heiligen Herzen von Jesus und Maria nach Agua de Dios übertragen.

Die Töchter der Heiligen Herzen von Jesus und Maria hatten 2005 in 71 Häusern 382 Ordensfrauen, v. a. in Südamerika, aber auch in Afrika sowie Italien und Spanien.

Kanonisation: Aloisius Variara wurde am 14. April 2002 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 08.11.2016

Quellen:
• https://es.wikipedia.org/wiki/Luis_Variara
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/90084
• http://www.vatican.va/news_services/liturgy/2002/documents/ns_lit_doc_20020414_variara_en.html