Gerhard-Martin Cendrier und Gefährten
französischer Name: Gérard-Martin
Gedenktag katholisch: 5. Mai
Name bedeutet: G: der Speerstarke (althochdt.)
M: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)
Als die Hitler-Regierung der deutschen Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg von der mit den Nazis kollaborierenden
Vichy-Regierung in Frankreich Arbeitskräfte für den Kriegseinsatz in Deutschland einforderte, schuf diese den
Zwangsarbeitsdienst STO
Service du Travail Obligatoire
, mit dem hunderttausende junge Männer - meist unter
Zwang - nach Deutschland geschickt wurden. Den nach Deutschland Deportierten wurde jegliche geistliche Betreuung verweigert,
sie wurde als terroristische Handlung eingestuft. Kardinal Suhard, der Erzbischof von
Paris, ermutigte die inoffizielle Entsendung von
Katholiken, die den Arbeitern seelsorgerische Betreuung anbieten sollten. Manche junge Franzosen meldeten sich freiwillig zu
diesem Dienst, weil sie sahen, wie verzweifelt die Zwangsarbeiter waren, da sie von allem abgeschnitten waren und die meisten
von ihnen auch die Sprache nicht beherrschten. Sie wurden vom STO entsandt, der ihre Motive nicht kannte; dabei waren sie
sich der Gefahr für ihr eigenes Leben bewusst.
50 Priester, Seminaristen, katholische Pfadfinder - unter deutscher Besatzung war die Pfadfinderbewegung verboten - und Laien, die den Dienst in der STO auf sich nahmen, um unter diesem Deckmantel unter ihren Landsleuten seelsorgerlich zu wirken, bezahlten das mit ihrem Leben und wurden seliggesprochen:
Gerard-Martin Cendrier (Geburtsname Gérard) war schon als Junge Pfadfinder. Im Oktober 1939 brach er sein Jurastudium ab und trat dem Franziskanerorden bei. Im September 1943 reiste er nach Köln, um seinen STO-Dienst anzutreten, dort wurde er im Juli 1944 verhaftet und im August ins Konzentrationslager nach Buchenwald gebracht, wo er an Erschöpfung und Hunger starb.
Roger Le Ber (Geburtsname Paul), * 1. April 1920 in Landivisiau bei Quimper, trat 1939 dem Franziskanerorden bei. Im September 1943 kam er mit dem STO nach Köln, dort wurde er im Juli 1944 verhaftet und dann ins Konzentrationslager nach Buchenwald gebracht, wo er am 12. April 1945 während der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen - starb.
Louis Paraire (Geburtsname Joseph), * 2. Dezember 1919 in Vincennes bei Paris, trat 1939 im damaligen Kloster an der Kirche Saint-Rémi in Amiens in den Franziskanerorden ein. 1943 wurde er vom STO nach Köln gesandt, dort im Juli 1944 verhaftet und dann ins Konzentrationslager nach Buchenwald gebracht. Er starb am 26. April 1945 bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen.
Xavier Boucher (Geburtsname André), * 3. August 1920 in Cheniménil bei Saint-Dié, trat im September 1940 ins damalige Kloster - an der Stelle der heutigen Markthallen - der Franziskaner in Quimper ein. Im August 1943 wurde er vom STO rekrutiert und in die Gegend von Köln gebracht. Nach seiner Verhaftung kam er ins Konzentrationslager nach Buchenwald und starb dort stark geschwächt am 15. März 1945.
Bernard Morizot, * 2. April 1924 in Avallon, engagierte sich in der Kirchengemeinde und im katholischen Sportverein. Im März 1943 wurde er in den STO eingezogen und nach Köln geschickt. Von dort kam er ins Konzentrationslager nach Buchenwald. Er starb am 20. April 1945 bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen.
Jean Lépicier, * 23. April 1921 in Feneu
bei Angers, arbeitete in einer Konditorei in Angers, besuchte die Pfarrei an der
Kathedrale und trat 1938 der JOC
- der
Jeunesse ouvrière chrétienne
, der Christliche Arbeiterjugend
, bei. Im März 1943 wurde er vom STO rekrutiert und
nach Köln gebracht. Nach der Verhaftung im Juli
1944 kam er ins Konzentrationslager nach Buchenwald
und starb am 20. März 1945 im Außenlager bei den
Junkers Flugzeug- und Motorenwerken in Schönebeck bei Magdeburg.
