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Ökumenisches Heiligenlexikon

Berthold von Scheda

auch: Bertold

Gedenktag katholisch: 20. Juni

Name bedeutet: der glanzvoll Waltende (althochdt.)

Priester, Mönch
* um 1200 in Lübeck (?) in Schleswig-Holstein
13. Juli vor 1230 bei Fröndenberg in Nordrhein-Westfalen


Berthold war Prämonstratensermönch im Kloster Scheda - dem heutigen Ortsteil von Wickede. Dann zog er als Einsiedler auf den nahen Berg Haslei bei Fröndenberg an der Ruhr und erbaute eine Klause und eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter, für die er von seiner Schwester ein Marienbild bekam, das ihr Vater aus dem Heiligen Land mitgebracht hatte. Zusammen mit seinem Bruder Menrich arbeitete er an der Gründung einer neuen Niederlassung des Ordens in Fröndenberg, doch er starb noch vor deren Eröffnung.

Berthold wurde in Scheda bestattet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2018

Quellen:

• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.