Ökumenisches Heiligenlexikon

Evurtius von Orléans

auch: Evortius, Eortius
französischer Name: Euverte

Gedenktag katholisch: 7. September

Name bedeutet: ?

Bischof von Cenabum
* in Rom (?)
um 380 in Cenabum, heute Orléans in Frankreich


Evurtius war der Überlieferung zufolge Subdiakon in Rom. Auf der Suche nach seinen von Barbaren entführten Geschwistern kam er nach Cenabum, als dort gerade die Wahl eines neuen Bischofs anstand; nachdem sich eine Taube dreimal auf ihm niedergelassen hatte, wurde er gewählt. Ein Feuer, das die Stadt verwüstete, konnte er durch einen wundersam bewirkten Regen löschen. Er ließ die Kathedrale bauen und weihte sie Sainte-Croix, dem heiligen Kreuz (Jesu Christi). 374 nahm er nachweislich an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Valence teil.

Evurtius wurde in der ihm geweihten Kirche Saint-Euverte in Orléans bestattet. 2003 wurden die Reliquien von dort in die Kathedrale Sainte-Croix in Orléans überführt.

Erste Nachrichten über Evurtius stammen aus der Lebensgeschichte über Anianus von Orléans, legendarische Lebensgeschichten über Evurtius wurden im 9. und im 11. Jahrhundert verfasst.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.12.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Euverte_d%27Orl%C3%A9ans - abgerufen am 07.12.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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