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Ökumenisches Heiligenlexikon

Landelin von Crespin

auch: Lando, Landolin
auch: von Lobbes

Gedenktag katholisch: 15. Juni
Übertragung der Gebeine: 21. September
Ankunft der Gebeine im Kloster Flechtdorf in Diemelsee bei Kassel: 15. August

Name bedeutet: der Kleine vom Land (althochdt.)

Abt in Crespin
† 686


Franz Xaver Nissl: Figur über dem Beichtstuhl, 1774, in der Kirche des Klosters in Fiecht
Franz Xaver Nissl: Figur über dem Beichtstuhl, 1774, in der Kirche des Klosters in Fiecht

Landelin, Sohn einer adeligen fränkischen Familie, lebte in jungen Jahren der Überlieferung nach unter dem Namen Maurosus als Räuber. Er wurde durch Autbert von Cambrai bekehrt und unternahm dreimal Wallfahrten nach Rom. Er wurde zum Priester geweiht und später Mönch und gründete in Autberts Auftrag die Klöster in Lobbes, in Aulne - dem heutigen Leernes -, in Wallers und in Crespin. In Crespin war er Abt.

Reliquien von Landelin kamen um 836 nach Paderborn.

Attribute: als Einsiedler vor einer Quelle betend, mit Geißel





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.08.2016
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Bruno W. Häuptli. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XXIV, Nordhausen 2005