Ökumenisches Heiligenlexikon

Johann I. der Beständige

1 Gedenktag evangelisch: 16. August

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Kurfürst von Sachsen
* 30. Juni 1468 in Meißen in Sachsen
16. August 1532 in Schweinitz in Sachsen-Anhalt


Albrechtsburg in Meißen
Albrechtsburg in Meißen

Johann regierte das Land Sachsen zunächst zusammen mit seinem Bruder Friedrich dem Weisen und nach dessen Tod 1525 als Alleinherrscher. Schon zur Zeit als Regent zusammen mit seinem Bruder wurden in Sachsen erste Schritte zur Einführung der Reformation von Martin Luther unternommen.

Nach Beginn seiner Alleinherrschaft wurde Johann mit dem Bauernkrieg konfrontiert, den er nach dem Scheitern von Vermittlungsversuchen niederschlug. Noch im selben Jahr erklärte er sich im Unterschied zu seinem Bruder mit allem Nachdruck für die Reformation. 1526 führte er die lutherische Kirchenordnung in seinem Land ein, 1530 gelang ihm die Vereinigung der Länder zum Schmalkaldischen Bund, einem Verteidigungsbündnis gegen die verschärft antiprotestantische Politik von Kaiser Karl V.

Von der Burg in Schweinitz ist nichts mehr erhalten, zu sehen ist an ihrer Stelle hinter dem einstigen Amtshaus nur ein Platz mit Gestrüpp.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.10.2023

Quellen:
• dtv-Lexikon, Bd. 9, München 1980
• Gunda Wittich. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. III, Herzberg 1992
• https://www.alleburgen.de/bd.php?id=42148 - abgerufen am 29.08.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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