Ökumenisches Heiligenlexikon

Luglius und Luglianus

französische Namen: Lugle et Luglien Auch: Julius und Julianus

Gedenktag katholisch: 23. Oktober

Name bedeutet: aus dem Geschlecht der Julier (latein.)

Märtyrer
* in Irland
um 700 in Ferfay bei Arras in Frankreich


Luglius und Luglianus waren der legendarischen Überlieferung zufolge Söhne des Königs Dodon und seiner Frau Relanis, die um 696 eine Wallfahrt nach Rom unternahmen, aber mit ihrem Schiff in Boulogne-sur-Mer strandeten. Von dort kamen sie nach Thérouanne, wo sie als Glaubensboten wirkten - Luglius wird deshalb auch Regionalbischof genannt. In Ferfay bei Arras wurden sie von den Räubern Bovon, Hescelin und Berengar ermordet. Diese schnitten ihnen die Köpfe ab, zogen sie aus und warfen ihre Körper in einen Teich.

Die Leichname von Luglius und Luglianus wurden demnach wundersamer Weise vom Hochwasser bei einem Sturm nach Hurionville - heute ein Ortsteil von Lillers - getragen, wo der Bischof von Thérouanne ein Schloss hatte und die beiden beerdigte auf einer nahen bewaldeten Insel inmitten der Sümpfe, Dort wurde eine Kapelle errichtet, daraus wuchs dann der Ort Lillers bei Arras.

Reliquien Luglius und Luglianus lagen in der Kirche in Lillers, diese gingen in der Französischen Revolution verloren. 950 fand ein blinder Mönch, der als Pilger an ihre Kapelle nach kam, dort sein Augenlicht wieder; er brachte dann einige der Reliquien nach Montdidier bei Amiens.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.01.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Lugle_et_Luglien - abgerufen am 20.01.2022
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Lillers#Moyen_%C3%82ge - abgerufen am 20.01.2022
• https://archive.wikiwix.com/cache/index2.php?url=https%3A%2F%2Fwww.legendes-nord.woeb.fr%2Flegendes%2FFerfay%2Flegendes_ferfay.htm#federation=archive.wikiwix.com - abgerufen am 20.01.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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