Bernard Lemaire, * 27. Juli 1920 in
Gonneville-la-Mallet bei Le Havre, erlernte in
seiner Heimatstadt den Beruf des Zimmermanns, beteiligte sich an der Gründung der neuen Pfarrei mit der
Kirche Saint-Paul d'Aplemont und trat 1938 der
JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- bei, wo er den Pfarrverband gründete, Schatzmeister des Departements und
Bundesmitglied wurde. Zunächst wurde er von der Organisation Todt - der paramilitärische Bautruppe der deutschen Nazis -
angeworben, dann in den STO aufgenommen. So kam er im Juli 1943 in die Gegend um
Köln. Er starb am 11. Oktober 1944 im
Konzentrationslager Buchenwald.
Maurice Grandet, * 3. April 1920 in Le Havre.
Er trat 1938 in die JOC
- die Christliche Arbeiterjugend
- ein und wurde Leiter der Pfarrgruppe an der
Kirche Sainte-Cécile. Ende 1942 wurde er von der
Organisation Todt eingestellt, dann in den STO aufgenommen und im Juli nach
Köln geschickt. Er starb am 12. Oktober 1944 im
Konzentrationslager Buchenwald.
Louis Didion, * 2. Mai 1917 in Ghyvelde bei Dunkerque. Er schloss sich den Pfadfindern an und kam dann mit dem STO nach Köln. Dort unterstütze er die Pfarrer Roger Pannier und Edmond Cléton, die vom dortigen Kolpinghaus aus die Zwangsarbeiter der STO betreuten und wurde deshalb im Juli 1944 verhaftet. Er starb am 16. Februar 1945 im Konzentrationslager Buchenwald.
Robert Saumont, * 18. Januar 1919 in
Oissel-sur-Seine bei Rouen. Er wurde als Gefangener
1940 ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn
gebracht, wo er sich ab 1942 zunehmend den religiöseren Gruppen der Pfadfinder anschloss. Er war als Funktionshäftling im Lager
tätig und wurde im August 1943 zum bekehrten Gefangenen
erklärt. Dennoch erfolgten später mehrere weitere Verhaftungen,
als seine apostolischen Aktivitäten erkannt wurden; er kam er ins
Konzentrationslager nach Buchenwald und starb
am 20. April 1945 bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen.
Maurice Rondeau, * 25. August 1911 in Neuvy bei Épernay, wurde 1936 in Meaux zum Priester geweiht und war dann ab Kriegsbeginn Militärgeistlicher. Er geriet in Kriegsgefangenschaft und wurde im Sommer 1940 ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn gebracht; dort wurde er für viele Mitgefangene zu einem spirituellen Bezugspunkt. Als Zivilarbeiter wurde er dann für die STO tätig und betreute Arbeiter. Im August 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und kam ins Konzentrationslager nach Buchenwald. Bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen -, war er einer der etwa 600 Überlebenden von ursprünglich 5000 Evakuierten, die nahe Cham durch die 2. US-Armee befreit wurden. Er kam ins Lazarett im damaligen Studienheim St. Josef - heute die Marien-Realschule - in Cham, wo er am 3. Mai 1945 starb.
Jules Grand, * 4. November 1905 in Saint-Julien-Chapteuil bei Le Puy-en-Velay, trat ins damalige Priesterseminar an der Kirche Saint-Georges in Le Puy ein und wurde 1931 zum Priester geweiht. Im September 1939 wurde er als Feldwebel zum Militärdienst einberufen, geriet im Juni 1940 in Kriegsgefangenschaft und wurde zunächst im Frontstammlager 190 in Neuf-Brisach interniert, anschließend in das Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn verlegt. Er verzichtete dann auf seinen Status als Kriegsgefangener, der ihm einen gewissen Schutz geboten hätte, und trat als freier Arbeiter dem Zwangsarbeitsdienst STO bei. Seine verbotenerweise abgehaltenen religiösen Dienste erregten die Aufmerksamkeit der Gestapo. Er wurde im Juli 1944 verhaftet und starb am 16. Januar 1945 im Konzentrationslager Buchenwald
Jean Bernier, * 24. Juni 1920 in Haironville bei Bar-le-Duc. Nachdem er sich 1938 freiwillig zur Armee gemeldet hatte, wurde er nach Beginn des 2. Weltkrieges im Juni 1940 gefangen genommen und schließlich als Zwangsarbeiter der STO nach Köln verlegt, wo er die Arbeiter betreute, ein Netzwerk zur Fluchthilfe aufbaute und als Pfadfinder aktiv war. Im August 1944 wurde er deshalb von der Gestapo verhaftet, dann ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Am 28. April 1945 wurde er ins Konzentrationslager nach Dachau bei München verlegt, das schon am Tag danach von der US-Armee befreit wurde. Ob seiner angegriffenen Gesundheit kam er ins damalige Krankenhaus nach Emmendingen, wo er am 16. Juni 1945 an Erschöpfung starb.
