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Ökumenisches Heiligenlexikon

Severinus von Septempeda

Gedenktag katholisch: 8. Juni
Tag der Bischofsweihe: 1. Mai
Niederlegung der Gebeine: 15. Mai

Name bedeutet: der Strenge (latein.)

Bischof von Septempeda
um 545 in Septempeda, heute San Severino in den Marken in Italien


Severinus wurde - angeblich 540, geweiht durch Papst Vigilius - Bischof von Septempeda. Er ließ die Gebeine der Philomena in die Stadt übertragen. Während seiner Amtszeit wurde die Stadt 545 von Gotenführer Totila verwüstet. Die danach neu gegründete Stadt erhielt zum Andenken an den Bischof und sein verdienstvolles Wirken den Namen San Severino.

Gelegentlich wird von Severinus' Leben als Einsiedler und Mönch berichtet, das er vor seiner Berufung zum Bischof geführt habe; dies beruht wohl auf einer Verwechslung mit Victor(inus) I., dem um 492 bis um 496 amtierenden Bischof von Neapel, die darin begründet ist, das Severinus einen Bruder namens Victorinus hatte.

An Severinus' Grab ereigneten sich Wunder. So wurden drei vom bösem Geist besessen Mönche geheilt. An seinem Gedenktag gab es der Überlieferung zufolge des öfteren glorreiche Heiligenerscheinungen.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.02.2021

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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