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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria von der heiligen Euphrasia Pelletier

Taufname: Rose-Virginie

Gedenktag katholisch: 24. April
Hochfest bei den Schwestern von der Liebe des Guten Hirten
gebotener Gedenktag bei der Union Unserer Lieben Frau von der Liebe

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
E: die Gutes Redende (griech.)

Generaloberin, Ordenserneuerin
* 31. Juli 1796 in Noirmoutier in Frankreich
† 24. April 1868 in Angers in Frankreich


Rose-Virginie, so ihr bürgerlicher Name, trat mit 18 Jahren in Tours dem von Johannes Eudes gegründeten Orden der Barmherzigen Schwestern Unserer Lieben Frauen von der Zuflucht bei und nahm den Ordensnamen Maria von der heiligen Euphrasia an. 1825 wurde sie Oberin und gründete bald schon eine Niederlassung in Angers, die Genossenschaft der Magdalenerinnen für Büßerinnen, die nach Vollkommenheit streben wollten, und der sie ab 1831 selbst vorstand. Als Oberin zentralisierte sie den von Johannes Eudes mit jeweils selbständigen einzelnen Häusern organisierten Orden und machte das Kloster in Angers zum Generalmutterhaus. Sie nannte die Kongregation um in Schwestern Unserer Lieben Frauen von der Liebe des Guten Hirten, erhielt 1835 die päpstliche Bestätigung und führte ihn zu großer Blüte, die bis heute anhält. Bei ihrem Ableben bestanden 110 Niederlassungen in allen fünf Kontinenten.

Als Maria Euphrasias Bleisarg 35 Jahre nach ihrem Tod geöffnet wurde, war ihr Leichnam unversehrt und ihre Gesichtszüge noch deutlich zu erkennen.

Kanonisation: Papst Pius XI. sprach Maria Euphrasia am 30. April 1933 selig, Papst Pius XII. sprach sie am 2. Mai 1940 heilig.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 07.10.2018

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/odenwalds_universum/frage-von-christoph-jannack_aid_54625.html
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.