Raymond Cayré * 24. Dezember 1915 in Puylaurens bei Castres, besuchte das damalige Priesterseminar in Albi und wurde nach seinem Militärdienst im Januar 1940 zum Priester geweiht. Als Militärpfarrer kam er im Juni 1940 in Kriegsgefangenschaft und wurde in das Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn gebracht, wo er als KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. diente. Am 7. August 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und kam ins Konzentrationslager Buchenwald, wo er am 22. Oktober 1944 starb.
René Boitier, * am 8. März 1917 in Faremoutiers bei Meaux, kam nach Paris, wo er im Metzgerladen seines Vaters arbeitete und die Kirche Saint-François-Xavier besuchte. 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, im März 1940 heiratete er. Nachdem er im Krieg gefangen genommen wurde, kam er ins Kriegsgefangenenlager VI F nach Bocholt. Dort schloss er sich den Pfadfindern an. Im Mai 1942 verzichtete dann auf seinen Status als Kriegsgefangener, der ihm einen gewissen Schutz geboten hätte, und trat als freier Arbeiter dem Zwangsarbeitsdienst STO bei. Im August 1944 wurde er verhaftet und dann ins Konzentrationslager nach Dachau bei München verlegt, wo er zwei Tage nach der Befreiung des Lagers durch US-amerikanische Truppen am 1. Mai 1945 starb.
Robert Défossez, * 3. Juni 1920 in Cambrai, meldete sich bei Beginn des 2. Weltkrieges freiwillig zur Artillerie, geriet im Mai 1940 in Gefangenschaft und wurde ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn gebracht, wo er sich den Pfadfindern anschloss. Er heiratete dort in ihrer Abwesenheit Alfreda Pétasse in einer standesamtlichen Trauung, verzichtete dann auf seinen Status als Kriegsgefangener und trat dem Zwangsarbeitsdienst STO bei. Wegen seines apostolischen Wirkens wurde er im August 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht, wo er am 17. Januar 1945 starb.
Jean Préhu, * 27. März 1920 in Laval im Département Mayenne. Im Oktober 1938 meldete er sich freiwillig zum Militärdienst, im Juni 1940 geriet er in Gefangenschaft und wurde in das Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn gebracht und schloss sich dort den Pfadfindern an. Er trat dann dem Zwangsarbeitsdienst STO bei; weil er andere Franzosen betreute, wurde er im August 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen - starb er am 27. April 1945.
Maurice-Philippe Bouchard, * 17. März 1916 in Nantes. Er meldete sich 1936 freiwillig zum Militärdienst und geriet nach dem Beginn des 2. Weltkrieges im Mai 1940 in Gefangenschaft, als die Deutschen Desvres bei Boulogne-sur-Mer besetzten. Er wurde ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn gebracht, trat dann dem Zwangsarbeitsdienst STO bei, diente als Kapellmeister, leitete EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.feiern und schloss sich den Pfadfindern an. Im August 1944 wurde er deshalb verhaftet, kam ins Konzentrationslager Buchenwald und starb bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen - am 12. April 1945.
Raymond Louveaux, * 12. April 1913 in Aubervilliers bei St-Denis, schloss sich den Pfadfindern an und bekleidete dort verantwortungsvolle Positionen. 1936 heiratete er Denise Ménardeau, die ihm eine Tochter gebar. 1939 wurde er als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen, im folgenden Jahr verwundet, gefangen genommen und nach Bonn ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G gebracht, wo er seine Arbeit als Pfadfinderleiter fortsetzte. Im August 1944 wurde er ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht; er starb bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen - am 12. April 1945.
Antoine Charmet,* 25. Dezember 1906 in Saint-Martin-la-Plaine bei Saint-Étienne. Er studierte am damaligen Priesterseminar in Lyon, leistete seinen Militärdienst und wurde 1932 zum Priester geweiht, um anschließend ein Literaturstudium zu beginnen. Im September 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, im Juni 1940 geriet er in Gefangenschaft und wurde ins Kriegsgefangenen-Stammlager VI G nach Bonn verlegt. Später diente er als KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. und Krankenpfleger in Köln. Nach den Bombenangriffen vom 31. Mai 1942 kehrte er nach Bonn zurück, wo er im August 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht wurde. Dort starb er am 2. April 1945, neun Tage vor der Befreiung des Lagers.
