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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nazaria Ignatia von der heiligen Teresia March Mesa

Gedenktag katholisch: 6. Juli
Fest bei den Kreuzzugs-Missionarinnen der Kirche

Name bedeutet: N: die Enthaltsame (hebr. - latein.)
die Feurige (latein.)

Ordensgründerin
* 10. Januar 1889 in Madrid in Spanien
† 6. Juli 1943 in Buenos Aires in Argentinien


Nazaria Ignatia von der heiligen Teresia March Mesa
Nazaria Ignatia von der heiligen Teresia March Mesa

Nazaria Ignatia war das vierte von elf Kindern des Arbeiters José Allessandro March und seiner Frau Nazaria Mesa. 1908 wanderte die Familie nach Mexiko aus, um dort bessere Lebensbedingungen zu finden; auf der Überfahrt mit dem Schiff lernte Nazaria Ignatia Ordensleute der Kleinen Schwestern der verlassenen Älteren kennen und schloss sich ein Jahr später dieser Gemeinschaft in Mexiko an. 1911 kehrte sie nach Spanien zurück, um das Noviziat zu beginnen, danach wurde sie mit weiteren Schwestern nach Oruro in Bolivien ausgesandt. 1920 reifte in ihr die Idee zur Gründung einer neuen Gemeinschaft zum Kreuzzug der Liebe für die Kirche; 1925 verließ sie deshalb ihre Gemeinschaft und begann mit der Gründung an der Stelle ihre Geburtshauses. 1927 wurde die Gemeinschaft auf Diözesanebene als Kongregation der Missionsschwestern vom päpstlichen Kreuzzug anerkannt. Ihre Aufgaben wurden die Katechese in Pfarreien, die Vorbereitung von Kindern auf die Erstkommunion, Hilfe für Gefangene, Alte und Kranke; die endgültige Bestätigung und die Genehmigung der Regel erfolgte 1947, der Name ist seitdem Misioneras Cruzadas de la Iglesia, Kreuzzugs-Missionarinnen der Kirche.

Die Gemeinschaft breitete sich aus in Südamerika, in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und im Kamerun.

Nazaria Ignatia von der heiligen Teresia wurde im Generalat ihrer Gemeinschaft in Oruro bestattet.

Kanonisation: Nazaria Ignatia von der heiligen Teresia wurde am 27. September 1992 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.06.2016

Quellen:
• http://www.catholic.org/saints/saint.php?saint_id=7545
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 4. Christiana, Stein am Rhein 2000
• http://www.colegiosma.com/Quienes.aspx

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.