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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria vom Kreuz Jugan

Taufname: Johanna, französisch: Jeanne

Gedenktag katholisch: 29. August

Name bedeutet: J: Gott ist gnädig (hebr.)
M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensgründerin
* 25. Oktober 1792 in La Petit Croix, Ortsteil von Cancale in der Bretagne in Frankreich
† 29. August 1879 in St-Pern in der Bretagne in Frankreich


Maria vom Kreuz Jugan
Maria vom Kreuz Jugan

Johanna Jugan wurde zur Zeit der Französischen Revolution als sechstes Kind eines Fischers geboren; der Vater starb, als sie sechs Jahre alt war, auf dem Meer. Die Herangewachsene lehnte zwei Heiratsanträge ab: Gott will mich für sich, sagte sie zu ihrer Mutter. 1817 begann sie als Krankenpflegerin im Krankenhaus von Le Rosais in St-Servan bei St-Malo zu arbeiten. Sie wohnte bei einem Fräulein Lecoq; zusammen mit dieser besuchte sie 15 Jahre lang Kranke und schloss sich dem 3. Orden der Société du Cœur de la Mère admirable, der Gesellschaft des Herzens der wunderbaren Mutter, an. Nach dem Tod ihrer Gefährtin mietete sie ein Haus in St-Servan, um zusammen mit einer Freundin dort Kranke zu pflegen. Weitere Helferinnen schlossen sich ihnen an, so entstand die Gemeinschaft der Petits Sœurs des Pauvres, der kleinen Schwestern der Armen, die ihre Finanzen durch Spendensammeln aufbrachte.

1842 wurde Johanna zur Oberin gewählt. Unterstützt vom Provinzial der Barmherzigen Brüder vom Johannes von Gott entwicklete sich die Gemeinschaft zunehmend zur Ordensgemeinschft. Der OrtskaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. Auguste Pailleur mischte sich aber immer mehr ein, gab den Aufbau der Gemeinschaft als sein Werk aus, ersetzte 1843 Johanna als Oberin durch eine erst 23-jährige und unterband Johannas Einfluss auf die weitere Entwicklung; stattdessen musste sie Spenden sammeln gehen. 1852 war die Ordensstruktur endgültig, Johanna musste sich ins Noviziatshaus nach Rennes zurückziehen, legte ihre Versprechen ab und nahm den Ordensnamen Maria vom Kreuz an. Auch nach dem Umzug dieser Einrichtung nach St-Pern betreute sie die Novizinnen des schnell wachsenden Ordens.

In ihrem Todesjahr erlebte Maria vom Kreuz noch die Anerkennung des Ordens durch den Papst. Der Orden hatte damals 2400 Schwestern in 177 Häusern in Frankreich, in Europa und in Amerika.

Kanonisation: Maria vom Kreuz Jugan wurde am 3. Oktober 1982 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.11.2014

Quellen:
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 1. Christiana, Stein am Rhein 1991

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.