René Ponsin, * 30. September 1923 in
Cœuvres-et-Valsery bei Soissons, arbeitete in
einem Lebensmittelgeschäft und gehörte der christlichen Arbeiterjugend JOC
an. 1942 ging er nach Deutschland, um im
Zwangsarbeitsdienst STO gefangene Franzosen zu betreuen. Während eines Heimaturlaubs heiratete er 1943 Lucienne Vigneron,
die ihm eine Tochter gebar. Im
Kriegsgefangenen-Stammlager VI G in Bonn besuchte er
regelmäßig die Sonntagsmesse und die Treffen der Katholischen Aktion
. Deshalb wurde er im September 1943 verhaftet und
ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht. Er
starb bei der von den Nazis vorgenommenen Evakuierung - den Todesmärschen - am 22. April 1945.
Victor Dillard, * 24. Dezember 1897 in Blois, besuchte in seiner Heimatstadt das
Kolleg Notre-Dame des Aydes. Nach seinem Dienst als
freiwilliger Soldat im 1. Weltkrieg trat er im November 1919 dem Jesuitenorden bei und
empfing 1931 die Priesterweihe. Er setzte sein Theologiestudium fort und verband es mit dem Studium von Jura und der
Wirtschaftswissenschaften in Österreich, Großbritannien und Deutschland. Anschließend lehrte er an verschiedenen Hochschulen.
Nach Beginn des 2. Weltkrieges diente er bis 1040 als Artilleriehauptmann, geriet aber in Kriegsefangenschaft. Während eines
Transports nach Deutschland gelang es ihm, aus dem Zug zu springen und nach
Vichy zu fliehen. 1941 verteidigte er seine
Doktorarbeit über Die Entwicklung des Geldes in Frankreich
. Durch sein Engagement für den Widerstand und Besuche bei
politischen Gefangenen geriet er ins Visier der Gestapo. Eine Flucht nach Nordafrika lehnte er ab, stattdessen schloss er sich
im März 1943 in Begleitung jüngerer Ordensbrüder dem Zwangsarbeitsdienst STO an. Er konnte erst Ende September abreisen und
kam ins als Lazarett genutzte Krankenhaus St. Josef
in Wuppertal-Elberfeld. Im April 1944 wurde er verhaftet, hart verhört und im November ins
Konzentrationslager nach Dachau bei München
gebracht, wo er am 12. Januar 1945 starb.
Gaston Raoult, * 9. Dezember 1921 in Le Havre. Im April 1943 wurde er zum Zwangsarbeitsdienst STO einberufen und musste dann in einer Werkstatt im Stadtteil Haspe von Hagen arbeiten. Weil er anderen Zwangsarbeitern seelsorgerisch beistand, wurde er im September 1944 an seinem Arbeitsplatz verhaftet und nach der Haft in verschiedenen Gefängnissen ins Konzentrationslager Buchenwald gebracht, wo er am 16. Januar 1945 starb.
Eugène Lemoine, * 6. Januar 1920 in
Saint-Brieuc, machte eine Lehre als Zimmermann.
1936 trat er der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- bei und wurde ein sehr aktives Mitglied. Im März 1943
wurde er von der STO angeworben und als Zimmermann nach
Wittenberg in Sachsen-Anhalt gebracht, wo er
eine Gruppe der JOC im Untergrund gründete. Er wurde im September 1944 verhaftet und starb am 28. Februar 1945 im
Arbeitserziehungslager in Zöschen - dem heutigen
Stadtteil von Leuna in Sachsen-Anhalt.
André Parsy, * 24. Dezember 1922 in Roubaix,
arbeitete in der Textilindustrie, schloss sich zunächst der JIC
- der Jeunesse Indépendante Chrétienne
und
später der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- an, deren Gemeindeleiter er 1943 wurde. Im März 1943 reiste er
mit der STO nach Halle an der Saale in
Sachsen-Anhalt, wo er die JOC-Gruppe leitete. Im Oktober 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und starb am 26. Dezember 1944
im Krankenhaus für Ostarbeiter im Schloss - heute
in Privatbesitz - in Trebitz - dem heutigen Stadttteil von Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt.
Louis Doumain, * 7. Februar 1920 in Morinville in Alberta in Kanada. Im Alter von sechs Jahren kam er mit seiner Familie nach Frankreich, trat in das damalige Knabenseminar - heute das Gerichtsgebäude - in Aubenas ein und im Oktober 1936 ins Priesterseminar in Viviers. Im Dezember 1941 wurde er in Frankreich eingebürgert und zum Priester geweiht. Im Juli 1943 wurde er von der STO rekrutiert und nach Bitterfeld - den Stadtteil von Bitterfeld-Wolfen - in Sachsen-Anhalt geschickt, wo er im September 1944 wegen seiner apostolischen Tätigkeit verhaftet wurde. Er starb am 20. Dezember 1944 im Arbeitserziehungslager in Zöschen - dem heutigen Stadtteil von Leuna in Sachsen-Anhalt.
