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Ökumenisches Heiligenlexikon

Theodulf von Trier

Gedenktag katholisch: 28. Februar
Auffindung der Gebeine: 28. Februar

Name bedeutet: Volk und Wolf (althochdt.)

Priester, Einsiedler
* in Schottland (?)
† 511 (?) in Trier


Der Überlieferung nach war Theodulf ein in Britannien geborener Sohn eines römischen Kaisers. Weil er Keuschheit gelobt hatte, verweigerte er die Eheschließung und wurde von seinem Vater in die Verbannung geschickt. Er kam zu der Zeit, als Chlodwig I. Frankenkönig war - also um 500 - nach Gallien und traf nach langen Wanderungen in Trier ein, wo er sich in den Ruinen des römischen Kaiserpalastes niederließ und ein Einsiedlerleben zu führen begann.

Theodulfs Gebeine wurden 1250 in einer Kapelle in den Trierer Kaiserthermen gefunden und dann in der Dominikanerkirche bewahrt. Nach der Säkularisation wurden sie in die älteste gotische Kirche Deutschlands, die Liebfrauenkirche neben dem Trierer Dom, überführt.

Patron gegen Krankheiten

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.02.2015

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz † (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XI, Herzberg 1996
• http://www.kirchensite.de/index.php?myELEMENT=109546

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.