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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Baptist Stöger

Gedenktag katholisch: 3. November

Name bedeutet: J: Gott ist gnädig (hebr.)
B: der Täufer (griech.)

Laienbruder
* 4. Oktober 1810 in Enzersfeld bei Wien in Österreich
† 3. November 1883 in Eggenburg in Niederösterreich


Johannes, Sohn wohlhabender Bauern, war schon als junger Mann von großer Frömmigkeit erfüllt. 1836 wurde er Laienbruder der Redemptoristen im Kloster Maria Stiegen in Wien, sein Noviziat absolvierte er in Eggenburg. Trotz schwerer seelischer und körperlicher Leiden versah er dort bis zu seinem Tod aufopferungsvoll seinen Dienst in der Bäckerei, in der Küche und v. a. in der Gärtnerei des Klosters. Schon zu seinen Lebzeiten wurde er als vorbildlich und geistlicher Meister der Verbindung von Gebet und Arbeit angesehen und seine Askese und konsequente Abtötung gerühmt.

1900 wurde Johannes' Leichnam in die Klosterkirche in Eggenburg übertragen.

Kanonisation: 1915 wurde der Seligsprechungsprozess in Rom eingeleitet.

  Günter Ried aus Enzersfeld betreibt die Homepage über Johannes Stöger zur Förderung der Seligsprechung.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2015

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Peter Barden. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. X, Herzberg 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.