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Ökumenisches Heiligenlexikon

Oswald von Worcester

auch: von York

Gedenktag katholisch: 29. Februar
Erhebung der Gebeine im Jahr 1002: 15. April
Übertragung der Gebeine: 21. April, 15. Oktober

Name bedeutet: Gott waltet

Bischof von Worcester, Erzbischof von York
* 925 (?) in Dänemark (?)
† 29. Februar 992 in Worcester in England


Oswald stammte der Überlieferung nach aus einem dänischen Adelsgeschlecht und war ein Neffe des Erzbischofs Odo von Canterbury sowie des Erzbischofs Oskytel von York. Er wurde Mitglied des Domkapitels von Winchester. Dann zog er sich zur Ausbildung in die berühmte Abtei Fleury - das heutige Saint-Benoît-sur-Loire - nach Frankreich zurück. Von seinem Onkel Odo 958 zurückgerufen, wurde Oswald 960 Bischof von Worcester. Dort 983 gründete er ein Kloster und ersetztie Petrus-Kathedrale durch die neue, Maria geweihte Kathedrale.

Buchmalerei: Oswald (links) als Gründer des Klosters Ramsey mit Abt Eadnoth, um 1300, aus dem Ramsey-Psalter, heute in der
Pierpont Morgan Library in New York
Buchmalerei: Oswald (links) als Gründer des Klosters Ramsey mit Abt Eadnoth, um 1300, aus dem Ramsey-Psalter, heute in der Pierpont Morgan Library in New York

972 wurde Oswald zugleich Erzbischof von York. Zusammen mit Dunstan von Canterbury und Æthelwold von Winchester wurde er der wichtigster Helfer von König Edgar bei der Durchführung der Klosterreform in England, die eine für alle Klöster verbindliche Regel und die Ersetzung der eher losen Gemeinschaften von KlerikernEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. durch Mönchskonvente im Sinne der Reformen von ClunyDie Reformen von Cluny gingen im 10. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Cluny in Burgund. Ziel war die strenge Beachtung der Benediktinerregel und Vertiefung der Frömmigkeit des einzelnen Mönches sowie eine neue Gewissenhaftigkeit bei der Feier des täglichen Gottesdienstes. Die Klosterwirtschaft sollte selbständig zum Erhalt des Klosters dienen können und die Klöster aus dem Herrschaftsanspruch der weltlichen Herren aber auch der Bischöfe herausgenommen und direkt dem Schutz des Papstes unterstellt werden. vorsah. In Ramsey gründet er mit Unterstützung durch den frommen Grafen Æthelwine eine Abtei, an der später auf Oswalds Einladung auch Abbo von Fleury zwei Jahre lang lehrte. Im Kloster in Westbury-on-Trym - heute ein Stadtteil von Bristol - führte er das reglementierte monastische Leben und den Zölibat ein.

Nach einer in Ravenna im Jahr 967 abgehaltenen PapstsynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. wurden die englischen Geistlichen aufgefordert, entweder im Zölibat und besitzlos zu leben oder den Kirchenpfründen zu entsagen; dies führte in Worcester zur Ersetzung der KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. durch Mönche. Oswald sorgte für diese Mönche durch die materielle Sicherung seiner Kirchen; von Konflikten, wie sie mit dem Vorgehen Æthelwolds in Winchester verbunden waren, wurde in Worcester nichts bekannt. Oswald lagen besonders auch die Armen am Herzen; erzählt wird, dass er oft mit ihnen gemeinsam gegessen und täglich zwölf Armen die Füße gewaschen habe; während einer solchen Fußwaschung sei er gestorben. Auch ein Heilungswunder wird ihm zugeschrieben.

Oswalds Reliquien ruhen in der Marienkirche in Worcester.

Patron des Viehs

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.03.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 7., Herder, Freiburg im Breisgau 1998
• http://www.kath.net/news/62461

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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