Claude-Colbert Lebeau, * 23. Oktober 1922 in
Paizay-le-Sec bei Poitiers. Nach seinem Studium
arbeitete er als Bankangestellter und schloss sich dann der JOC
an. Im März 1943 wurde er von der STO rekrutiert und
in die Nähe von Halle geschickt; im Juli übernahm
er die Leitung der Katholischen Aktion
. Deshalb wurde er im September 1944 von der Gestapo verhaftet und ins
Arbeitserziehungslager nach Zöschen gebracht, wo
er am 3. Januar 1945 starb.
Pascal Vergez, * 17. März 1910 in Aucun, absolvierte nach seinem Militärdienst das damalige Priesterseminar in Tarbes und wurde 1935 zum Priester geweiht. 1939 wurde er zum Militärdienst eingezogen, dann gefangen genommen und schließlich ins Arbeitserziehungslager nach Schkopau gebracht. Er starb am 12. Dezember 1944 nach der Verlegung ins Arbeitserziehungslager in Zöschen.
Bernard Perrin, * 25. Februar 1921 in Lyon, studierte dort am damaligen Jesuitenkolleg und dann am Institut für Industrielle Chemie der katholischen Universität. Seinen Wunsch, Priester zu werden, verhinderten die Umstände. Im Herbst 1942 wurde er zum Oberst der Handwerker der STO berufen und nach einigen Monaten ins Arbeitserziehungslager nach Schkopau versetzt, wo er sein christliches Engagement fortsetzte. Im Dezember 1944 verhaftet, starb er am 22. April 1945 im Konzentrationslager in Gusen bei Linz in Österreich.
Jean Chavet, * 10. August 1922 in
Saint-Étienne, studierte ab 1939 Industrielle
Chemie an der katholischen Universität in Lyon
und trat der JEC
, - Jeunesse Étudiante Chrétienne
-, der christlichen Vereinigungen Junger Studenten
,
bei. Nach einem Jahr schloss er sich der STO an und kam ins
Arbeitserziehungslager nach Schkopau; dort
übernahm er Verantwortung in der Arbeiterorganisation. Im November 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und starb am
24. April 1945 im Konzentrationslager in Mauthausen
in Österreich.
Pierre de Porcaro, * 10. August 1904 in Dinan bei Saint-Brieuc in der Bretagne. Im Oktober 1917 trat er ins Priesterseminar an der Kathedrale in Versailles ein, das er ab Mai 1925 aufgrund seines Militärdienstes unterbrach. 1929 wurde er zum Priester geweiht. Nachdem er Professor für Geschichte und Chorleiter am damaligen kleinen Seminar Notre-Dame du Grandchamp in Versailles war, wurde er Ende 1935 Pfarrer von Saint-Germain-en-Laye. 1939 wurde er zum Militär eingezogen, im August 1941 konnte er in seine Pfarrei zurückkehren. Im April 1943 wurde er zum KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. der französischen Arbeiter in Deutschland ernannt und traf im Mai in Dresden ein. Am 11. September 1944 wurde er verhaftet und ins Konzentrationslager nach Dachau bei München gebracht; dort starb er am 12. März 1945.
Roger Vallée, * 13. Mai 1920 in Mortagne-au-Perche bei Alençon, Sohn des Pfarrsakristans, trat 1940 ein ins damalige Priesterseminar im Palais d'Argentré in Sées. 1943 wurde er von der STO rekrutiert und traf im August desselben Jahres in Gotha ein. Am 1. April 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet und ins Konzentrationslager nach Mauthausen in Österreich gebracht, wo er am 29. Oktober 1944 starb.
André Vallée, * 9. November 1919 in
Mortagne-au-Perche bei Alençon, ein älterer Bruder
von Roger Vallée, arbeitete ab 1934 in einer Druckerei und trat der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- bei.
Im Juni 1940 wurde er zum Wehrdienst einberufen, dann geriet er in
Poitiers in Kriegsgefangenschaft. Er konnte nach
Mortagne zurückkehren und wurde im November 1943 von der STO rekrutiert; er folgte seinem Bruder nach
Gotha, wo er gemeinsam mit ihm am 1. April 1944
von der Gestapo verhaftet wurde. Er starb am 31. Januar 1945 im
KZ-Außenlager Leitmeritz in Litoměřice in
Tschechien.
