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Ökumenisches Heiligenlexikon

Franziskus Rogaczewski

polnischer Name: Franciszek

Gedenktag katholisch: 11. Januar
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: der Franke (latein.)

Priester, Märtyrer
* 23. Dezember 1892 in Lipienki bei Świecie in Polen
† 11. Januar 1940 in Zaspa, heute Stdtteil von Gdansk / Danzig oder in Stutthof / Sztutowo in Polen


Franziskus, Sohn der alteingesessenen polnischen Bauernfamilie Rogaczewski, wurde 1918 zum Priester geweiht. Er wirkte dann als KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. in Nowe Miasto Lubawskie, ab 1920 an der Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Wrzeszcz in Gdańsk / Danzig, dann in den dortigen Pfarreien St. Brigitten und anschließend St. Joseph. 1924 gründete er zusammen mit einigen polnischen Priestern die katholische Liga. 1930 wurde er zum Pfarrer der polnischen Danziger ernannt und wirkte nun an der Christ-Königs-Kirche, die unter seiner Leitung in den Jahren 1928 bis 1932 gebaut wurde. Mit einer Sondererlaubnis des Vatikan konnte er eine Personalpfarrei - d. h. eine nicht vom Wohnsitz abhängige, sondern für alle Polnischsprechenden zuständige Pfarrei - errichten; die Erlaubnis wurde aber im Oktober 1937 wegen des Drucks der Deutschsprachigen, die zunehmend vom Nationalsozialismus geprägt waren, durch den Bischof widerrufen. Zusammen mit vier anderen KlerikernEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. wurde Franziskus am ersten Tag des Weltkrieges, am 1. September 1939, von SS-Männern verhaftet und erst in der Victoriaschule gefangen gehalten, dann zur Gestapo nach Danzig-Neugarten überführt, schließlich wurde Franziskus erschossen, nach manchen Quellen im Konzentrationslager Stutthof / Sztutowo.

Kanonisation: Papst Johannes Paul II. sprach am 13. Juni 1999 Franziskus Rogaczewski zusammen mit weiteren 107 polnischen Märtyrer der deutschen nationalsozialistischen Verfolgung selig.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.07.2017

Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Franciszek_Rogaczewski
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Franciszek_Rogaczewski
• http://alchetron.com/Franciszek-Rogaczewski-1292533-W

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.