Ökumenisches Heiligenlexikon

Delphina von Glandenes

auch: Dauphine, auch: von Signe, von Puimichel

1 Gedenktag katholisch: 26. November
nicht gebotener Gedenktag bei den Franziskaner-Tertiaren: 26. September

Name bedeutet: aus Delphi stammend (griech. - latein.)

Terziarin
* 1283/1284 in Pui, heute Puimichel bei Digne-les-Bains in Frankreich
26. November 1360 in Apt in Frankreich


ehemalige Kapelle an der Stelle des Schlosses von Pui
ehemalige Kapelle an der Stelle des Schlosses von Pui

Delphina war die Tochter des Grafen Michel von Pui - dem heutigen Puimichel, geboren im dortigen damaligen Schloss an der Stelle einer um 1700 dort erbauten, Elzearius von Sabran geweihten Kapelle - heute ein Veranstaltungsraum. Delphina wurde schon als kleines Kind Waise und dann erzogen von ihrer Tante, der Äbtissin des damaligen Katharinenklosters Sorps - heute versunken im Stausee Lac de Sainte-Croix vor Bauduen bei Toulon. 1299 heiratete sie den 14-jährigen Elzearius von Sabran. Als ihr Mann bald nach der Hochzeit für viele Jahre beruflich am Königshof im damals neuen Castel Nuovo in Neapel weilte, wurde sie dort Hofdame bei Königin Sancha von Anjou. 1307 bis 1310 lebte das Ehepaar in Delphinas Schloss in Pui. Nach der Rückkehr auf das Schloss ihres Mannes in Ansouis 1314 weihte sich das Paar einem frommen und wohltätigen Leben, 1316 versprachen sie sich für die Zukunft eine jungfräuliche Ehe; beide schlossen sich 1317 den Franziskaner-Tertiaren an. Nach dem frühen Tod ihres Mannes 1323 und dem Tod der Königin 1330 verkaufte sie ihren beträchtlichen Besitz, gab den Erlös an Arme und lebte die letzten 15 Jahre zurückgezogen in Apt in der Provence.

Delphina erhielt ihr Grab neben dem ihres Mannes in Apt, Reliquien sind auch in der Kirche des Schlosses in Ansouis.

Kanonisation: Der 1323 eingeleitete Heiligsprechungsprozess wurde nie abgeschlossen. Delphinas Verehrung wurde 1694 von Papst Innozenz XII. anerkannt.
Patronin der Bräute

Catholic Encyclopedia

Das Castel Nuovo in Neapel ist werktags von 8.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 6 €. (2022)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 21.05.2024

Quellen:

• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• https://web.archive.org/web/20170326052216/http://www.daniel-thiery.com/index.php/23-etudes-communes-du-var/5-bauduen - abgerufen am 21.01.2024
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Delphine_de_Sabran - abgerufen am 21.05.2024

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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