Henri Marrannes, * 27. Juni 1923 in
Ferrières-la-Verrerie bei Alençon. Er arbeitete
als Schreibmaschinenmechaniker in Paris, schloss
sich begeistert der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- an und wurde später auch Bundesmitglied. Im November
1942 wurde er in die STO eingezogen und nach Gera
geschickt. Am 19. April 1944 wurde er verhaftet und starb er am 4. April 1945 im
KZ-Außenlager in Zwickau.
Louis Pourtois, * 24. Mai 1919 in Besançon,
verließ im Alter von 13 Jahren die Schule und arbeitete als Botenjunge. In seiner Pfarrei war er an der Gründung der
Jugendgruppe der Cœurs Vaillants
- der Tapferen Herzen
- beteiligt. Am 7. Dezember 1942 wurde er von der STO
angeworben und nach Eisenach geschickt, wo er für
die Katholische Aktion
tätig wurde. Am 19. April 1944 wurde er verhaftet und starb am 20. April 1945 im
Konzentrationslager in Mauthausen in Österreich.
Camille Millet, * 20. Februar 1922 in Vertus
bei Châlons-en-Champagne. Während seiner Teilnahme an einem EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi.
Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.-Pilgermarsch
lernte er die JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- kennen, trat ihr Anfang 1938 bei und wurde Leiter der
regionalen Organisation. Für die STO kam er im Dezember 1942 nach
Erfurt, wo er sein Laienapostolat fortsetzte. Er
wurde im April 1944 von der Gestapo verhaftet und starb am 15. April 1945 im
Konzentrationslager in Flossenbürg, acht Tage vor
der Befreiung durch die US-Armee.
Marcel Carrier, * 29. April 1922 in Paris, trat der JOC
bei. 1940 heiratete er und wurde Vater von drei Kindern.
Um Repressalien gegen seine Familie zu vermeiden, schloss er sich der STO an und kam im August 1943 nach
Weimar. Aufgrund seines umfangreichen Briefwechsels
wurde er im April 1944 verhaftet und ins
Konzentrationslager nach Flossenbürg gebracht. Als
dieses Evankuiert wurde und die Häftlinge ins
Konzentrationslager nach Dachau bei München
marschieren sollten, starb er am 6. Mai 1945 in Neustadt
an der Waldnaab bei Regensburg.
Jean Tinturier, * 20. Februar 1921 in Vierzon bei Bourges, besuchte ab 1938 das Priesterseminar Saint-Sulpice in Issy-les-Moulineaux bei Paris. 1943 kam er mit der STO nach Schmalkalden in Thüringen. Weil er ständig unterwegs war, um seine Landsleute seelsorgerlich zu betreuen, erregte er die Aufmerksamkeit der Polizei, die ihn im April 1944 verhaftete. Er starb am 16. März 1945 im Konzentrationslager in Mauthausen in Österreich.
Alfredo Dall'Oglio, * 6. Juli 1921 in Borgo
Valsugana bei Trient in Italien kam mit seiner Familie nach
Romainville bei Paris. Er arbeitete als Botenjunge
in einer Apotheke und schloss sich der JOC
an. Im März 1943 wurde er von der STO rekrutiert und nach
Berlin geschickt, wo er im Juni 1944 zusammen mit
sieben anderen Führern der Katholischen Aktion
verhaftet wurde und dort am 31. Oktober 1944 im
Arbeitserziehungslager Wuhlheide starb.
René Giraudet, * 4. Dezember 1907 in Luçon und in der dortigen Kathedrale getauft, besuchte ab 1920 das damalige Priesterseminar - heute das Kolleg Sainte Marie - in Chavagnes-en-Paillers, später das Priesterseminar in Luçon; 1931 wurde er zum Priester geweiht. Aus gesundheitlichen Gründen verzichtete er auf eine Tätigkeit als Missionar. Im September 1939 versuchte er, sich als Militärgeistlicher zu melden, wurde aber erst auf Fürsprache von Kardinal Suhard angenommen. Dann wurde er Freiwilliger im STO und kam im April 1943 nach Berlin, wo er im Juni 1944 verhaftet wurde. Er kam ins Konzentrationslager Bergen-Belsen bei Celle. Obwohl er die Befreiung der Lager erlebte, verstarb er am 12. Juni 1945 im Krankenhaus in Le Kremlin-Bicêtre bei Paris an der Typhuserkrankung, die er sich im Lager zugezogen hatte. Bei der Befreiung des KZs Bergen-Belsen durch britische Truppen am 15. April 1945 fanden diese rund 60.000 Häftlinge vor; rund 14.000 von ihnen starben noch nach der Befreiung.
