Ökumenisches Heiligenlexikon

Sabatius von Solowezki

auch: Sabbatius
russischer Name: Savvatii

Gedenktag katholisch: 27. September
Übertragung der Gebeine: 3. September

Gedenktag orthodox: 17. April, 27. September
Übertragung der Gebeine: 8. August

Name bedeutet: der Ruhende (hebr.)

Mönch, Einsiedler, Wundertäter
27. September 1435 im Kloster auf den Solovetsky Inseln in Russland


russische Ikone: Zosimas von Solowezki (links) und Sabatius, im Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg
russische Ikone: Zosimas von Solowezki (links) und Sabatius, im Staatlichen Russischen Museum in St. Petersburg

Sabatius kam 1396 ins von == Kyrill gegründete Kloster Kirillo-Beloserski in Kirillo am Weißen See im Oblast Wologda und wurde Mönch. Von dort wechselte er ins Kloster auf der Insel Valaam. Als er von den unbewohnten Solovetsky Inseln hörte, begab er sich zusammen 1429 mit dem Einsiedler == Germanus dorthin; nur in einem kleinen Boot über die rauen See fahrend erreichten sie nach drei Tagen die Insel und bauten sich ihre Zelle, aus der dann das heutige Kloster wuchs. Sie mussten verschiedenen Versuchungen widerstehen und Sabatius machte sich einen Namen als Wundertäter. Kurz vor seinem Tod begab er sich noch einmal aufs Festland, um von einem HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος”, ”Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Prior / Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. namens Nathanael die EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. zu erhalten. Nachdem er auf die Insel zurückgekehrt war, besuchte ihn dort der Kaufmann Johannes, der das Kloster mit reichen Gaben beschenkte. In der Nacht gab es ein Erdbeben und wütete ein Sturm, am Morgen fand Johannes den toten Sabatius.

HegumenEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος”, ”Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Prior / Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. Nathanael und der Kaufmann Johannes begruben Sabatius in der Kapelle auf den Solovetsky Inseln und verfassten seine Lebensgeschichte. 30 Jahre später wurden Sabatius' Gebeine von Hegumenos Zosimas von Solowezki in die Verklärungskirche und 1566 die Reliquien von Sabbatius und Zosimas in eine ihnen geweihte Kirche übertragen. Eine erneute Übertragung fand 1992 statt.

Kanonisation: Sabatius wurde 1547 von der Russischen-Orthodoxen Kirche heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 16.11.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://www.oca.org/saints/lives/2022/09/27/102735-venerable-sabbatius-wonderworker-of-solovki - abgerufen am 16.11.2022
• https://de.wikipedia.org/wiki/Solowezki-Kloster - abgerufen am 16.11.2022
• https://en.wikipedia.org/wiki/Sabbatius_of_Solovki - abgerufen am 16.11.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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