Ökumenisches Heiligenlexikon

Hor

auch: Horus, Or

Gedenktag katholisch: 12. November

Gedenktag orthodox: 7. August

Gedenktag koptisch: 28. November

Name bedeutet: der den Hügel bewältigt (hebr.)

Einsiedler, Abt in der nitrischen Wüste
390 in der Einsiedlerkolonie Nitria beim heutigen Al Barnuji in Ägypten


Hor lebte zunächst als Einsiedler in der Wüste Nitria. Er ernährte sich von den kargen Kräutern und Wurzeln der Wüste und trank Wasser nur, wenn er es zufällig fand. Bei allem, was er tat, sang er laut Psalmen und Gebete und er kannte die ganze Heilige Schrift auswendig, obwohl er Analphabet war; später konnte er lesen, weil - so sagte er - Engel es ihn gelehrt hatten. Dann ging er näher an die Siedlungen anderer Mönche. Dort pflanzte er Bäume, damit die Brüder das Material für den Bau ihrer Zellen nicht so weit her holen mussten. Schließlich wurde er Abt von mehr als tausend Brüdern in der Einsiedlerkolonie Nitria. Als ihm eines Tages der Teufel erschien in Gestalt eines Engels und ihm versprach, ihn wie einst Elija in feurigem Wagen in den Himmel zu geleiten, wenn er ihn anbete, lehnte er das Ansinnen des vermeintlichen Engels ab mit der Antwort, er bete schon unablässig zu Jesus „Christus”, mehr könne er nicht tun, und rettete damit seine Seele. Er sah nach den Zeugnissen aus wie ein Engel und war, auch als er dann über 90 Jahre alt war, nicht müde, sondern noch immer strahlend und jugendlich.

(Tyrannus) Rufinus hatte ihn persönlich kennen gelernt. Hor galt als Anhänger von Origenes.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.06.2020

Quellen:
• https://www.heiligen-3s.nl/heiligen/11/12/11-12-0400-hor.php

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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