Robert Beauvais, * 5. Oktober 1922 in Paris und dort in der
Kirche Saint-Merri getauft, besuchte eine Schule der
Brüder der christlichen Schulen und trat 1936 den Pfadfindern bei. Im
März 1943 meldete er sich freiwillig zur STO und kam nach
Berlin, wo er sich den Pfadfindern im Untergrund
und der JOC
anschloss. Im August 1944 wurde er verhaftet und starb am 10. Januar 1945 im
Konzentrationslager Neuengamme in Hamburg.
Marcel Touquet, * 10. Oktober 1914 in Corrèze
bei Tulle, arbeitete als Lagerarbeiter und trat 1940/1941 der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- bei, wo er
zum Bundesbeamten aufstieg. Zwischen 1939 und 1940 diente er als Unteroffizier im Krieg. 1942 heiratete er Germaine Defrain,
die ihm einen Sohn gebar. Für die Geburt und Taufe seines Sohnes erhielt er die Genehmigungen zur Rückkehr nach Frankreich aus
Berlin, wo er seit Februar 1943 im Rahmen der STO
arbeitete und auch als Informant für die Résistance tätig war. Er wurde im August 1944 verhaftet und starb Ende Januar 1945 im
Konzentrationslager Bergen-Belsen.
Lucien Croci, * 15. Februar 1919 in einem Vorort von
Paris, wurde in
Argenton-sur-Creuse getauft. Er übte verschiedene
Berufe aus und wurde im August 1940 zum Militär eingezogen. Im Februar 1941 kehrte er nach Paris zurück und fand Arbeit als
Telefonist. Schon seit 1936 war er Mitglied der JOC
, 1937 nahm er an einer Pilgerfahrt nach
Rom teil. Er wurde Präsident der Föderation
Paris-Ost der JOC und 1942 hauptamtlicher Sekretär dieser Bewegung für die Region Paris. Im Juni 1943 wurde er von der STO
rekrutiert und nach Berlin gebracht, wo er im
August 1944 verhaftet wurde. Er starb er am 27. März 1945 im
Außenlager des Konzentrationslagers Ravensbrück
in Barth bei Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern.
Jean Mestre, * 14. Juli 1924 in Paris,
arbeitete als Drechsler und trat der JOC
an der
Kirche Saint-Bernard-de-la-Chapelle im Stadtteil
Pariser La Goutte d’Or bei. Im März 1943 wurde er von der STO eingezogen und nach
Braunschweig geschickt. Im März 1944 verhaftet,
starb er dort am 4. Mai 1944.
Jean Duthu, * 11. August 1921 in Bordeaux,
trat im März 1941 ins damalige Priesterseminar der
Diözese Clermont in Chamalières ein. Im November 1942 wurde er in die Chantiers de la Jeunesse
, die
Jugendarbeitslager
, aufgenommen - das war die im Sommer 1940 nach der Niederlage Frankreichs und der Abschaffung des
Militärdienstes gegründete Organisation, die als Ersatz für den Wehrdienst diente und die Aufgabe hatte, junge Franzosen im
wehrfähigen Alter im Geiste der Nationalen Revolution
von Marschall Pétain - dem Regierungschef und Kollaborateur der
Nazis - zu formen. Im Juli 1943 wurde Jean Duthu für die STO rekrutiert und nach
Watenstedt - den Stadtteil von Salzgitter -
gebracht. Dort wurde er am 20. Juni 1944 verhaftet und kam ins
Konzentrationslager nach Flossenbürg, wo er -
drei Wochen nach der Befreiung - am 13. Mai 1945 an den Folgen der Entbehrungen und Misshandlungen starb.
Jean Perriolat, * 12. Juni 1920 in
Romans-sur-Isère, übte verschiedene Berufe aus,
schloss sich der JOC
- der Christliche Arbeiterjugend
- an und ab März 1941 auch den Chantiers de la
Jeunesse
. Im März 1943 wurde er von der STO rekrutiert und nach Hirschberg - das heutige
Jelenia Góra in Polen - gebracht, wo ihn die Gestapo
im November 1944 wegen seiner Aktivitäten verhaftete. Er starb am 14. April 1945 im
Konzentrationslager in Mauthausen in Österreich.
René Rouzé, * 11. Januar 1922 in Bombon
bei Melun, wurde in Paris ausgebildet und trat dann
der JOC
bei. Im Juli 1943 wurde er von der STO rekrutiert und kam schließlich nach Hirschberg - das heutige
Jelenia Góra in Polen. Im Dezember 1944 wurde er
verhaftet und starb am 18. Februar 1945 im
Konzentrationslager Mittelbau-Dora in Nordhausen in
Thüringen.
