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Ökumenisches Heiligenlexikon

Laurentius der Erleuchter

lateinisch: Illuminator, Lucerius

Gedenktag katholisch: 7. Februar

Name bedeutet: der Lorbeergeschmückte
oder: Mann aus Laurentum (latein.)

Klostergründer, Bischof von Spoleto (?)
* in Syrien
† 576 (?) in Farfa in den Sabiner Bergen in Italien


Gemälde, um 1600, im Museums des Klosters Farfa
Gemälde, um 1600, im Museums des Klosters Farfa

Laurentius ist der Legende zufolge um 550 nach Rom gekommen in der Zeit der Auseinandersetzungen mit dem Arianismus. Er wirkte dann als Glaubensbote und Verteidiger der rechten Lehre - daher sein Beiname. In Farfa gründete er um 565 1 das Kloster, wohl auf den Ruinen eines antiken Tempels oder einer römischen Villa. Manche Überlieferung nennt ihn auch Bischof von Spoleto.

Kanonisation: Papst Benedikt XIV. genehmigte um 1750 Laurentius' Verehrung


Patron der Blinden

1 Legenden legen die Gründung des Klosters Farfa schin in die Zeit der Kaiser Julianus und galerius, also ums Jahr 370.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.09.2019

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/90934

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.