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Ökumenisches Heiligenlexikon

Hugolinus Magalotti

italienischer Name: Ugolino

Gedenktag katholisch: 11. Dezember

Name bedeutet: der Denker (althochdt.)

Einsiedler, Ordensmann (?)
* um 1320 in Fiegni, Ortsteil von Fiastra bei Collesanto in Italien
im Dezember 1373


Hugolinus war der Sohn des Grafen Malagotto III. und seiner Frau Lucia, die bei der Geburt starb. Als Hugolinus 13 Jahre alt war, starb auch sein Vater. Im Alter von 20 Jahren verkaufte Hugolinus das Anwesen seiner Eltern und zog sich als Einsiedler in eine Höhle nahe Fiegni zurück. Dort wurde er von dämonischen Erscheinungen heimgesucht, die ihm den Schlaf und sogar seine wenige Nahrung raubten. Erzählt wird von vielen Wundern, die er vollbrachte: er heilte Pietro, der von Geburt an lahm und unfähig war zu gehen, und Antonio, der beim Holzsägen ein Auge verloren hatte, sowie viele Besessene. Zeitweise lebte Hugolinus nach mancher Überlieferung auch in der Einsiedelei San Liberato nahe Fiegni, die wohl Franziskus von Assisi erbaut hatte; deshalb wird Hugolinus auch als Franziskaner oder zumindest Tertiar der Franziskaner bezeichnet.

Nach seinem Tod wurde Hugolinus in der nahe gelegenen Burg von Fiegni, in der Hugolinus geboren worden war, in der Johannes dem Täufer geweihten Kirche bestattet. Die Burg wurde dann zum Santuarium umgebaut.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 02.09.2019

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/92008
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.