Ökumenisches Heiligenlexikon

Limbania

italienischer Name:

Gedenktag katholisch: 6. September
Todestag: 15. August
im Augustinerorden: 16. August

Name bedeutet: die Herabhängende (latein.)

Nonne, Reklusin
* auf Zypern
15. August vor 1294 in Genua in Italien


Limbania war die Tochter von vornehmen und reichen Eltern. Im Alter von 12 Jahren floh sie, um einer von ihren Eltern arrangierten Ehe zu entgehen, auf einem Schiff - von ihrer Amme und deren Mann begleitet - nach Genua, wo sie ins Kloster der Benediktinerinnen an der damaligen Kirche San Tommaso Apostolo - an der Stelle der heutigen Piazza del Principe - eintrat und schnell ein Vorbild religiösen Lebens wurde. Als sie unter der Kirche eine Höhle entdeckte, zog sie sich als Reklusin in diese zurück, lebte nur noch von der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und züchtigte ihren Körper mit einem Eisenhaken.

Nach Limbanias Tod erfüllte ein wunderbarer Glanz ihre Zelle und man fand sie knieend mit ausgestreckten Armen. An ihrem Grab im Kloster San Tommaso Apostolo ereigneten sich dann sehr viele Wunder.

Das Kloster San Tommaso Apostolo war ein Kloster der Benediktinerinnen, erst 1509 wurde es von Augustinerinnen übernommen. Dennoch wird Limbania nicht von den Benediktinern, sondern von den Augustinern verehrt.

Kanonisation: Limbanias Verehrung wurde am 6. März 1609 von Papst Paul V. genehmigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.09.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://it.wikipedia.org/wiki/Santa_Limbania - abgerufen am 06.09.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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