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Ökumenisches Heiligenlexikon

Anna Schäffer

Gedenktag katholisch: 5. Oktober
gebotener Gedenktag im Bistum Regensburg
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Eichstätt

Name bedeutet: die Begnadete (hebr.)

Dulderin, Mystikerin
* 18. Februar 1882 in Mindelstetten in Bayern
† 5. Oktober 1925 daselbst


Anna Schäffer war die Tochter eines Schreiners. Nach dem Tod ihres Vaters kam sie durch Vermittlung ihres Pfarrers nach Regensburg in Dienst, dann als Haushaltshilfe zu einem Amtsgerichtsrat nach Landshut, schließlich ins Forsthaus in Stammham bei Ingolstadt. Dort glitt sie in der Waschküche im Februar 1901 in einen mit kochender Lauge gefüllten Waschkessel; der Unfall fesselte sie dann 25 Jahre lang bis zu ihrem Tod ans Krankenbett. Sie litt unter schwerer körperlicher und seelischer Krankheit, Kraft gaben ihr die tägliche Kommunion und das Gebet. Ab 1910 trug sie unbemerkt von anderen die Wundmale Jesu an sich und empfing Visionen. Ihre mystischen Erlebnisse hielt sie in Berichten fest. Viele Menschen kamen zu ihr, um Trost und Linderung in ihren Nöten zu erfahren; andere schwer Kranke tröstete sie mit Briefen.

Eine große Menschenmenge nahm an Anna Schäffers Beerdigung teil. 1972 wurden ihre Gebeine erhoben und in die Kirche nach Mindelstetten übertragen. Nach Mitteilung des Bistums Regensburg sind bis zum Jahr 2009 ca. 20.000 Gebetserhörungen nachgewiesen. 2015 kam eine Reliquie nach Talmenka in Sibirien.

Video:Zur Darstellung des Videos müssen Sie mit dem Internet verbunden sein Video der Katholischen Fernsehredaktion im Bistum Regensburg

Kanonisation: Papst Johannes Paul II. sprach Anna Schäffer am 7. März 1999 selig, Papst Benedikt XVI. sprach sie am 21. Oktober 2012 heilig.

  Die Pfarrgemeinde Mindelstetten informiert über Leben, Wirkung und Verehrung von Anna Schäffer.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 10.01.2016

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999
• http://www.bistum-regensburg.de/borPage000092.asp
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993
• http://www.bistum-eichstaett.de/?id=kalendarium&t=05&j=2015&m=10
• http://www.bistum-regensburg.de/typo3conf/ext/mediathek_main/uploads/3/08-2015.pdf

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.