Henri Euzenat, * 6. September 1920 in Blesme
bei Châlons-en-Champagne, zog mit seiner Familie nach
Magenta bei Châlons-en-Champagne, besuchte dort die
Schule der Brüder der christlichen Schulen und arbeitete in einer
Nähwerkstatt. Im November 1940 trat er der JOC
bei. Im September 1942 wurde er eingezogen und im folgenden Monat
zusammen mit seinem Bruder Georg nach Karlsruhe
gebracht. Er wurde im Januar 1944 verhaftet und starb am 25. April 1945 im
Konzentrationslager Gusen bei Linz in Österreich.
Joël Angles d'Auriac, * 25. Februar 1922 in Toulon, trat im März 1941 den Pfadfindern und dann der STO bei. Im Juli 1943 kam er nach Tetschen-Bodenbach - dem heutigen Děčín in der Tschechoslowakei. Im März 1944 wurde er wegen antideutscher Aktivitäten verhaftet und am 6. Dezember 1944 an der Hinrichtungsstätte am Münchner Platz in Dresden enthauptet.
Jean Batiffol, * 10. April 1907 in Paris, trat dort 1933 ins Seminar der Karmeliter ein und wurde 1938 zum Priester geweiht. Als Artillerieoffizier eingezogen, geriet er im Juni 1940 in Kriegsgefangenschaft und wurde schließlich ins Offiziers-Kriegsgefangenenlager in der Franz-Joseph-Kaserne nach Lienz in Österreich verlegt. Im Juli 1943 beschloss er, KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. im Landeskrankenhaus in Graz zu werden. Ein amerikanischer Bombenangriff im Dezember 1944 bewahrte ihn vor der sofortigen Verhaftung, da er verwundet worden war. Ende Januar 1945 wurde er dann doch verhaftet; er starb am 8. Mai 1945, drei Tage nach der Befreiung des Lagers durch die US-Armee, im Konzentrationslager in Mauthausen in Österreich.
Kanonisation:
Gerard-Martin Cendrier und seine 49 Gefährten wurden am 13. Dezember 2025 durch Kardinal
Jean-Claude Hollerich, dem Erzbischof von Luxemburg,
im Aufrag von Papst Leo XIV. in der Kathedrale
Notre-Dame in Paris seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 10.01.2026
Quellen:
• https://www.vaticannews.va/fr/eglise/news/2025-12/messe-beatification-50-martyrs-nazisme-france-cardinal-hollerich.html
- abgerufen am 08.01.2026
• https://www.causesanti.va/it/santi-e-beati/cayre-cendrier-vallee-mestre-e-46-compagni.html - abgerufen am 08.01.2026
• https://fr.wikipedia.org/wiki/G%C3%A9rard-Martin_Cendrier - abgerufen am 08.01.2026
• https://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Dillard - abgerufen am 08.01.2026
• https://sites.google.com/site/cern95/5-portraits-de-r%C3%A9sistants-et-d%C3%A9port%C3%A9s-du-val-doise-1/roger-pannier
- abgerufen am 08.01.2026
• https://www.rcf.fr/articles/vie-spirituelle/jeanbernier-un-meusien-beatifie-le-13-decembre-2025 - abgerufen am 09.01.2026
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Victor_Dillard - abgerufen am 09.01.2026
• https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2025-12/paris-seeligsprechung-victor-dillard-jesuit-nationalsozialismus.html - abgerufen am 09.01.2026
• https://catholique65.fr/bienheureux-pascal-vergez - abgerufen am 09.01.2026
• https://dioceseparis.fr/marcel-carrier-jociste.html - abgerufen am 09.01.2026
• https://anpcnazionale.com/2024/11/03/ricordo-alfredo-dalloglio - abgerufen am 09.01.2026
• https://maitron.fr/croci-lucien - abgerufen am 09.01.2026
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/100642 - abgerufen am 09.01.2026
• https://clermont.catholique.fr/jean-duthu-1921-1945-martyr-auvergnat-mort-pour-sa-foi - abgerufen am 09.01.2026
• https://www.rcf.fr/articles/vie-spirituelle/qui-etait-jean-perriolat-le-dromois-qui-sera-beatifie-le-13-decembre - abgerufen am 10.01.2026
• https://www.catho77.fr/wp-content/uploads/2025/12/rene-rouze-bio.pdf - abgerufen am 10.01.2026
• https://catholique-reims.fr/wp-content/uploads/2025/12/Notice-biographique-Henri-EUZENAT.pdf - abgerufen am 10.01.2026
• https://dioceseparis.fr/pere-jean-batiffol-pretre-de-paris.html - abgerufen am 10.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.