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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nikolaus Hermanni

schwedischer Name: Nils Hermansson
auch: N. von Linköping

Gedenktag katholisch: 2. Mai
Übertragung der Gebeine: 14. Februar

Name bedeutet: der Sieger über das / aus dem Volk (griech.)

Bischof von Linköping
* 1325 oder 1326 in Skänninge in Schweden
† 2. Mai 1391 in Linköping in Schweden


Nikolaus Hermansson stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Er wuchs auf zusammen mit den Kindern von Birgitta von Schweden und war stark von ihr beeindruckt. Er studierte Theologie in Paris und Orléans, wurde 1350 Kanoniker in Linköping und um 1360 Archidiakon. Als Bischof Nikolaus Marki aus politischen Gründen sein Bistum nicht mehr ordentlich verwalten konnte und zwischen den Königen Magnus, Haakon und Erich und dem schwedischen Adel heftige Kämpfe tobten, übte Nikolaus die Aufgaben des Bischofs aus; auch als ab 1363 Albrecht von Mecklenburg herrschte, setzt sich dies fort. 1374 wurde Nikolaus offiziell zum Bischof von Linköping gewählt; Albrecht von Mecklenburg wollte den Amtsantritt verhindern, der aber 1376 doch gelang.

1384 weihte er das von Birgitta gegründete Kloster Vadstena, um dessen Aufbau er sich schon zuvor besonders gekümmert hatte, und war der Verfasser der Regeln für ihren Orden. Besonderes Anliegen war ihm auch die Aus- und Weiterbildung des KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien.. Er verfasste Hymnen zu Ehren von Anna, Ansgar, Birgitta und Erik von Schweden.

Nikolaus' Reliquien wurden 1515 übertragen.

Kanonisation: Nikolaus wurde 1497 seliggesprochen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.08.2017

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken (Hg.): Heilige in Nordeuropa. Paderborn 2000
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 7., Herder, Freiburg im Breisgau 1998

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


25.08.2017